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Er könnte Marcus Einhorn eigentlich als Rechtsaußen ersetzen: Linkshänder Stefan Ebenhoch, der hier zum Wurf ansetzt. Er ist allerdings auch für den rechten Rückraum vorgesehen. Foto: Walger

Er könnte Marcus Einhorn eigentlich als Rechtsaußen ersetzen: Linkshänder Stefan Ebenhoch, der hier zum Wurf ansetzt. Er ist allerdings auch für den rechten Rückraum vorgesehen. Foto: Walger

Rotenburg. Mit einem Knüller vor eigenem Publikum starten die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag in die neue Saison. Sie empfangen um 17.30 Uhr in der Großsporthalle den alten Rivalen Eschweger TSV.

Die Vorbereitung lief in den Augen von Robert Nolte nicht ganz optimal. „Wir müssen jetzt erst einmal sehen, wo wir stehen. Das werden die kommenden Wochen zeigen“, sagt Nolte, der die TGR gemeinsam mit Uwe Mäusgeier trainiert.

Bange ist ihm aber nicht. „Wir sind ja eigentlich eine Wettkampfmannschaft, im Spiel holen alle dann immer noch ein paar Körner mehr aus sich heraus“, stellt Nolte fest. Das wird gegen die Eschweger allerdings auch nötig sein, glaubt er und erwartet ein spannendes Osthessenderby, in das keiner von beiden als Favorit geht.

Hoffnungsträgerinnen: die FSG-Neuzugänge (von links) Stefanie Krestel, Alina Braun, Janina Reimuth und Nika Rollmann. Zwei neue Spielerinnen fehlen auf dem Bild.

Hoffnungsträgerinnen: die FSG-Neuzugänge (von links) Stefanie Krestel, Alina Braun, Janina Reimuth und Nika Rollmann. Zwei neue Spielerinnen fehlen auf dem Bild.

Rotenburg. Die weiteste Reise zu einem Spiel treten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen gleich zu Beginn an. Der Aufsteiger ist am Sonntag um 17 Uhr bei der HSG Wesertal gefordert.

Die war in den vergangenen Jahren stets in der Spitzengruppe zu Hause und dürfte sich dort auch jetzt wieder etablieren.

„Die sind ganz klar favorisiert“, sagt FSG Waldhessens Trainer Jonggi Pasaribu, „wenn wir für eine Überraschung sorgen wollen, brauchen wir einen richtig guten Tag, dann müssen wir 60 Minuten am Maximum spielen.“

In den vergangenen Wochen hat Pasaribu versucht, seine Neuzugänge zu integrieren und sein neues Team zu einer Einheit zu formen. Diese Arbeit trug auch schon Früchte. Nach dem eigenen Vorbereitungsturnier, bei dem es noch nicht wirklich rund lief, wuchsen die Spielerinnen immer besser zusammen. Zuletzt war schon richtig Tempo im Spiel der FSG.

TG Rotenburg und TV Alsfeld nach dem Finale. Foto: Privat

TG Rotenburg und TV Alsfeld nach dem Finale. Foto: Privat

Handball: TV Alsfeld gewinnt Männer-Vorbereitungsturnier des TSV Bebra

Bebra. Die Landesliga-Handballer des TV Alsfeld haben das Vorbereitungsturnier des TSV Bebra gewonnen. In einem spannenden Finale, das wie alle Partien über 25 Minuten ging, setzten sie sich mit 15:14 gegen den Liga-Rivalen TG Rotenburg durch.

Im Spiel um Platz drei behauptete sich der Bezirksoberligist HSG Werra WHO mit 14:11 gegen den Landesligisten Eschweger TSV. Die Eschweger, die am Sonntag nur mit zwei Auswechselspielern angereist waren - Trainer Liviu Pavel eingerechnet - hatten am Samstag gerade beim 9:11 im Gruppenspiel gegen die TGR ihre spielerischen Qualitäten aufblitzen lassen. Der fünfte Rang ging an Gastgeber MSG Bebra/Lispenhausen I, der die eigene zweite Garnitur mit 17:10 auf den letzten Platz verwies.

„Es war die richtige Entscheidung, dieses Turnier zu spielen“, stellt Robert Nolte fest, der weiterhin zusammen mit Uwe Mäusgeier das Trainerduo der TGR bildet. Gerade das Finale gegen Alsfeld habe gezeigt, dass die Mannschaft auf einem guten Weg sei.

Beherzter Auftritt: Nika Rollmann, 18-jähriger Neuzugang der FSG Waldhessen (blaues Trikot), griff mutig an. Foto: Walger

Beherzter Auftritt: Nika Rollmann, 18-jähriger Neuzugang der FSG Waldhessen (blaues Trikot), griff mutig an. Foto: Walger

Handball: FSG Waldhessen liegt trotz Rang vier im Soll

Bebra. Von fünf Teams nur Vierter. Davon zwei vor ihnen platzierte Bezirksoberligisten. Das ist auf den ersten Blick eine ernüchternde Bilanz für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen I. Bei näherem Hinsehen kann FSG-Trainer Jonggi Pasaribu dem Vorbereitungsturnier des TSV Bebra aber durchaus positive Aspekte abgewinnen.

„Das war sehr aufschlussreich“, bilanziert er, „in der Abwehrarbeit sind wir schon sehr weit, im Angriff fehlen noch viele Kleinigkeiten.“ Letzteres wurde zum Beispiel beim 6:11 gegen die eine Klasse tiefer angesiedelten Reichensachsenerinnen deutlich. „Dass wir gegen sie größere Probleme bekommen würden, hatte ich erwartet. Sie sind eingespielt, haben ihre Abläufe - im Gegensatz zu uns, wir haben einen neuen Rückraum stehen.“ Dieser leistete sich ein paar Ballverluste zu viel, was mit Kontertoren entscheidend bestraft wurde.