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Da geht’s lang: Robert Nolte gibt während einer Auszeit seiner TGR die Richtung vor. Foto: Walger
Rotenburg. Die Derbys zwischen den Handball-Landesligisten TG Rotenburg und TV Hersfeld zählen für die Spieler beider Teams zu den Saisonhöhepunkten. Am Samstag stehen sie sich ab 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle wieder gegenüber. Einen Unterschied zu den vergangenen Jahren gibt es allerdings: Gastgeber TGR rangiert vor dem großen Kreisduell auf einem Abstiegsplatz. Der TVH dagegen gehört wie gewohnt der Spitzengruppe an. Wir sprachen vor dem Derby mit Robert Nolte, der die Rotenburger gemeinsam mit Uwe Mäusgeier trainiert.
Herr Nolte, was spricht dafür, dass Ihrer TGR am Samstag der dritte Saisonsieg gelingt? Robert Nolte: Tja, was spricht dafür? Wir müssen erst einmal sehen, wer bei uns überhaupt spielen kann. Davon hängt viel ab. Man muss aber im Blick behalten, dass wir absolut konkurrenzfähig sind in dieser starken Liga. Und egal in welcher Besetzung wir gegen den TVH auflaufen - wir werden auch in diesem Heimspiel Charakter zeigen.
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Nach ihrer Roten Karte ist sie im Kräftemessen der Kellerkinder wieder dabei: Stefanie Krestel. Foto: Walger
Rotenburg. Ein Sieg und ein Unentschieden - die bisherige Ausbeute der FSG Waldhessen in der Handball-Landesliga ist mäßig. Am Samstag ab 15.30 Uhr soll der zweite Saisonerfolg hinzukommen. Den anzustreben, ist auch nicht vermessen. Denn zu Gast in der Rotenburger Großsporthalle wird Mitaufsteiger FSG Harleshausen/Ahnatal sein. Der reist als Schlusslicht an und hat erst zwei Zähler auf der Habenseite.
„Wenn wir Weihnachten nicht ganz unten in der Tabelle stehen wollen, dann müssen wir gewinnen“, sagt Jonggi Pasaribu, der Trainer der der FSG Waldhessen, „etwas anderes als ein Sieg würde mich auch wirklich enttäuschen.“
Eine weitere Enttäuschung käme auch höchst ungelegen. Denn weder er noch seine Spielerinnen hatten am Dienstag, als sie sich zum Training trafen, die Niederlage vom Wochenende in Twistetal schon richtig verdaut. „Die Stimmung war noch etwas gedrückt“, sagt Jonggi Pasaribu. In Twistetal waren die Waldhessinnen mit einer guten Leistung auf dem besten Weg zu einem Punktgewinn, als die Rote Karte gegen Stefanie Krestel sie völlig aus dem Tritt brachte.
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Ihm gelangen sieben Treffer in Korbach: Doch auch Tomislav Balics Torhunger konnte die bittere Niederlage der TG Rotenburg nicht verhindern. Foto: Walger
Trüb wie das Novemberwetter draußen war am Samstagabend die Stimmung bei der TG Rotenburg in ihrer Kabine in der Korbacher Kreissporthalle. Denn die Mannschaft des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier hat das Kellerderby beim TSV Korbach mit 25:27 (15:13) verloren. Sie musste nicht nur ihren Gastgeber in der Tabelle vorbeiziehen lassen, sondern ist auch noch auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.
Entscheidend dafür war die Schlussphase. In der 54. Minute hatte Philipp Hartung die TGR noch mit 23:21 in Führung gebracht. Der Weg zum ersehnten Auswärtssieg schien frei. Doch dann kippte die Partie.
Schwindende Kräfte
Das hatte laut Uwe Mäusgeier zwei Gründe. Der erste: Den Gästen schwanden die Kräfte. Bis auf Simon Golkowski und Sascha Köhler waren zwar alle Spieler an Bord, allerdings viele nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Die Erkältungswelle hatte das Team unter der Woche voll erwischt, außerdem waren einige Akteure wegen Verletzungen angeschlagen - deshalb waren am vergangenen Dienstag und am Mittwoch die angesetzten Übungseinheiten auch abgesagt worden.
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Die guten Chancen nutzen: Das ist für Inken Niebuhr und ihre Kolleginnen Pflicht, wenn sie morgen punkten wollen.© Foto: Walger
Rotenburg. Ein heißes Pflaster betreten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen am Samstag. Um 17 Uhr sehen sie sich der HSG Twistetal gegenüber.
Das Problem dabei ist die Spielstätte: In der Mehrzweckhalle in Twistetal-Mühlhausen ist es eng, das Spielfeld ist schmaler als andernorts. FSG-Trainer Jonggi Pasaribu weiß aus eigener Erfahrung: „Dort tut sich jeder schwer.“ Das lässt sich auch an den Ergebnissen ablesen. Selbst die torhungrigen Spielerinnen des Tabellenzweiten Hoof/Sand/Wolfhagen kamen in Twistetal nur auf 19 Treffer und verloren am Ende 19:22.
„Es ist jedes Jahr dasselbe. Wenn du nach Twistetal fährst, hast du ein bisschen Bammel“, sagt Jonggi Pasaribu. Bestehen kann ein Gast trotzdem: „Man muss dort bis zum Schluss kämpfen und sich durchbeißen.“



