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Zeigte in der zweiten Halbzeit deutlichen Aufwärtstrend: Stefanie Krestel, Neuzugang der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Zeigte in der zweiten Halbzeit deutlichen Aufwärtstrend: Stefanie Krestel, Neuzugang der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Rotenburg. Gegen die favorisierte HSG Hoof/Sand/Wolfhagen leistet der Landesliga-Aufsteiger erheblichen Widerstand

Als die 60 Minuten vorüber waren, prasselte Beifall auf die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen nieder. Sie hatten ihr Heimspiel gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zwar 22:25 (9:13) verloren, dem Favoriten aber beachtlichen Widerstand geleistet.

Entsprechend zufrieden war Trainer Jonggi Pasaribu mit seinen Waldhessinnen. Er zählt den Gegner nämlich zu den Titelkandidaten. „Wir haben spielerisch gut mitgehalten. Und wir haben unseren Gast bei 25 Toren gehalten“, sagte Pasaribu. Dass es nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat, machte er daran fest, dass seine FSG zu wenig Kapital aus ihren Chancen geschlagen hat: „Bis zur 45. Minute waren wir zu fahrig im Abschluss.“

Und rein mit dem Ding: Im Abschluss haperte es zuletzt bei der TG Rotenburg. In dieser Szene macht Jan-Oliver Holl vor, wie es geht. Denn dieser Wurf fand sein Ziel. Foto: Walger

Und rein mit dem Ding: Im Abschluss haperte es zuletzt bei der TG Rotenburg. In dieser Szene macht Jan-Oliver Holl vor, wie es geht. Denn dieser Wurf fand sein Ziel. Foto: Walger

Rotenburg. Ein Auftritt in der alten Heimat steht für Robert Nolte an: Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg treten nämlich am Samstag um 19 Uhr bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein an.

Dort wird Robert Nolte auf einen Trainerkollegen bei der HSG treffen, mit dem er schon in der Jugend Handball gespielt hat: auf Stefan Böttcher.

Bei aller Wiedersehensfreude wird aber das Sportliche an diesem Abend an erster Stelle stehen. Denn die TGR, die 1:5 Punkte aufweist, würde zu gerne ihren ersten Saisonerfolg landen. Dazu wird sie sich aber steigern müssen gegenüber der klaren Heimniederlage gegen die HSG Baunatal - gerade was den Abschluss angeht.

Das Rotenburger Tor wird auch wieder Bianca Bähr hüten, die zuletzt gefehlt hatte. Foto: Walger

Das Rotenburger Tor wird auch wieder Bianca Bähr hüten, die zuletzt gefehlt hatte. Foto: Walger

Rotenburg. Der Tabellenvierte HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gibt am Samstag seine Visitenkarte bei den Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen ab.

Anwurf in der Rotenburger Großsporthalle ist um 16.30 Uhr. Die Gastgeberinnen gehen als Außenseiter in diese Begegnung, allerdings als selbstbewusster. Schließlich haben sie in Fritzlar überraschend einen Punkt ergattert.

„Klar würden wir am liebsten nachlegen“, sagt FSG-Trainer Jonggi Pasaribu, „aber meine Spielerinnen bleiben nach dem Unentschieden geerdet. Und ich habe vor Hoof sehr großen Respekt.“ Der kommende Gegner hätte zwar im Sommer drei Spielerinnen abgeben müssen und keinen Neuzugang bekommen, sei aber sehr gut eingespielt.

Achtung, Tiefflieger: Alina Braun muss den gegnerischen Block nicht überspringen, um ein Tor zu erzielen. Auch in Fritzlar war sie genauso erfolgreich. Foto: Walger

Achtung, Tiefflieger: Alina Braun muss den gegnerischen Block nicht überspringen, um ein Tor zu erzielen. Auch in Fritzlar war sie genauso erfolgreich. Foto: Walger

Fritzlar. Beim SV Germania Fritzlar II gleicht der FSG-Neuzugang Sekunden vor Schluss zum 24:24 aus.

Im dritten Anlauf hat es zu einem Punktgewinn für die Landesliga-Handballe-rinnen der FSG Waldhessen gereicht. Bei der Reserve des Drittligisten SV Germania Fritzlar schafften die Schützlinge von Trainer Jonggi Pasaribu ein 24:24 (12:11)-Unentschieden.

Ein richtig ordentliches Spiel zu zeigen und dem Vizemeister der Vorsaison über weite Strecken der Partie Paroli zu bieten, das war das Ziel der Gäste gewesen. Das ist gelungen. „Grundsätzlich können wir heute mit einem Punkt absolut zufrieden sein“, bilanzierte Pasaribu - mit einer Einschränkung: „Wenn du zehn Minuten vor Schluss mit drei Toren führst, kannst du so ein Spiel schon einmal nach Hause bringen.“