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Durchsetzungsstark: Neuzugang Alina Braun sucht den direkten Weg zum Tor. Gegen Wesertal traf sie fünfmal. Foto: Walger

Durchsetzungsstark: Neuzugang Alina Braun sucht den direkten Weg zum Tor. Gegen Wesertal traf sie fünfmal. Foto: Walger

Handball-Landesliga: Aufsteiger FSG Waldhessen zahlt bei Wesertal Lehrgeld

Oedelsheim. Die Rückkehr der FSG Waldhessen in die Frauen-Handball-Landesliga führte gleich zum ersten und weitesten Auswärtsspiel in dieser Runde. Die Begegnung gegen die als äußerst heimstark bekannte HSG Wesertal ging 20:24 (9:17) verloren.

Eine Saison dauerte die Zwischenstation Bezirksoberliga für die Frauenspielgemeinschaft aus Waldhessen, die sich aus den Stammvereinen Rotenburg, Lispenhausen und Bebra zusammensetzt. Voller Vorfreude und Tatendrang trat das Team den Weg nach Oedelsheim an, wo die HSG Wesertal ihre Heimspiele austrägt.

Tomas Pankiewicz: Er hatte gut begonnen, geriet dann in eine glücklose Phase, in der er von Florian Schmidt zwischen den Pfosten gut vertreten wurde, kam zurück und hielt den einen Punkt schließlich fest. Foto: Walger

Tomas Pankiewicz: Er hatte gut begonnen, geriet dann in eine glücklose Phase, in der er von Florian Schmidt zwischen den Pfosten gut vertreten wurde, kam zurück und hielt den einen Punkt schließlich fest. Foto: Walger

Rotenburg. Beide Mannschaften schenken sich zum Auftakt in der Handball-Landesliga nichts und gehen an ihre Grenzen.

Die Handballer der TG Rotenburg bleiben sich treu: Sie haben es in der vergangenen Saison oft spannend gemacht, und genau so starteten sie in die neue Serie. Im Heimspiel gegen den Eschweger TSV gab es wieder einmal ein Herzschlagfinale. Ein Happy End war für die TGR zum Greifen nahe, doch am Ende leuchtete ein 26:26 von der Anzeigetafel. Und das war ein gerechtes Ergebnis, das bei den Gästen mehr Freude auslöste als beim Team des TGR-Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier.

Er könnte Marcus Einhorn eigentlich als Rechtsaußen ersetzen: Linkshänder Stefan Ebenhoch, der hier zum Wurf ansetzt. Er ist allerdings auch für den rechten Rückraum vorgesehen. Foto: Walger

Er könnte Marcus Einhorn eigentlich als Rechtsaußen ersetzen: Linkshänder Stefan Ebenhoch, der hier zum Wurf ansetzt. Er ist allerdings auch für den rechten Rückraum vorgesehen. Foto: Walger

Rotenburg. Mit einem Knüller vor eigenem Publikum starten die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag in die neue Saison. Sie empfangen um 17.30 Uhr in der Großsporthalle den alten Rivalen Eschweger TSV.

Die Vorbereitung lief in den Augen von Robert Nolte nicht ganz optimal. „Wir müssen jetzt erst einmal sehen, wo wir stehen. Das werden die kommenden Wochen zeigen“, sagt Nolte, der die TGR gemeinsam mit Uwe Mäusgeier trainiert.

Bange ist ihm aber nicht. „Wir sind ja eigentlich eine Wettkampfmannschaft, im Spiel holen alle dann immer noch ein paar Körner mehr aus sich heraus“, stellt Nolte fest. Das wird gegen die Eschweger allerdings auch nötig sein, glaubt er und erwartet ein spannendes Osthessenderby, in das keiner von beiden als Favorit geht.

Hoffnungsträgerinnen: die FSG-Neuzugänge (von links) Stefanie Krestel, Alina Braun, Janina Reimuth und Nika Rollmann. Zwei neue Spielerinnen fehlen auf dem Bild.

Hoffnungsträgerinnen: die FSG-Neuzugänge (von links) Stefanie Krestel, Alina Braun, Janina Reimuth und Nika Rollmann. Zwei neue Spielerinnen fehlen auf dem Bild.

Rotenburg. Die weiteste Reise zu einem Spiel treten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen gleich zu Beginn an. Der Aufsteiger ist am Sonntag um 17 Uhr bei der HSG Wesertal gefordert.

Die war in den vergangenen Jahren stets in der Spitzengruppe zu Hause und dürfte sich dort auch jetzt wieder etablieren.

„Die sind ganz klar favorisiert“, sagt FSG Waldhessens Trainer Jonggi Pasaribu, „wenn wir für eine Überraschung sorgen wollen, brauchen wir einen richtig guten Tag, dann müssen wir 60 Minuten am Maximum spielen.“

In den vergangenen Wochen hat Pasaribu versucht, seine Neuzugänge zu integrieren und sein neues Team zu einer Einheit zu formen. Diese Arbeit trug auch schon Früchte. Nach dem eigenen Vorbereitungsturnier, bei dem es noch nicht wirklich rund lief, wuchsen die Spielerinnen immer besser zusammen. Zuletzt war schon richtig Tempo im Spiel der FSG.