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Freudige Siegerinnen: Die Waldhessinnen (von links) Inken Niebuhr, Michelle Horn, Nika Rollmann, Bianca Bähr, Anete Lusky und Alina Hollstein strahlen nach ihrem Sieg in Hersfeld. © Friedhelm Eyert
Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen entführten beim favorisierten TV Hersfeld vor der Rekordkulisse von 250 Zuschauern beide Punkte. Die Gäste setzten sich mit 28:22 (14:9) sogar recht deutlich durch.
Rein tabellarisch bleibt der TVH mit 10:12 Punkten vor der weiterhin abstiegsgefährdeten FSG (7:15) aber die Nummer 1 im Kreis. Die seit drei Spielen ungeschlagenen Hersfelderinnen begannen selbstbewusst und zogen ihr schnelles Positionsspiel auf. Doch sie stießen dabei auf eine aggressive und bewegliche Abwehr. Das hatte Folgen: Das 1:0 durch Anna-Lena Hoffelner nach 30 Sekunden sollte die einzige Führung des TVH in der gesamten Begegnung bleiben.
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Ganz gleich, ob sie vom Kreis aus trifft oder von der linken Seite: Die FSG Waldhessen kann in Hersfeld jedes Tor von Jennifer Malsch gut gebrauchen. © Thomas Walger
Das letzte Spiel des Jahres steht an – und es ist ein Derby. Am Samstag (16.15 Uhr) treffen in der Bad Hersfelder Geistalhalle die Landesliga-Handballerinnen des TV Hersfeld und der FSG Waldhessen aufeinander. Hersfeld gegen Rotenburg steckt da also mit drin – und das geht doch irgendwie immer.
Sabine Teichmann, die Trainerin des TVH, gibt sich allerdings betont gelassen. „Es ist eine Aufgabe wie jede andere auch. Ich muss da nicht zusätzlich Zündstoff reinbringen, wie das von Rotenburger Seite aus gern gemacht wird“, sagt sie.
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Einer fällt aus, zwei sollen ihn vertreten: Tomislav Balic (links) ist verletzt. Christian Eimer (neben ihm) hat in Aussicht gestellt, einzuspringen. Jugendspieler Maurice Reyer wird mit Sicherheit zum Einsatz kommen. © Thomas Walger
Rotenburg. Unter den gegebenen Umständen ist es gut, dass die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg vor einer langen Pause stehen.
Im neuen Jahr geht es für die momentan personell so arg gebeutete Mannschaft von Trainer Robert Nolte erst am 2. Februar mit dem Kellerduell beim VfB Viktoria Betttenhausen weiter. Doch das alte Jahr hält ja noch eine letzte, sehr schwierige Aufgabe bereit: Am Sonntag um 17 Uhr wird der Tabellendrittte, die HSG Großenlüder/Hainzell, in der Lüdertalhalle in Großenlüder die Rotenburger empfangen.
Diese Paarung weckt Erinnerungen. Am 15. September, es war der erste Spieltag der Saison, standen sich beide Teams in Rotenburg schon gegenüber. Nach gut 20 Minuten lag die TGR mit neun Toren (6:15) hinten. Zum Seitenwechsel betrug ihr Rückstand noch fünf Treffer (13:18).
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Er ließ sich nicht aufhalten: Andreas Krause, der hier abzieht, erzielte zehn Tore für seinen TV Hersfeld. Rotenburgs Maurice Reyer (rechts) kann ihn in dieser Szene nicht am Wurf hindern. Foto: Eyert© Friedhelm Eyert
Nach ausgeglichener erster Hälfte fehlte den Landesliga-Handballern der TGR mit Tomislav auch der zweite Balic-Bruder. Damit war der Weg frei für den TVH.
Bis zur Pause (14:14) hatten die Gäste dagegen mehr als nur gegengehalten. Zwischenzeitlich führten sie sogar. Und das hatten die rund 350 Zuschauer in der Bad Hersfelder Geistalhalle nicht erwartet. In einem von beiden Seiten sichtlich nervös geführten ersten Durchgang hatten die Rotenburger Vorteile zu verbuchen. Allerdings lag das auch an der mangelhaften Chancenverwertung der Gastgeber. Ein ums andere Mal versagten die Nerven der Angreifer vor dem gegnerischen Kasten. Beispiele gefällig: In der 25. Minute setzte Jacob Räther einen Tempogegenstoß an die Latte. Zuvor war nicht nur Mark Petersen, sondern auch Andreas Krause mit einem Siebenmeter am TGR-Keeper Alexander Dick gescheitert.



