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Jonggi Pasaribu wechselt nächste Saison zur WHO. Foto: Walger
Rotenburg. Pasaribu, der in Bad Hersfeld wohnt, trainiert derzeit noch den Frauen-Landesligisten FSG Waldhessen und wird sein Amt am 1. Juni bei der Spielgemeinschaft antreten und die erste Männermannschaft übernehmen.
Pasaribu, der einige Spiele der HSG verfolgte, freut sich auf die Aufgabe an der Werra. „Da steckt viel Potenzial in der Mannschaft“, sagt er. Trotzdem gibt es noch einiges, dass bei der WHO verbessert werden muss. Und genau darin sieht Pasaribu einen Teil seiner Aufgabe. „Wir wollen aus einer stabilen Abwehr heraus spielen, damit wir so noch öfters zum gewünschten und jetzt schon oft praktizierten Tempohandball kommen,“ sagt Pasaribu.
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Von solchen Bildern aus den Kabinen der anderen Landesligisten können TGR-Fans nicht genug beommen: In Eschwege gab es mal wieder Anlass, auf den Auslöser zu drücken. Foto: nh
Eschwege. Dieser unerwartet deutliche Erfolg könnte für die TGR ein Meilenstein sein auf dem Weg zum Verbleib in der Handball-Landesliga.
Das letzte Tor des Spiels im Abstiegsduell der Handball-Landesliga erzielte Marian Eduard Clipea für den Gastgeber Eschweger TSV eine Sekunde vor Schluss. Doch es war kein Treffer für die Geschichtsbücher. Er markierte gegen eine bärenstarke TG Rotenburg lediglich den 27:33 (12:14)-Endstand.
Das Team des TGR-Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier hatte ganze Arbeit geleistet und den Anhang der Eschweger früh sehr leise werden lassen. Nur in der ersten Minute führten die Jungs von ETSV-Coach Liviu Pavel. Dann übernahm die TGR in fremder Halle das Kommando. 5:2 (7.), 8:5 (14.), 13:8 (22.) - das waren die Stationen zur 14:12-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel ging die Party für die Rotenburger dann richtig los. Die 18:14-Führung (36.) gab die nötige Sicherheit. 22:16 (43.), 24:17 (45.), 26:18 (49.) - der ETSV hatte einfach nichts mehr zu bestellen.
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Abstiegskampf setzt Emotionen frei: Nach der ersten Partie in Rotenburg, die 26:26 endete, bekamen sich Eschweges Tomislav Zidar (links) und Martin Denk (rechts) in die Haare. TGR-Trainer Robert Nolte (Mitte) musste schlichten. Foto: Walger
Rotenburg. Das nächste Abstiegsduell für die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg steht an.
Und es wird nicht das letzte sein, denn der Kampf um den Klassenerhalt dürfte in dieser Spielklasse bis zum letzten Tag toben. Am Samstag um 18 Uhr empfängt der Eschweger TSV als 13. den Tabellenachten aus Rotenburg.
Die beiden trennen allerdings nur zwei Pünktchen. Das heißt: Gewinnt der ETSV am Samstag, dann überholt er das Team des TGR-Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier - auch wenn jetzt noch vier Plätze zwiwchen den beiden liegen. Und die Eschweger hätten nach dem 26:26-Remis in der Hinrunde auch den direkten Vergleich gewonnen. Der entscheidet bei Punktgleichheit vor der Tordifferenz über die Platzierung. Das könnte gerade in dieser Saison bei der Frage, wer den Weg runter in die Bezirksoberliga antreten muss, den Ausschlag geben.
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Funktioniert: Die JSG Waldhessen, hier Maurice Reyer vor einem Jahr in einer Partie der B-Junioren. Foto: Walger
Hersfeld-Rotenburg. „Nein" zu einer Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Waldhessen mit Akteuren aus Rotenburg, Bebra und Lispenhausen - das haben die Mitglieder der TG Rotenburg Anfang der Woche gesagt. Was steckt dahinter, wer sagt was dazu, und wie geht es weiter? Fragen und Antworten.
Wie sieht es bislang aus?
Die drei Vereine TG Rotenburg, TSV Bebra und TG Lispenhausen arbeiten im Jugend- und Frauenbereich zusammen. So stellen sie mehrere Nachwuchsteams als Jugend-Spielgemeinschaft (JSG) und die Frauen-Spielgemeinschaft (FSG), die in der Landesliga antritt. Bei den Männern haben sich Bebra und Lispenhausen zu einer Männer-Spielgemeinschaft (MSG) zusammengetan, die in der Bezirksliga spielt. Die TG Rotenburg spielt in der Landesliga. Eine Reserve, die bis vergangene Saison noch in der Bezirksoberliga antrat, gibt es nicht mehr; die jetzige Zweite spielt in der Bezirksliga B, der niedrigsten Klasse, wie auch die MSG Bebra/Lispenhausen II.
Um was ging es?
Um die Zukunft des Handballs in der Region - so hieß es bei allen drei Vereinen in der Abteilungsversammlung. Abgestimmt wurde über eine HSG, also einen Zusammenschluss aller drei auch bei den Männern.



