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Er entwickelte Tordrang in Wanfried: Sascha Köhler erzielte fünf Treffer für die TGR. Foto: Walger

Er entwickelte Tordrang in Wanfried: Sascha Köhler erzielte fünf Treffer für die TGR. Foto: Walger

Wanfried. Starker Auftritt der Rotenburger Landesliga-Handballer beim favorisierten VfL Wanfried wird nicht belohnt. Auch die TG Rotenburg konnte den Höhenflug des VfL Wanfried in der Handball-Landesliga nicht bremsen. Aber das Team des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier hatte den Favoriten am Rande einer Niederlage. Am Ende setzten sich die Wanfrieder dann doch glücklich mit 32:31 (18:15) durch.

„Unsere richtig gute Leistung wurde leider nicht belohnt“, stellte Uwe Mäusgeier betrübt fest. Als der zehnfache Torschütze Simon Golkowski seine TGR in der 52.Minute zunächst mit 29:26 und dann gar mit 30:26 in Führung brachte, lag eine Sensation in der Luft.

Doch den Rotenburgern schwanden die Kräfte. Sie waren ohne den an Rückenbeschwerden leidenden Boze Balic angetreten und konnten dessen stark erkälteten Bruder Tomislav nur in der Abwehr einsetzen. „Wir haben in der ersten Halbzeit einfach zu viele Gegentore gekriegt, um hier zu gewinnen“, stellte Uwe Mäusgeier fest. 18 Mal mussten die TGR-Keeper Florian Schmidt und Alexander Dick bis zur Pause den Ball schon aus dem Netz holen. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Defensive inklusive Schlussmann Dick, der mit einigen feinen Paraden aufwartete.

Sie machte richtig Betrieb auf dem rechten Flügel: Johanna Drewer steuerte sechs Treffer zum Heimerfolg iher FSG Waldhessen bei - darunter den entscheidenden zum 23:22-Endstand. Foto: Walger

Sie machte richtig Betrieb auf dem rechten Flügel: Johanna Drewer steuerte sechs Treffer zum Heimerfolg iher FSG Waldhessen bei - darunter den entscheidenden zum 23:22-Endstand. Foto: Walger

Rotenburg. Auch Twistetal unterliegt dem Team von Trainer Jonggi Pasaribu. Es war ein packendes Kellerduell. Die Minimalistinnen haben wieder zugeschlagen. Die Landesliga-Handballerinnen gewannen zum vierten Mal hintereinander ein Spiel mit einem Tor Differenz. In eigener Halle bezwangen sie die HSG Twistetal dank einer furiosen zweiten Halbzeit mit 23:22 (11:13) und zogen so ihre Gegnerinnen in den Kampf um den Klassenerhalt hinein.

Im Tabellenkeller wird es immer enger. Das Team von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu konnte die Abstiegsränge nicht verlassen, weil sich ihr Konkurrent Wesertal in Baunatal durchsetzen konnte und damit punktgleich bleibt. Die Waldhessinnen treten am kommenden Wochenende beim Schlusslicht FSG Harleshausen/Ahnatal an, vielleicht gelingt dann ja der Sprung ans rettende Ufer.

Die Hand am Spielgerät: In dieser Szene aus der Hinrunden-Begegnung greift Rotenburgs Kreisläufer Phillip Debus nach dem Ball und erwischt ihn vor Wanfrieds Henning Wehr. Aus dem Hintergrund schaut Christian Eimer zu.© Walger

Die Hand am Spielgerät: In dieser Szene aus der Hinrunden-Begegnung greift Rotenburgs Kreisläufer Phillip Debus nach dem Ball und erwischt ihn vor Wanfrieds Henning Wehr. Aus dem Hintergrund schaut Christian Eimer zu.© Walger

Rotenburg. Der Hünfelder SV (34:6 Punkte) und der TV Hersfeld (31:9) führen die Handball-Landesliga der Männer an. Dahinter aber hat sich ein Team in Stellung gebracht, das als Aufsteiger bislang Großes geleistet hat: der VfL Wanfried. Und bei dem muss am Samstag um 18 Uhr die abstiegsgefährdete TG Rotenburg ran.

Hier lohnt es, einen Blick zurück auf die Hinrunde zu werfen. Im vergangenen November, standen sich beide Teams in Rotenburg gegenüber. Nach wechselvollem Verlauf - kurz nach der Halbzeit führte der VfL 12:8, in der 56. Minute lag die TGR 25:22 vorne - endete die Partie 26:26. Fünf Sekunden vor Schluss war der junge Johannes Ebel mit seinem Siebenmeter zwar an TGR-Keeper Tomas Pankiewicz gescheitert, doch im Nachsetzen hatte er den Ausgleich und Endstand geschafft.

Nerven wie Drahtseile: Luca Mäusgeier hat in Heiligenrode die letzten drei Tore ihrer FSG von der Siebenmetermarke aus erzielt.© Walger

Nerven wie Drahtseile: Luca Mäusgeier hat in Heiligenrode die letzten drei Tore ihrer FSG von der Siebenmetermarke aus erzielt.© Walger

Rotenburg. Ihre Erfolgsserie von zuletzt 6:0 Punkten würden die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen am Samstag ab 16 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle zu gerne ausbauen.

Zu Gast wird dann die HSG Twistetal sein. Die hat vier Punkte mehr als die FSG aufzuweisen und liegt damit vier Spieltage vor Saisonschluss noch in Reichweite.

Ein kurzes Vergnügen

Nach ihrem 23:22-Sieg in Heiligenrode am vergangenen Samstag hatte das Team von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu noch gehofft, auf dem soeben erklommenen Nichtabstiegsplatz zu bleiben. Doch tags darauf setzte sich Rivale HSG Wesertal in Hofgeismar 22:19 durch und zog nach Punkten - 13:23 haben beide - wieder mit der FSG Waldhessen gleich. Da die Wesertalerinnen den besseren direkten Vergleich haben, muss die FSG also weiterhin dringend punkten.