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Ab sofort wieder im Team der FSG Waldhessen: Torfrau Bianca Bähr (rechts), die auf diesem ein Jahr alten Bild gemeinsam mit Alina Hollstein einen Sieg über Eintracht Baunatal bejubelt.© Thomas Walger
Jetzt nachlegen – das ist die Devise für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen vor dem Kellerderby bei TuSpo Waldau.
Rotenburg. Dreimal trafen beide Teams in den vergangenen Jahren aufeinander, alle drei Spiele haben die Waldhessinnen für sich entschieden. Gelingt das am Samstag ab 18 Uhr in der Sporthalle Waldau an der Stegerwaldstraße erneut, dann sähe es richtig gut aus in Sachen Klassenerhalt für das Team von FSG-Trainerin Simone Poulsen. Sie ist sich sicher: „Wenn wir genauso kämpfen und füreinander da sind wie am vergangenen Wochenende gegen Körle, dann können wir auch in Waldau gewinnen.“
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Ein Garant des Punktgewinnes: TGR-Torjäger Boze Balic ist zwar nach wie vor durch seine Fußverletzung gehandicapt, doch er biss sich durch und traf neunmal. Foto: Walger© Walger/HNA
Auch im zweiten Saisonvergleich gab es keinen Sieger: Die Landesliga-Handballer des VfB Bettenhausen und der TG Rotenburg trennten sich auch in Kassel unentschieden.
Kassel – 31:31 lautete der Endstand in diesem Duell zweier abstiegsgefährdeter Vereine. Zur Halbzeit hatten die Männer aus dem Kasseler Stadtteil 17:16 geführt.
„Das ist für uns ein erster Schritt zum Klassenerhalt. Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte TGR-Trainer Robert Nolte. Er ahnt allerdings, dass dieser Weg steinig und nervenaufreibend wird in dieser Liga, in der tatsächlich jeder jeden schlagen kann und die Entscheidung über die Verteilung der Punkte oft erst in den Schlusssekunden fällt.
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Sie bewies Durchhaltevermögen: Im ersten Abschnitt scheiterte Stefanie Krestel häufig an Körles Torfrau. Doch sie versuchte es beharrlich weiter. Und erzielte nach der Pause ein wichtiges Tor nach dem a nderen. Foto: Walger© Walger/HNA
Es ging um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Und die FSG Waldhessen holte sie sich.
Sie revanchierte sich in heimischer Halle mit einem verdienten 27:22 (14:13)-Sieg für die im Hinspiel erlittene Niederlage. Während sich die Waldhessinnen mit jetzt neun Punkten vorerst auf Platz acht verbesserten, ziert Gegner FSG Körle/Guxhagen weiterhin das Ende der Tabelle.
Wegen der schmerzhaften Ausfälle von Anette Lusky, Inken Niebuhr und Simone Larsen-Poulsen waren die übrigen Spielerinnen der FSG Waldhessen besonders gefordert. Und sie schlossen die entstandenen Lücken. Zum Beispiel Jenny Malsch, die ein ganz starkes Spiel ablieferte und durch ihre Ballgewinne in der Abwehr manchen Konter ermöglichte.
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Hat am Dienstag wieder mit dem Training begonnen: TGR-Kreisläufer Phillip Debus. Foto: Walger© Walger/HNA
Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg setzen ihren Kampf gegen den Abstieg am Samstag ab 18 Uhr mit der Partie beim VfB Bettenhausen fort.
Rotenburg – Zur Lage: Die TGR ist Drittletzter und belegt mit neun Punkten den ersten von drei Abstiegsplätzen. Ihr Gastgeber ist Neunter, hat aber nur einen Zähler mehr auf dem Konto. Das heißt, gewinnen die Rotenburger, dann überholen sie ihren Kontrahenten und verlassen auch wieder die Abstiegszone.
Das Hinspiel am 29. September war übrigens ein echter Thriller. Nach einem 20:16-Halbzeitvorsprung musste sich die TGR, die in der Schlussphase 33:31 geführt hatte, noch mit einem 33:33-Remis begnügen. Das Rückraum-Trio Hendrik/Koch/Faruk Tataraga/Gordan Suton hatte den Rotenburgern damals heftig zugesetzt: Jeder von ihnen erzielte acht Treffer. „Bettenhausen sucht viele Abschlüsse über diese Positionen.“ Eine Manndeckung gegen Spielmacher Suton sei immer ein Thema, aber dann müsste die Abwehr im Verband mehr verschieben. Das koste Kräfte. Besser sei es wohl, Suton rechtzeitig stellen.



