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Handball-Landesliga: TG Rotenburg setzt sich mit 22:18 (8:11) in Ostheim durch

Er erzielte fast die Hälfte aller Rotenburger Treffer: der neunfache Torschütze Marcus Einhorn. Foto: Walger

Ostheim. Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben ihre Auswärtsaufgabe beim TSV Ost-/Mosheim gelöst und sich mit 22:18 (8:11) durchgesetzt. Rang sechs in der Endabrechnung ist der TGR damit nicht mehr zu nehmen. Die Gastgeber dagegen hätten einen Sieg dringend gebraucht, um den viertletzten Rang, der sie zum Abstieg verdammen würde, zu verlassen.

„Wir haben uns am Anfang sehr, sehr schwer getan“, sagte Uwe Mäusgeier. Robert Nolte fügte an: „Aber wir haben eine riesen zweite Halbzeit gespielt“ - das Rotenburger Trainerduo konnte unter dem Strich also zufrieden sein mit der Vorstellung.

Chancen waren vorhanden

Dass die TGR in einer Halbzeit nur acht Tore wirft, hat Seltenheitswert. Dass es in Ostheim nicht mehr Treffer waren, lag nicht an mangelnden Chancen. Denn die hatte sich das Team in ausreichender Zahl erarbeitet.

Rotenburg. Auf ein Neues: Während die meisten Teams der Handball-Landesliga am langen Wochenende die Füße hochlegen können, muss die TG Rotenburg am Sonntag ran. Um 16 Uhr wird das Spiel beim TV Ost-/Mosheim angepfiffen.

Körperbetontes Spiel: Christian Eimer, hier im Dreikampf mit zwei Hersfeldern am vergangenen Samstag, bekam vom Trainer ein Lob für seine Spielweise. Foto: Walger

An die enge Halle in Ost-heim hat Trainer Robert Nolte so seine Erinnerungen: „Ganz früher wurde da auch die Kirmes drin gefeiert. Und die Zuschauer saßen auf Doppelsitzen, die sie wohl aus alten Bussen ausgebaut haben.“ 

Wenig Platz

Das ist natürlich längst Vergangenheit. Was geblieben ist: Wenig Platz neben dem Spielfeld und eine kampfstarke Heimmannschaft, die sich mit Händen und Füßen gegen den Abstieg wehrt. Für „OMO“, wie das Team bei der Konkurrenz heißt, geht es um alles. Denn am Abend zuvor gastiert Rotenburgs Gegner in Wanfried. Nolte: „Wenn sie dort nicht gewinnen, dann müssen sie gegen uns um alles oder nichts spielen.“ Denn von den 15 Zählern, die die Ost-/Mosheimer auf der Habenseite haben, verlieren sie auch noch welche wegen nicht erfüllten Schiedsrichtersolls, weiß der Rotenburger Trainer.

Was es außer Weihnachtslied und Frustpizza beim Handballderby zu erleben gab

Rotenburg. Aus der Kabine der Rotenburger Handballer drangen vorweihnachtliche Klänge. „Lustig, lustig, trallalalala, heut’ war die TGR mit dem Hammer da“, tönte der text- und rhythmussichere Chor der Derbysieger. Minuten vorher hatten die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg sich nach ihrem 27:24 über den TV Hersfeld von ihren Anhängern feiern lassen. Derbysiege sind eben süß. 

Das so gar nicht zur Jahreszeit passende Lied, das sicher auch die Unterlegenen in ihrer Kabine gehört haben dürften, hatte seinen Ursprung im Hinspiel. Damals, beim 27:20 für den TVH am Nikolaustag, hatten die Hersfelder Zuschauer in der Geistalhalle eben diesen Song angestimmt. Natürlich auf ihre Mannschaft gemünzt.

Kalte Getränke in der Hand und sportliche Jungs vor Augen: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen feierten ihren Heimsieg auf entspannte Weise und schauten den Landesliga-Männern der TG Rotenburg gegen den TV Hersfeld zu. Foto: Walger

Kalte Getränke in der Hand und sportliche Jungs vor Augen: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen feierten ihren Heimsieg auf entspannte Weise und schauten den Landesliga-Männern der TG Rotenburg gegen den TV Hersfeld zu. Foto: Walger

Handball: Absteiger Waldhessen zeigt sich (zu spät) von seiner Schokoladenseite

Rotenburg. Das war ein versöhnlicher Abschied vom eigenen Publikum: In ihrem letzten Heimspiel der Saison schlugen die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen den TSV Heiligenrode selbst in dieser Höhe verdient mit 33:24 (16:12).

Die FSG, die als Absteiger zuvor bereits feststand, fand gegen den körperlich robusten Kontrahenten schwer ins Spiel und lag in der achten Minute mit 4:5 im Hintertreffen. Nachdem Fabienne Eidam, die einen Sahnetag erwischt hatte, in der 9. Minute das 6:5 für die FSG gelungen war, kamen die Schützlinge von Trainer Jonggi Pasaribu auf Touren.

Zwischenspurt zum 11:7

Wesentlichen Anteil hatte Anette Richter, die als Spielmacherin im Angriffszentrum und als Stabilisatorin im Abwehrmittelbock stark in Erscheinung trat. Bis zur 19. Minute zogen die Waldhessinnen auf 11:7 davon.

Das zu statische Aufbauspiel der Gäste bereitete der FSG, die ihrerseits variabel und flüssig kombinierte, immer weniger Probleme. Lohn war ein 16:12-Vorsprung zur Pause.