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Kaum Lücken für die FSG Waldhessen: Hier haben zwei Fritzlarerinnen Alina Braun den Weg zum Gästetor versperrt. Ihr bleibt nur der Pass auf die Außenposition.© Walger
Rotenburg. Mehr Schatten als Licht gab es für Landesliga-Handballerinnen der FSG gegen den abwehrstarken SV Germania Fritzlar II.
Auf den Triumph in Baunatal folgte postwendend die Ernüchterung. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen unterlagen in eigener Halle dem SV Germania Fritzlar II 21:28 (10:12). Trotz phasenweise ordentlichen Spiels konnte die FSG den Abstand zum rettenden Ufer nicht verkürzen.
Nahtlos angeknüpft
Die Waldhessinnen knüpften nahtlos dort an, wo sie in Baunatal aufgehört hatten: Sie agierten schwungvoll, dynamisch und erfolgreich im Abschluss. Ehe sich die anfangs hypernervösen Fritzlarerinnen versahen, lagen sie schon 1:4 hinten. Per Siebenmeter hätte Luca Mäusgeier sogar auf 5:1 erhöhen können, doch die Keeperin parierte (7.). In den nächsten zwölf Minuten sollte sie sich nur noch einmal überwinden lassen. Dafür schepperte es im FSG-Kasten gleich siebenmal. Durch technische Fehler eingeleitete Konter saßen - und plötzlich lagen die Gastgeberinnen mit 5:8 im Hintertreffen (19.).
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Phillip Debus im Anflug: Im Heimspiel gegen Baunatal war der Kreisläufer mit vier Treffern erfolgreichster Rotenburger Torschütze. Hier erzielt er einen davon. Foto: Walger
Rotenburg. Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg rangieren auf einem Abstiegsplatz. Aber sie haben alle Chancen, diesen noch zu verlassen. Zwölf Spiele stehen noch aus. Das erste davon am Sonntag um 15 Uhr in der Sporthalle Hertingshausen bei der HSG Baunatal.
Die Ausgangslage
Die Gastgeber, die der frühere Rotenburger Torwart Sascha Kurzrock gemeinsam mit Spielertrainer Tobias Oschmann coacht, sind Sechster. Mit 16:12 Punkten haben sie weder etwas mit dem Aufstieg, noch mit dem Abstieg zu tun.
Das Team des TGR-Trainergespanns Robert Nolte/Uwe Mäusgeier fährt unter den gegebenen Voraussetzungen als Außenseiter nach Baunatal. Es braucht allerdings dringend Punkte. Jeden Zähler, den es kriegen kann. „Unsere Ausgangsposition ist nicht so prickelnd“, sagt Uwe Mäusgeier, zumal einige Konkurrenten sich personell noch einmal verstärkt hätten. Aus Baunatal etwas mitzunehmen am Sonntag, ist deshalb auch sein erklärtes Ziel.
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Sie hat Zug zum Tor: Alina Braun sicherte der FSG Waldhessen in Fritzlar mit ihrem späten Treffer einen Punkt. Foto: Walger
Rotenburg. Mit dem Rückenwind des Überraschungserfolgs beim Spitzenreiter Baunatal gehen die abstiegsgefährdeten Landesliga-Hansballerinnen der FSG Waldhessen ihre nächste Aufgabe an.
Die FSG bestreitet am Samstag ein Heimspiel gegen den SV Germania Fritzlar II. Das beginnt um 16 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle.
„Siege und Punkte lockern die Atmosphäre ungemein“, sagt FSG-Trainer Jonggi Pasaribu. Das hat er erst am Dienstagabend wieder gemerkt: „Denn obwohl das Training sehr anstrengend war, sind die Spielerinnen gut mitgegangen.“
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Begehrte Aufklärung - und bekam sie: TGR-Torwart Tomas Pankiewicz, dem mit einem Fernwurf ein Tor gelungen war. Foto: Walger
Rotenburg. Eine erwartete Niederlage, eine gute Idee zur Verwendung der Einnahmen und Schiedsrichter, die ganz neue Wege beschreiten - das Heimspiel der TG Rotenburg hatte viel zu bieten.
Die beiden heimischen Handball-Landesligisten sind abstiegsgefährdet. Am Samstag standen sie fast zeitgleich vor turmhohen Hürden. Denn beide trafen auf die jeweiligen Spitzenreiter ihrer Klasse: Die Männer der TG Rotenburg in eigener Halle auf den Hünfelder SV, die Frauen der FSG Waldhessen auf ihren Gastgeber Eintracht Baunatal. Wir blicken zurück auf einen ereignisreichen Tag.
In der Rotenburger Großsporthalle war noch Halbzeit, als plötzlich Jubel auf den Rängen ausbrach. Der Hallensprecher hatte verkündet, dass die FSG-Frauen in Baunatal 23:22 gewonnen hatten.



