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Unterwegs zum Torwurf: Christian Eimer, hier im Spiel der TGR gegen Eschwege, gehört zu den Spielern, denen Trainer Uwe Mäusgeier trotz der klaren Niederlage ein gutes Zeugnis ausstellte. Archivfoto: Walger
Rotenburg. Das war ein Tiefschlag: Mit einer deftigen 27:36 (9:17)-Pleite kehrten die landesliga-handballer der TG Rotenburg vom Gastspiel bei der MSG Großenlüder/Hainzell zurück. Schon zur Halbzeit, nach äußerst magerer Torausbeute, war der Käse gegessen - nach dem Wechsel hielten die Gastgeber die TGR auf mindestens acht Tore Distanz.
Es war schon vorher der Wurm drin für die Rotenburger, die nur mit kleinem Kader die Fahrt antraten. Dass Köhler, Golkowski und Boze Balic fehlen würden, war klar gewesen; Tomislav Balic fiel ebenso aus wie kurzfristig auch noch Torwart pankiewicz, den ein Magen-darm-Virus außer gefecht setzte. „Unter diesen Voraussetzungen konnten wir nicht mehr erwarten“, relativierte TGR-Coach Uwe Mäusgeier das Resultat.
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Sechs Treffer: Nika Rollmann war zweitbeste Werferin der FSG Waldhessen. Archivfoto: Walger
Rotenburg. Nichts zu erben gab es für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen bei der FSG Körle/Guxhagen. Die Mannschaft unterlag klar mit 27:35 (14:19) - spätestens Mitte der zweiten Hälfte war angesichts des Vorsprungs der Gastgeberinnen nur mehr Schadensbegrenzung möglich gewesen.
Dabei hatte der Abend für die Mannschaft von Trainer Jonggi Pasaribu eigentlich glänzend begonnen. 2:0-Führung durch Tore von Stefanie Krestel und dann 20 Minuten lang ein Spiel auf Augenhöhe gegen den Tabellenfünften waren ein mehr als ordentliches Zwischenergebnis. 7:6 und 9:8 führten die Gäste gar und boten dabei, so Trainer Jonggi Pasaribu, „taktisch eine der besten Saisonleistungen“.
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Um jeden Ball kämpfen: Was das angeht, ging TG Rotenburgs Phillip Debus, der hier die Hand an die Kugel bekommt, mit gutem Beispiel voran. Auch in Großenlüder wird wieder voller Einsatz und eine starke Leistung aller TGRler nötig sein, um zu bestehen. Foto: Walger
Rotenburg. „Wir haben jetzt drei schwere Spiele vor uns", sagt Robert Nolte, der gemeinsam mit Uwe Mäusgeier die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg trainiert. Das erste davon am Sonntag um 17 Uhr in der Lüdertalhalle bei der MSG Großenlüder/Hainzell. „Die sind bärenstark“, sagt Robert Nolte.
Nicht nur die Tabelle - die MSG ist Zweiter - belegt das, sondern vor allem die Tatsache, dass die MSG alle vier Rivalen aus dem Spitzenquintett besiegt hat. Auch wenn die MSG ihr letztes Heimspiel gegen Hofgeismar/Grebenstein überraschend verloren hat, so geht sie doch als klarer Favorit in das Duell mit den Rotenburgern.
Denn Robert Noltes personelle Sorgen werden immer größer. Sascha Köhler und Simon Golkowski fehlen weiterhin. Und nun fürchtet der Coach auch noch, in den kommenden Wochen auf Boze Balic verzichten zu müssen, der in beiden Beinen an einer Knochenhautentzündung leide. Auch Bozes Bruder Tomislav droht zu fehlen. Wegen eines grippalen Infektes ist er in dieser Woche krankgeschrieben. Und Christian Eimer ist angeschlagen. Er hat sich im Derby gegen den TV Hersfeld verletzt. Dabei bräuchte die TGR eigentlich jeden Stammspieler in guter Form, um eine Aufgabe wie die in Großenlüder mit breiter Brust angehen zu können.
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Wer frei zum Wurf kommt, muss treffen: Das gilt in Guxhagen nicht nur für Inken Niebuhr, sondern für alle Waldhessinnen. Foto: Walger
Rotenburg. Am liebsten würden die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen nach ihrem glatten Heimerfolg über die FSG Harleshausen/Ahnatal am Sonntag gleich nachlegen und ihr Punktekonto auf 7:13 aufstocken. Allerdings finden sie sich in der Guxhagener Kreissporthalle in der Rolle des Außenseiters. Denn die gastgebende FSG Körle/Guxhagen zählt zum Führungsquintett der Liga.
„Das ist eine erfahrene Mannschaft, die sich in der vorigen Saison als Aufsteiger eigentlich den Durchmarsch in die Oberliga vorgenommen hatte. Und ich glaube, dieses Ziel hat sie auch jetzt noch nicht ganz aus den Augen verloren“, sagt Gästetrainer Jonggi Pasaribu.
Viele Gegnerinnen seien höherklasssig erfahren, zum Beispiel Jana Hoppe, Sabrina Weiß, Katharina Hintze oder Ivonne Hildebrand. Letztere ist mit ihrer Routine besonders wichtig. Sie hält die Fäden in der Hand und bringt - falls das gerade gefragt ist - die nötige Ruhe in die Aktionen ihres Teams. Viermal hat die FSG Körle/Guxhagen in dieser Saison die Halle nicht als Sieger verlassen; es ist sicher kein Zufall, dass in drei dieser vier Partien Hildebrand nicht mitwirken konnte.



