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Zum Saisonauftakt schon in Torlaune: Jenny Werner gelangen am Sonntag sechs Treffer für ihre FSG Waldhessen. Foto: Walger

Zum Saisonauftakt schon in Torlaune: Jenny Werner gelangen am Sonntag sechs Treffer für ihre FSG Waldhessen. Foto: Walger

Rotenburg. Das erste Saison-Heimspiel für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen steht an. Nach der erwarteten Niederlage bei der HSG Wesertal empängt der Aufsteiger am Samstag Eintracht Baunatal. Anwurf in der Rotenburger Großsporthalle wird um 16 Uhr sein.

Die Ausgangslage ist klar: Auch in seine zweite Partie wird das Team von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu als Außenseiter gehen. Denn die Ziele beider Kontrahenten sind grundverschieden: Während die Baunatalerinnen nach ihrem Abstieg aus der Oberliga einen Spitzenplatz in der Landesliga anstreben, geht es für die Gastgeberinnen einzig und allein um den Klassenerhalt.

Ganz Ohr: Trainer Uwe Mäusgeier, Simon Golkowski und Daniel Holl hörten am Samstag bei einer Auszeit sehr genau hin. Foto: Walger

Ganz Ohr: Trainer Uwe Mäusgeier, Simon Golkowski und Daniel Holl hörten am Samstag bei einer Auszeit sehr genau hin. Foto: Walger

Rotenburg. Auch wenn nach dem Remis der TGR gegen den Eschweger TSV nicht alles eitel Sonnenschein war - der alte Kampfgeist ist schon wieder da.

Zu gerne wären die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg mit einem Heimsieg in die Saison gestartet. Deshalb wirkte nach dem 26:26 (12:12) gegen den Eschweger TSV auch niemand im TGR-Lager wirklich zufrieden. Obwohl das Ergebnis in Ordnung ging. Ein Achselzucken hier, eine in Falten gelegte Stirn da - und dazwischen der verletzte Marcus Einhorn auf Krücken.

Dass er fehlen würde, war im Vorfeld schon klar. Doch auf den Einsatz des zweiten Linkshänders hatten seine Trainer bis zuletzt gehofft. Aber Stefan Ebenhoch war der Einladung auf eine Hochzeit in Braach gefolgt. Aus seiner Enttäuschung darüber machte Robert Nolte keinen Hehl. Eine knappe halbe Stunde nach Spielende sagte er mit Blick auf die Uhr: „Jetzt ist es halb acht. Wenn er gespielt hätte, könnte er schon fast wieder bei der Feier sein. Die geht doch jetzt erst richtig los.“

Durchsetzungsstark: Neuzugang Alina Braun sucht den direkten Weg zum Tor. Gegen Wesertal traf sie fünfmal. Foto: Walger

Durchsetzungsstark: Neuzugang Alina Braun sucht den direkten Weg zum Tor. Gegen Wesertal traf sie fünfmal. Foto: Walger

Handball-Landesliga: Aufsteiger FSG Waldhessen zahlt bei Wesertal Lehrgeld

Oedelsheim. Die Rückkehr der FSG Waldhessen in die Frauen-Handball-Landesliga führte gleich zum ersten und weitesten Auswärtsspiel in dieser Runde. Die Begegnung gegen die als äußerst heimstark bekannte HSG Wesertal ging 20:24 (9:17) verloren.

Eine Saison dauerte die Zwischenstation Bezirksoberliga für die Frauenspielgemeinschaft aus Waldhessen, die sich aus den Stammvereinen Rotenburg, Lispenhausen und Bebra zusammensetzt. Voller Vorfreude und Tatendrang trat das Team den Weg nach Oedelsheim an, wo die HSG Wesertal ihre Heimspiele austrägt.

Tomas Pankiewicz: Er hatte gut begonnen, geriet dann in eine glücklose Phase, in der er von Florian Schmidt zwischen den Pfosten gut vertreten wurde, kam zurück und hielt den einen Punkt schließlich fest. Foto: Walger

Tomas Pankiewicz: Er hatte gut begonnen, geriet dann in eine glücklose Phase, in der er von Florian Schmidt zwischen den Pfosten gut vertreten wurde, kam zurück und hielt den einen Punkt schließlich fest. Foto: Walger

Rotenburg. Beide Mannschaften schenken sich zum Auftakt in der Handball-Landesliga nichts und gehen an ihre Grenzen.

Die Handballer der TG Rotenburg bleiben sich treu: Sie haben es in der vergangenen Saison oft spannend gemacht, und genau so starteten sie in die neue Serie. Im Heimspiel gegen den Eschweger TSV gab es wieder einmal ein Herzschlagfinale. Ein Happy End war für die TGR zum Greifen nahe, doch am Ende leuchtete ein 26:26 von der Anzeigetafel. Und das war ein gerechtes Ergebnis, das bei den Gästen mehr Freude auslöste als beim Team des TGR-Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier.