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Ihr kommt nach Anette Luskys Ausfall eine Schlüsselrolle zu: Nicht nur am Samstag gegen Körle/Guxhagen werden Stefanie Krestels Tore gefragt sein. Foto: Walger© Walger/HNA

Ihr kommt nach Anette Luskys Ausfall eine Schlüsselrolle zu: Nicht nur am Samstag gegen Körle/Guxhagen werden Stefanie Krestels Tore gefragt sein. Foto: Walger© Walger/HNA

Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen empfangen am Samstag ab 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle die FSG Körle/Guxhagen zum Kellerderby.

Rotenburg – Die Gäste haben erst zwei Punkte auf ihrem Konto. Die stammen vom Saisonstart, als sie in eigener Halle ausgerechnet die FSG Waldhessen mit 25:21 (12:11) bezwingen konnten. Danach folgten für Körle/Guxhagen zehn Niederlagen.

Waldhessen-Trainerin Simone Larsen Poulsen will, dass die Scharte aus dem Hinspiel nun ausgewetzt wird. Sie sagt: „Diesmal wollen wir es anders machen. Es war damals das erste Spiel, alle waren ein bisschen aufgeregt. Aber wir haben uns seitdem entwickelt. Ich bin sicher, dass wir es jetzt besser machen können als in Körle. Und wenn wir das tun, dann werden wir auch die beiden Punkte holen.“

In der starken ersten Halbzeit der TGR ragte er noch heraus: Luca Schuhmann war im Rückraum ein ständiger Gefahrenherd für die Abwehr der HSG Großenlüder/Hainzell. Hier kommen Dominik Malolepszy und Michael Blinzler (von links) zu spät. Foto: Görlich

In der starken ersten Halbzeit der TGR ragte er noch heraus: Luca Schuhmann war im Rückraum ein ständiger Gefahrenherd für die Abwehr der HSG Großenlüder/Hainzell. Hier kommen Dominik Malolepszy und Michael Blinzler (von links) zu spät. Foto: Görlich

"Es ist so schade", sagte der TGR-Coach nach der 24:35-Niederlage beim Tabellendritten der Handball-Landesliga, der HSG Großenlüder/Hainzell. Die TG Rotenburg beschließt das Jahr auf einem Abstiegsplatz - doch sie verkaufte sich in Großenlüder unter widrigen Umständen so teuer wie möglich. Widrig deshalb, weil einige Korsettstangen wie Kreisläufer Phillip Debus, Rechtsaußen Nils Gerlich, Torjäger Boze Balic oder der für Abwehr wie Angriff wichtige Tomislav Balic ausgefallen waren.

Mit Fieber im Bett

Christian Eimer, der sich am Ende der vergangenen Saison in die zweite Mannschaft verabschiedet hatte, sollte eigentlich aushelfen, doch ihn hatte ein grippaler Infekt erwischt. Er lag am Sonntagmorgen mit Fieber im Bett und musste absagen.

Freudige Siegerinnen: Die Waldhessinnen (von links) Inken Niebuhr, Michelle Horn, Nika Rollmann, Bianca Bähr, Anete Lusky und Alina Hollstein strahlen nach ihrem Sieg in Hersfeld. © Friedhelm Eyert

Freudige Siegerinnen: Die Waldhessinnen (von links) Inken Niebuhr, Michelle Horn, Nika Rollmann, Bianca Bähr, Anete Lusky und Alina Hollstein strahlen nach ihrem Sieg in Hersfeld. © Friedhelm Eyert

Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen entführten beim favorisierten TV Hersfeld vor der Rekordkulisse von 250 Zuschauern beide Punkte. Die Gäste setzten sich mit 28:22 (14:9) sogar recht deutlich durch.

Rein tabellarisch bleibt der TVH mit 10:12 Punkten vor der weiterhin abstiegsgefährdeten FSG (7:15) aber die Nummer 1 im Kreis. Die seit drei Spielen ungeschlagenen Hersfelderinnen begannen selbstbewusst und zogen ihr schnelles Positionsspiel auf. Doch sie stießen dabei auf eine aggressive und bewegliche Abwehr. Das hatte Folgen: Das 1:0 durch Anna-Lena Hoffelner nach 30 Sekunden sollte die einzige Führung des TVH in der gesamten Begegnung bleiben.

Ganz gleich, ob sie vom Kreis aus trifft oder von der linken Seite: Die FSG Waldhessen kann in Hersfeld jedes Tor von Jennifer Malsch gut gebrauchen. © Thomas Walger

Ganz gleich, ob sie vom Kreis aus trifft oder von der linken Seite: Die FSG Waldhessen kann in Hersfeld jedes Tor von Jennifer Malsch gut gebrauchen. © Thomas Walger

Das letzte Spiel des Jahres steht an – und es ist ein Derby. Am Samstag (16.15 Uhr) treffen in der Bad Hersfelder Geistalhalle die Landesliga-Handballerinnen des TV Hersfeld und der FSG Waldhessen aufeinander. Hersfeld gegen Rotenburg steckt da also mit drin – und das geht doch irgendwie immer.

Sabine Teichmann, die Trainerin des TVH, gibt sich allerdings betont gelassen. „Es ist eine Aufgabe wie jede andere auch. Ich muss da nicht zusätzlich Zündstoff reinbringen, wie das von Rotenburger Seite aus gern gemacht wird“, sagt sie.