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Der Rotenburger Siegtorschütze nimmt den Kasten der Gäste ins Visier: Simon Golkowski traf Sekunden vor Schluss - mit etwas Glück - zum 27:26-Endstand ins Netz der HSG Fuldatal/Wolfsanger.© Walger
Rotenburg. Der knappe Sieg über Aufsteiger HSG Fuldatal/Wolfsanger lässt die Landesliga-Handballer der TGR an ihren Gästen in der Tabelle vorbeiziehen.
Einen ganz wichtigen Heimerfolg im Kampf um den Klassenerhalt haben die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg errungen. Vor 250 Zuschauern - darunter das mit Trommeln bewaffnete gesamte Team des Fußball-Kreisoberligisten SG Rotenburg/Lispenhausen - bezwangen sie die ebenfalls gefährdete HSG Fuldatal/Wolfsanger 27:26 (12:9).
Ohne Nervenkitzel geht es offenbar nicht bei der TGR. Denn eigentlich schien sie in ruhiges Fahrwassser zu kommen, als der überragender Boze Balic mit einem und sein ebenfalls bärenstarker Bruder Tomislav mit zwei Toren in den ersten fünf Minuten nach der Pause von 12:9 auf 15:9 erhöht hatten.
Es war die höchste Führung der Gastgeber, aber nicht die einzige mit sechs Toren. Denn dem nach dem Wechsel aufblühenden Marcus Einhorn gelang das 16:10 (37.) und das 17:11 (39.).
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In Torlaune: Stefanie Krestel. Foto: Walger
Hofgeismar. Die Landesliga-Handballerinnen von Jonggi Pasaribu haben beim Mitaufsteiger HSG Hofgeismar/Grebenstein einen wichtigen 22:21 (8:12)-Erfolg gefeiert.
„Jetzt haben wir es selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen“, freut sich FSG-Trainer Jonggi Pasaribu. Es war der zweite Sieg in Folge - das hatte die FSG Waldhessen in ihren jüngsten beiden Landesliga-Spielzeiten bis zum Samstag kein einziges Mal geschafft.
Schwach gestartet
Die erste Halbzeit war allerdings gar nicht nach Pasaribus Geschmack verlaufen. Seine Spielerinnen hatten sich offenbar von der extrem ruhigen Atmosphäre in der Kreissporthalle einlullen lassen. Keine Musik dröhnte aus den Lautsprechern. Und als sich die Gäste warmzumachen begannen, standen sie allein auf dem Spielfeld. Erst nach und nach tröpfelten die Gegnerinnen herein.
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Auf zum nächsen Coup: Nika Rollmann, hier am Ball, will mit ihrer FSG am Samstag auch in Hofgeismar bestehen. Foto: Walger
Rotenburg. Am vergangenen Wochenende holten sich die Landesliga-Handballerinnen völlig überraschend zwei Punkte, die es nun zu vergolden gilt. Denn nach dem Triumph über den Tabellenzweiten Hainzell/Großenlüder könnte der Neuling mit einem Sieg beim Mitaufsteiger HSG Hofgeismar/Grebenstein den Rivalen Wesertal einholen, derzeit Drittletzter der Tabelle. Anwurf in der Hofgeismarer Kreissporthalle ist am Samstag um 17 Uhr.
Ans Hinspiel in Rotenburg hat FSG Waldhessens Trainer Jonggi Pasaribu keine guten Erinnerungen, Denn das ging vor drei Monaten völlig unnötig mit 20:21 verloren und ließ die FSG damals auf den letzten Platz abrutschen.
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Balics gibt es bei der TGR ab sofort wieder im Doppelpack: Seit vielen Wochen haben die Brüder Boze (links) und Tomislav (rechts) nicht mehr zusammen auf dem Parkett gestanden. Beide spielen ab Samstag wieder, auch wenn sie nicht ganz fit sind. Foto: Walger
Rotenburg. Die HSG Fuldatal/Wolfsanger, ebenfalls abstiegsbedrohter Tabellennachbar in der Handball-Landesliga, gibt am Samstag um 17.30 Uhr seine Visitenkarte bei der TGR ab.
Die TG Rotenburg hat die Abstiegsplätze verlassen. Das ist fünf Punkten aus den jüngsten drei Spielen zu verdanken. Gelingt nun ein weiterer Heimsieg, dann würde sie den Gegner in der Tabelle überflügeln und einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt tun.
Doch das wird kein leichtes Unterfangen, was die recht deutliche 24:31-Niederlage der Mannschaft des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier beim Aufeinandertreffen in der Hinrunde unterstreicht. Zudem sind weiterhin Leistungsträger wie Marcus Einhorn oder Boze Balic angeschlagen. Der stark erkältete Tomislav Balic, der zuletzt beim Remis gegen die SVH Kassel gefehlt hatte, wird wohl spielen können - im Vollbesitz seiner Kräfte ist er aber nicht.



