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Sie bewies Durchhaltevermögen: Im ersten Abschnitt scheiterte Stefanie Krestel häufig an Körles Torfrau. Doch sie versuchte es beharrlich weiter. Und erzielte nach der Pause ein wichtiges Tor nach dem a nderen. Foto: Walger© Walger/HNA

Sie bewies Durchhaltevermögen: Im ersten Abschnitt scheiterte Stefanie Krestel häufig an Körles Torfrau. Doch sie versuchte es beharrlich weiter. Und erzielte nach der Pause ein wichtiges Tor nach dem a nderen. Foto: Walger© Walger/HNA

Es ging um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Und die FSG Waldhessen holte sie sich.

Sie revanchierte sich in heimischer Halle mit einem verdienten 27:22 (14:13)-Sieg für die im Hinspiel erlittene Niederlage. Während sich die Waldhessinnen mit jetzt neun Punkten vorerst auf Platz acht verbesserten, ziert Gegner FSG Körle/Guxhagen weiterhin das Ende der Tabelle.

Wegen der schmerzhaften Ausfälle von Anette Lusky, Inken Niebuhr und Simone Larsen-Poulsen waren die übrigen Spielerinnen der FSG Waldhessen besonders gefordert. Und sie schlossen die entstandenen Lücken. Zum Beispiel Jenny Malsch, die ein ganz starkes Spiel ablieferte und durch ihre Ballgewinne in der Abwehr manchen Konter ermöglichte.

Hat am Dienstag wieder mit dem Training begonnen: TGR-Kreisläufer Phillip Debus. Foto: Walger© Walger/HNA

Hat am Dienstag wieder mit dem Training begonnen: TGR-Kreisläufer Phillip Debus. Foto: Walger© Walger/HNA

Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg setzen ihren Kampf gegen den Abstieg am Samstag ab 18 Uhr mit der Partie beim VfB Bettenhausen fort.

Rotenburg – Zur Lage: Die TGR ist Drittletzter und belegt mit neun Punkten den ersten von drei Abstiegsplätzen. Ihr Gastgeber ist Neunter, hat aber nur einen Zähler mehr auf dem Konto. Das heißt, gewinnen die Rotenburger, dann überholen sie ihren Kontrahenten und verlassen auch wieder die Abstiegszone.

Das Hinspiel am 29. September war übrigens ein echter Thriller. Nach einem 20:16-Halbzeitvorsprung musste sich die TGR, die in der Schlussphase 33:31 geführt hatte, noch mit einem 33:33-Remis begnügen. Das Rückraum-Trio Hendrik/Koch/Faruk Tataraga/Gordan Suton hatte den Rotenburgern damals heftig zugesetzt: Jeder von ihnen erzielte acht Treffer. „Bettenhausen sucht viele Abschlüsse über diese Positionen.“ Eine Manndeckung gegen Spielmacher Suton sei immer ein Thema, aber dann müsste die Abwehr im Verband mehr verschieben. Das koste Kräfte. Besser sei es wohl, Suton rechtzeitig stellen.

Ihr kommt nach Anette Luskys Ausfall eine Schlüsselrolle zu: Nicht nur am Samstag gegen Körle/Guxhagen werden Stefanie Krestels Tore gefragt sein. Foto: Walger© Walger/HNA

Ihr kommt nach Anette Luskys Ausfall eine Schlüsselrolle zu: Nicht nur am Samstag gegen Körle/Guxhagen werden Stefanie Krestels Tore gefragt sein. Foto: Walger© Walger/HNA

Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen empfangen am Samstag ab 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle die FSG Körle/Guxhagen zum Kellerderby.

Rotenburg – Die Gäste haben erst zwei Punkte auf ihrem Konto. Die stammen vom Saisonstart, als sie in eigener Halle ausgerechnet die FSG Waldhessen mit 25:21 (12:11) bezwingen konnten. Danach folgten für Körle/Guxhagen zehn Niederlagen.

Waldhessen-Trainerin Simone Larsen Poulsen will, dass die Scharte aus dem Hinspiel nun ausgewetzt wird. Sie sagt: „Diesmal wollen wir es anders machen. Es war damals das erste Spiel, alle waren ein bisschen aufgeregt. Aber wir haben uns seitdem entwickelt. Ich bin sicher, dass wir es jetzt besser machen können als in Körle. Und wenn wir das tun, dann werden wir auch die beiden Punkte holen.“

In der starken ersten Halbzeit der TGR ragte er noch heraus: Luca Schuhmann war im Rückraum ein ständiger Gefahrenherd für die Abwehr der HSG Großenlüder/Hainzell. Hier kommen Dominik Malolepszy und Michael Blinzler (von links) zu spät. Foto: Görlich

In der starken ersten Halbzeit der TGR ragte er noch heraus: Luca Schuhmann war im Rückraum ein ständiger Gefahrenherd für die Abwehr der HSG Großenlüder/Hainzell. Hier kommen Dominik Malolepszy und Michael Blinzler (von links) zu spät. Foto: Görlich

"Es ist so schade", sagte der TGR-Coach nach der 24:35-Niederlage beim Tabellendritten der Handball-Landesliga, der HSG Großenlüder/Hainzell. Die TG Rotenburg beschließt das Jahr auf einem Abstiegsplatz - doch sie verkaufte sich in Großenlüder unter widrigen Umständen so teuer wie möglich. Widrig deshalb, weil einige Korsettstangen wie Kreisläufer Phillip Debus, Rechtsaußen Nils Gerlich, Torjäger Boze Balic oder der für Abwehr wie Angriff wichtige Tomislav Balic ausgefallen waren.

Mit Fieber im Bett

Christian Eimer, der sich am Ende der vergangenen Saison in die zweite Mannschaft verabschiedet hatte, sollte eigentlich aushelfen, doch ihn hatte ein grippaler Infekt erwischt. Er lag am Sonntagmorgen mit Fieber im Bett und musste absagen.