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Einen waschechten Rotenburger bringen die Alsfelder mit: Martin Harbusch, hier am Ball, der bei der TGR das Handballspielen gelernt hat. Auch der Torhüter der Gäste, Sebastian Krause, hat übrigens schon das Trikot der Rotenburger getragen. Foto: nh

Einen waschechten Rotenburger bringen die Alsfelder mit: Martin Harbusch, hier am Ball, der bei der TGR das Handballspielen gelernt hat. Auch der Torhüter der Gäste, Sebastian Krause, hat übrigens schon das Trikot der Rotenburger getragen. Foto: nh

Rotenburg. Punkte sammeln für den Klassenerhalt - dabei waren die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg zuletzt sehr erfolgreich. Vier Siege und ein Unentschieden stehen aus den jüngsten fünf Auftritten zu Buche.

Am Samstag will die Mannschaft des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier diese Erfolgsserie ausbauen. Zu Gast wird dann in der Rotenburger Grosßsporthalle ab 17.30 Uhr der TV Alsfeld sein.

Die Ausgangsposition

Mit 17:21 Zählern ist die TGR Achter. Das Team von TVA-Spielertrainer Janos Zinn hat 13:23 Punkte und rangiert mit hauchdünnem Vorsprung direkt vor den vier Abstiegsrängen.

„Die Alsfelder wissen, dass sie jetzt punkten müssen“, sagt Robert Nolte, „wir haben jetzt zwar eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf, aber die Punkte reichen noch nicht. Das ist bei uns auch jedem bewusst.“

Wiederholung erwünscht: Stefanie Krestel war in der Vorrunde gegen Heiligenrode mit neun Toren beste Werferin ihrer FSG Waldhessen. Foto: Walger

Wiederholung erwünscht: Stefanie Krestel war in der Vorrunde gegen Heiligenrode mit neun Toren beste Werferin ihrer FSG Waldhessen. Foto: Walger

Rotenburg. Folgt am morgigen Samstag der dritte Streich? Zuletzt haben die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen zweimal überrascht und die höher eingeschätzten Teams der FSG Hainzell/Großenlüder sowie der HSG Hofgeismar/Grebenstein knapp geschlagen.

Nun geht es gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Um 16 Uhr tritt das Team von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu beim TSV Heiligenrode an. Schauplatz ist die Sporthalle der Wilhelm-Leuschner-Schule im Niestetaler Ortsteil Heiligenrode.

In der aktuellen Tabelle rangieren die Heiligenröderinnen mit 12:24 Punkten vor der FSG (11:23). Allerdings werden ihnen am Saisonende drei Zähler abgezogen, weil ihr Verein das Schiedsrichtersoll nicht erfüllt hat.

Jonggi Pasaribu wechselt nächste Saison zur WHO. Foto: Walger

Jonggi Pasaribu wechselt nächste Saison zur WHO. Foto: Walger

Rotenburg. Pasaribu, der in Bad Hersfeld wohnt, trainiert derzeit noch den Frauen-Landesligisten FSG Waldhessen und wird sein Amt am 1. Juni bei der Spielgemeinschaft antreten und die erste Männermannschaft übernehmen.

Pasaribu, der einige Spiele der HSG verfolgte, freut sich auf die Aufgabe an der Werra. „Da steckt viel Potenzial in der Mannschaft“, sagt er. Trotzdem gibt es noch einiges, dass bei der WHO verbessert werden muss. Und genau darin sieht Pasaribu einen Teil seiner Aufgabe. „Wir wollen aus einer stabilen Abwehr heraus spielen, damit wir so noch öfters zum gewünschten und jetzt schon oft praktizierten Tempohandball kommen,“ sagt Pasaribu.

Von solchen Bildern aus den Kabinen der anderen Landesligisten können TGR-Fans nicht genug beommen: In Eschwege gab es mal wieder Anlass, auf den Auslöser zu drücken. Foto: nh

Von solchen Bildern aus den Kabinen der anderen Landesligisten können TGR-Fans nicht genug beommen: In Eschwege gab es mal wieder Anlass, auf den Auslöser zu drücken. Foto: nh

Eschwege. Dieser unerwartet deutliche Erfolg könnte für die TGR ein Meilenstein sein auf dem Weg zum Verbleib in der Handball-Landesliga.

Das letzte Tor des Spiels im Abstiegsduell der Handball-Landesliga erzielte Marian Eduard Clipea für den Gastgeber Eschweger TSV eine Sekunde vor Schluss. Doch es war kein Treffer für die Geschichtsbücher. Er markierte gegen eine bärenstarke TG Rotenburg lediglich den 27:33 (12:14)-Endstand.

Das Team des TGR-Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier hatte ganze Arbeit geleistet und den Anhang der Eschweger früh sehr leise werden lassen. Nur in der ersten Minute führten die Jungs von ETSV-Coach Liviu Pavel. Dann übernahm die TGR in fremder Halle das Kommando. 5:2 (7.), 8:5 (14.), 13:8 (22.) - das waren die Stationen zur 14:12-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel ging die Party für die Rotenburger dann richtig los. Die 18:14-Führung (36.) gab die nötige Sicherheit. 22:16 (43.), 24:17 (45.), 26:18 (49.) - der ETSV hatte einfach nichts mehr zu bestellen.