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SG Schenklengsfeld - TG Rotenburg II 29:25 (14:14). Immerhin erreichten die wieder einmal mit dünner Besetzung angetretenen Gäste ihr Minimalziel: Den direkten Vergleich gegen den nun punktgleichen Tabellennachbarn zu gewinnen. Denn im Hinspiel hatte die TGR einen 36:21-Kantersieg gefeiert.
Erfreuliche Aspekte
Entsprechend gefasst zeigte sich daher auch Gästecoach Frank Hofmann: „Ich glaube, es gibt Schlimmeres, als in Schenklengsfeld zu verlieren. Wir haben unser primäres Ziel, den fünften Platz zu verteidigen, eindeutig erreicht und können ihn im Saisonfinale sichern.“ Ebenso erfreulich: Fabian Degenhardt gab nach langer Verletzungspause ein ordentliches Comeback.
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Handball-Landesliga: Ein Punkt in Wanfried wäre für Koch & Co. verdient gewesen

Wanfried. Das klingt schon ein bisschen widersinnig. Da verlieren die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg mit 27:30 (12:12) beim bereits abgestiegenen VfL Wanfried - und dann sagt ihr Trainer Uwe Mäusgeier frei von jeder Ironie: „Ich bin stolz darauf, was wir hier erreicht haben.“
Wer das Spiel gesehen hat, wird ihm allerdings nicht widersprechen. Denn die personelle Misere der Rotenburger hatte am Samstag ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern waren sie angereist. Nach dem Warmmachen signalisierte der am Knie verletzte Tomas Pankiewicz, dass er passen muss. Damit blieb Christian Koch als einziger Keeper übrig. Zusammen mit sechs Vorderleuten. Denn der siebte, Boze Balic, konnte wegen einer Oberschenkelzerrung nicht laufen. Er kam nur aufs Feld, um als Siebenmeterschütze den fehlenden Marcus Einhorn zu ersetzen.
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Handball-Landesliga: TGR fährt zum inzwischen heimstarken VfL Wanfried

Rotenburg. Eine Frage beschäftigt Robert Nolte, den Trainer der Landesliga-Handballer der TG Rotenburg, vor dem Spiel bei Absteiger VfL Wanfried besonders: Wen soll er am Samstag um 18 Uhr als Rechtsaußen aufs Parkett schicken?
Diese Position hat zurzeit eigentlich Marcus Einhorn inne. Doch er wird aus beruflichen Gründen fehlen. Und Phillip Debus ist langzeitverletzt.
Bliebe Jan-Oliver Holl. Doch der steht diesmal nicht zur Verfügung. Stefan Ebenhoch aus der zweiten TGR-Mannschaft könnte die Lücke gut schließen. Doch sein Team - siehe Vorschau zur Bezirksoberliga - geht personell ebenfalls am Stock. „Irgendwie werden wir es schon hinkriegen“, sagt Robert Nolte, „solch schwierige Situationen haben wir in letzter Zeit ja schon öfter gelöst.“
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Ausgerechnet beim Meister SG Kirchhof II besteht der Absteiger. Allerdings hatte der Favorit seine B-Besetzung aufgeboten.

Melsungen. Das war doch mal eine Überraschung! Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen sorgte zum Abschluss der Saison für einen Paukenschlag: Der Absteiger gewann beim Meister SG 09 Kirchhof II mit 29:26 (12:13) - es war der erste Auswärtssieg.
Und dabei waren die Gäste mit dem letzten Aufgebot angereist. Auf der Ersatzbank war viel Platz. Lediglich eine einzige Wechselmöglichkeit hatte FSG-Trainer Jonggi Pasaribu.
Der Spielbeginn entsprach dann auch den Erwartungen. Der offensive Abwehrverbund der SG 09 machte es der FSG sehr schwer, zum Tor durchzudringen und zu treffen. Nach zehn Spielminuten führte der Favorit bereits mit 4:1 - und das, obwohl er mit dem zweiten Anzug angetreten war. Allerdings zugleich mit großem Aufgebot, das gleich 14 Spielerinnen umfasste, darunter fünf Talente aus der Jugend. Nach dem Titelgewinn sollten vor allem die Ergänzungsspielerinnen Gelegenheit bekommen, sich zu beweisen.