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Torwart als Feldspieler, Passives Spiel, letzte Minute, blaue Karte: Regeländerungen seit 1. Juli
Nicht mehr lang bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio sowie zur neuen Saison 2016/17. Grund genug für uns einmal die Regeländerungen im Handball vorzustellen. Die vorgeschlagenen Regeländerungen des Weltverbandes IHF gelten seit 1. Juli 2016, sodass bereits bei den Olympischen Spielen nach ihnen gespielt wird. Das teilte der Weltverband seinen Mitgliedsverbänden und Kontinentalföderationen mit.
Insgesamt betrifft die Reform fünf Änderungen, die von der Regelarbeitsgruppe der IHF im Oktober 2014 in Dänemark erarbeitet und bei den Weltmeisterschaften der Junioren und der Jugend im vergangenen Jahr positiv getestet wurden. Der IHF-Rat verabschiedete die Regeln im November 2015 in Sotschi; gemäß Artikel 20, Punkt 2 der IHF-Statuten treten sie nun am 1. Juli 2016 in Kraft. Die fünf Regeländerungen im Überblick:
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Mach’s gut, Moritz: TGR-Vorsitzender Reiner Wollrath (links) und die Trainer Robert Nolte (rechts) und Uwe Mäusgeier haben Moritz Gerlach in die Mitte genommen. Das Trainerduo bleibt der TGR erhalten. Fotos: Hauptmann
Rotenburg. Im letzten Saisonspiel der Landesliga besiegte die TG Rotenburg in eigener Halle die TSG Dittershausen in einem hochspannenden Spiel mit 25:24 (12:8) und festigte damit den fünften Tabellenplatz.
Ironie des Schicksals: Aufbauspieler Moritz Gerlach, der in der kommenden Saison das Trikot des Gegners tragen wird, warf das erste und das letzte Tor für die TGR. Er lieferte insgesamt ein hervorragendes Spiel: „Hier hatte ich eine schöne Zeit, habe viel gelernt und hatte super Trainer“.
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Er steht am Samstag im Blickpunkt: Gut möglich, dass Moritz Gerlach, hier am Ball, morgen zum letzten Mal im gelben Trikot der TG Rotenburg Regie führt - gegen sein früheres Team aus Dittershausen, zu dem er demnächst zurückkehren könnte. Foto: Walger
Rotenburg. In der Handball-Landesliga sind vor dem letzten Spieltag alle Entscheidungen gefallen.
Der TSV Vellmar steigt auf, der TV Flieden und der HSC Landwehrhagen steigen ab. Für die TG Rotenburg geht es im Heimspiel gegen die TSG Dittershausen am Samstag um 17.30 Uhr darum, den guten fünften Tabellenplatz zu verteidigen. Der Hünfelder SV und die SVH Kassel könnten das Team des TGR-Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier übeholen.
„Wir haben noch genügend Motivation, auch für das letzte Spiel“, sagt Robert Nolte, „wir wollen uns mit einer guten Leistung von unserem Publikum verabschieden.“ Bei der anschließenden Saison-Abschlussfeier mit den Anhängern - es wird gegrillt - wäre ein Sieg außerdem ja auch gut.
Mit dem Erreichten sind die Rotenburger Trainer sehr zufrieden, „gerade unter den gegebenen Umständen mit einigen Langzeitverletzten“, stellt Robert Nolte fest. Auch diesmal muss improvisiert werden. Neben Christian Eimer fehlt Martin Denk, der in Hersfeld drei Vorderzähne eingebüßt hat.
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Martin Denk. Archiv-Foto: Walger
Bad Hersfeld. Handball-Landesligist TV Hersfeld hat sich im letzten Heimspiel der Saison mit einem Sieg von seinem Publikum verabschiedet. Vor gut 500 Zuschauern bezwang die Mannschaft von Trainer Dragos Negovan die TG Rotenburg im Kreisderby souverän und hochverdient mit 29:25 (16:13).
Eine tragende Rolle fiel an diesem Derby-Abend dem Schiedsrichtergespann Hau/Kremser zu. Zwei Rote Karten gegen die Hersfelder Köpke und Kemmerzell, 13 Strafzeiten und 15 Siebenmeter verhängte das Duo, das mit seiner kleinlichen Regelauslegung wirklich alles versuchte, um Spielern, Verantwortlichen, Zuschauern (und Berichterstattern) die Lust am Handball zu nehmen.
DER SPIELVERLAUF
Der gut aufgelegte Andreas Krause bringt den TVH in Führung – und diese Führung geben die Gastgeber im ganzen Spiel nicht mehr her. Über 5:2 (10. Minute) setzt sich Hersfeld bis auf 9:4 ab (16.), ehe die Rotenburger die erste Auszeit nehmen und Jan Schuster fortan Florian Schmidt im Gästetor ablöst. Er macht das gut, die TGR kommt auf 7:9 heran und hat ihre beste Phase dann kurz vor der Halbzeit, als Daniel Holl, Denk und Golkowski auf 13:14 verkürzen.



