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Dieses Bild gehört der Vergangenheit an: Ab sofort spielt Stefanie Krestel (rechts) nicht mehr gegen, sondern für die FSG Waldhessen. Und damit muss Johann Drewer (Rückennummer 7) Krestel-Tore nur noch im Training zu verhindern suchen. Foto: Walger

Dieses Bild gehört der Vergangenheit an: Ab sofort spielt Stefanie Krestel (rechts) nicht mehr gegen, sondern für die FSG Waldhessen. Und damit muss Johann Drewer (Rückennummer 7) Krestel-Tore nur noch im Training zu verhindern suchen. Foto: Walger

Rotenburg/Bebra. "Wir haben jetzt jetzt noch vier Wochen Zeit, ein Team zu formen", sagt der FSG-Trainer. Im Frühjahr hat Pasaribu mit seinem Team die Rückkehr in die Landesliga geschafft.

Den Klassenerhalt zu schaffen, wird nicht leicht. Denn zwei Stützen werden der FSG fehlen: Fabienne Eidam und Anette Richter, absolute Leistungsträgerinnen in Abwehr wie Angriff. Fabienne Eidam hat ihren Lebensmittelpunkt bei Mainz, wo sie sich zur Physiotherapeutin ausbilden lässt. Dort hat sie mittlerweile auch einen neuen Klub gefunden. „Dass sie gegangen ist, ist sehr schade für uns. Aber ihre Entscheidung ist durchaus verständlich“, sagt Jonggi Pasaribu.

Nur vorübergehend hat sich Anette Richter aus seinem Kader verabschiedet. Sie ist schwanger. Nach der Babypause könnte sie im neuen Jahr wieder Handball spielen. Doch wann genau das der Fall ist, weiß ihr Trainer nicht: „Es wäre schön für uns, wenn sie schnell wieder mitmachen würde. Wir werden sie aber nicht unter Druck setzen.“ Schließlich brauche sie bestimmt Zeit, sich an das neue Leben mit Kind zu gewöhnen.

Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben ihre Saisonvorbereitung am 8. Juli aufgenommen

Rotenburg. Drei Neuzugänge stehen im Kader der beiden Trainer Robert Nolte und Uwe Mäusgeier. Von der HSG Werra WHO kamen Linksaußen Alexander Malsch und Torwart Artur Kutscher. Aus Melsungen zog es Phlipp Hartung zur TGR. Er spielte zuletzt in der Junioren-Bundesliga. Hartung könnte die Lücke schließen, die Moritz Gerlach, der einzige Abgang, auf der Spielmacherpostion hinterlassen hat.

Torwart als Feldspieler, Passives Spiel, letzte Minute, blaue Karte: Regeländerungen seit 1. Juli

Nicht mehr lang bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio sowie zur neuen Saison 2016/17. Grund genug für uns einmal die Regeländerungen im Handball vorzustellen. Die vorgeschlagenen Regeländerungen des Weltverbandes IHF gelten seit 1. Juli 2016, sodass bereits bei den Olympischen Spielen nach ihnen gespielt wird. Das teilte der Weltverband seinen Mitgliedsverbänden und Kontinentalföderationen mit.

Insgesamt betrifft die Reform fünf Änderungen, die von der Regelarbeitsgruppe der IHF im Oktober 2014 in Dänemark erarbeitet und bei den Weltmeisterschaften der Junioren und der Jugend im vergangenen Jahr positiv getestet wurden. Der IHF-Rat verabschiedete die Regeln im November 2015 in Sotschi; gemäß Artikel 20, Punkt 2 der IHF-Statuten treten sie nun am 1. Juli 2016 in Kraft. Die fünf Regeländerungen im Überblick:

Mach’s gut, Moritz: TGR-Vorsitzender Reiner Wollrath (links) und die Trainer Robert Nolte (rechts) und Uwe Mäusgeier haben Moritz Gerlach in die Mitte genommen. Das Trainerduo bleibt der TGR erhalten. Fotos: Hauptmann

Mach’s gut, Moritz: TGR-Vorsitzender Reiner Wollrath (links) und die Trainer Robert Nolte (rechts) und Uwe Mäusgeier haben Moritz Gerlach in die Mitte genommen. Das Trainerduo bleibt der TGR erhalten. Fotos: Hauptmann

Rotenburg. Im letzten Saisonspiel der Landesliga besiegte die TG Rotenburg in eigener Halle die TSG Dittershausen in einem hochspannenden Spiel mit 25:24 (12:8) und festigte damit den fünften Tabellenplatz.

Ironie des Schicksals: Aufbauspieler Moritz Gerlach, der in der kommenden Saison das Trikot des Gegners tragen wird, warf das erste und das letzte Tor für die TGR. Er lieferte insgesamt ein hervorragendes Spiel: „Hier hatte ich eine schöne Zeit, habe viel gelernt und hatte super Trainer“.