Neben Cookies, die zur Funktionalität unseres Angebots beitragen, verwenden wir für statistische Zwecke Matomo Analytics. In unserer Datenschutzerklärung findest Du alle detaillierten Informationen. Mit klick auf "Einverstanden" stimmst Du zu, dass Du sowohl diesen Hinweis gelesen, verstanden und akzeptiert hast als auch Cookies dritter Parteien zulässt. Mit klick auf "Ablehnen" unterbindest Du die Einbindung von Cookies dritter Parteien.

Einverstanden

Ablehnen

Raus mit Applaus: Die Rotenburger Christian Koch, Tomislav Balic, Stefan Ebenhoch und Martin Denk verabschieden sich nach dem erfolgreichen Saisonabschluss von ihrem Publikum. Foto: Walger

Raus mit Applaus: Die Rotenburger Christian Koch, Tomislav Balic, Stefan Ebenhoch und Martin Denk verabschieden sich nach dem erfolgreichen Saisonabschluss von ihrem Publikum. Foto: Walger

Rotenburg. Die Landesliga-Handballer des HSC Landwehrhagen waren ohne ihren kompletten Rückraum in Rotenburg angereist und standen so von Beginn an auf verlorenem Posten.

Das war ein entspannter Schlussakt der Saison für die Spieler der TG Rotenburg, ihre Anhänger und ihre beiden Trainer Robert Nolte und Uwe Mäusgeier. Mit 37:29 (19:14) bezwang die TGR Gast HSC Landwehrhagen, für den es auch um nichts mehr ging an diesem letzten Spieltag.

 Zwölf Minuten lang agierten die Hausherren sehr konzentriert und zogen bis auf 10:2 davon. Ihre Abwehr stand gut, ihr Keeper Christian Koch hielt prächtig, und Marcus Einhorn schloss einen Tempogegenstoß nach dem anderen traumwandlerisch sicher ab.

„Dann ging der Schlendrian bei uns ein bisschen um“, musste Uwe Mäusgeier erkennen, „wir haben nicht mehr so hart gedeckt.“ Davon profitierte vor allem Landwehrhagens Marc Adam, der bis zur Pause schon sieben Treffer erzielte. Der Vorsprung war nach 30 Minuten von acht auf fünf Tore geschrumpft, aber immer noch komfortabel.

Rotenburg. Das letzte Saisonspiel dürfen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag ab 17.30 Uhr vor eigener Kulisse austragen. Dann stellt sich der HSC Landwehrhagen vor.

Wieder zurück im Team: Rechtzeitig vor dem letzten Heimspiel am Samstag gegen den HSC Landwehrhagen ist Moritz Gerlach, hier beim Wurf, wieder gesund. Foto: Walger

Die Gäste haben vor Wochenfrist das Abstiegsendspiel gegen den TSV Ost-/Mosheim deutlich mit 25:18 gewonnen und ihren Gegner hinunter in die Bezirksoberliga geschickt.

TGR-Trainer Robert Nolte, der einmal das Landwehrhagener Trikot trug, ist froh, dass es für den Gegner in Rotenburg nicht mehr um den Klassenerhalt geht: „So werden beide Mannschaften zwar motiviert, aber doch entspannter in dieses Spiel gehen.“ Dass es die Ost-/Mosheimer erwischt hat, bedauert Robert Nolte, auch wegen seines dortigen Kollegen: „Mario Lubadel ist ein sehr guter Trainer. Aber er konnte in dieser Saison nicht ein einziges Mal mit seinem kompletten Kader antreten. Immer wieder kamen neue Verletzungen dazu.“

Seitenwechsel

Von Ausfällen gebeutelt war die TGR ja auch. Und sie bleibt es bis zum Schluss. „Was wir in der vergangenen Woche auf der rechten Seite hatten, erleben wir dieses Mal auf der linken“, berichtet der Coach. In Simon Golkowski und Luca Teichmann fallen zwei Akteure, die diese Position besetzen, aus. „Zum Glück haben wir in Daniel Holl ja noch einen herausragenden Spieler für die linke Seite“, stellt Robert Nolte fest.

Die TG Rotenburg II ist im Heimspiel gegen Schlusslicht und Absteiger TV Neuhof in eigener Halle klar favorisiert (Anwurf voraussichtlich bereits um 15.30 Uhr statt 19.30 Uhr). 

Zum letzten Mal auf der Bank der TG Rotenburg II: Trainer Frank Hofmann. Foto: Walger

Die TG Rotenburg II hat ein Ziel vor Augen: Durch einen Heimerfolg über die noch sieglosen Neuhofer Fünfter in der der Abschlusstabelle zu werden. „Außerdem wollen wir noch einmal Spaß haben“, sagt Trainer Frank Hofmann, „es ist ja das letzte Mal, dass die Jungs so zusammenspielen.“

„Ich war sehr gerne hier“

Einige Spieler hören wegen ihres Studiums auf, der Coach steigt nach zwei Jahren aus zeitlichen Gründen aus. Ein bisschen Wehmut werde da sicher aufkommen, ist sich Frank Hofmann sicher und sagt: „Ich war sehr gerne hier bei der TGR.“

Die lange Leidenszeit ist zu Ende: Fabian Degenhardt feierte bei der TGR II in Schenklengsfeld ein gelungenes Comeback. Foto: Walger

SG Schenklengsfeld - TG Rotenburg II 29:25 (14:14). Immerhin erreichten die wieder einmal mit dünner Besetzung angetretenen Gäste ihr Minimalziel: Den direkten Vergleich gegen den nun punktgleichen Tabellennachbarn zu gewinnen. Denn im Hinspiel hatte die TGR einen 36:21-Kantersieg gefeiert.

Erfreuliche Aspekte

Entsprechend gefasst zeigte sich daher auch Gästecoach Frank Hofmann: „Ich glaube, es gibt Schlimmeres, als in Schenklengsfeld zu verlieren. Wir haben unser primäres Ziel, den fünften Platz zu verteidigen, eindeutig erreicht und können ihn im Saisonfinale sichern.“ Ebenso erfreulich: Fabian Degenhardt gab nach langer Verletzungspause ein ordentliches Comeback.