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Er will in Sand keinen Hasenhandball von seinem Team sehen: FSG Waldhessens Trainer Jonggi Pasaribu.© Walger

Er will in Sand keinen Hasenhandball von seinem Team sehen: FSG Waldhessens Trainer Jonggi Pasaribu.© Walger

Rotenburg. Die Landesliga-Handballerinnen von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu fahren am Sonntag zum Tabellenvierten.

Für die FSG Waldhessen geht der Kampf gegen den Abstieg bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen weiter. Anwurf ist am Sonntag um 18 Uhr in der Schulsporthalle von Sand. Mal schauen, welches der beiden Teams dann seine Niederlage vom vergangenen Wochenende besser verkraftet hat. Die FSG Waldhessen war beim 21:28 gegen Germania Fritzlar II mal wieder unter ihren Möglichkeiten geblieben und hat damit eine weitere Gelegenheit deutlich verpasst, ihre gefährliche Lage zu verbessern.

Courage hat gefehlt

FSG-Trainer Jonggi Pasaribu sprach sogar von „Hasenhandball“ seines Teams gegen Fritzlar. Soll heißen: Der nötige Mut hat gefehlt. „Es geht nicht, dass wir den Ball einfach nur weiterdrücken und weiterdrücken, obwohl sich Nahtstellen auftun. Da muss man richtig auf die Abwehr draufgehen, sonst macht man es dem Gegner zu leicht“, sagt Jonggi Pasaribu und nimmt von dieser Kritik ausdrücklich seine Zweitjüngste, Alina Braun, aus.

Riss Lücken für die Mitspieler und erzielte selbst sieben Tore: Jan-Oliver Holl lieferte eine starke Leistung für die TGR ab. Foto: Walger

Riss Lücken für die Mitspieler und erzielte selbst sieben Tore: Jan-Oliver Holl lieferte eine starke Leistung für die TGR ab. Foto: Walger

Baunatal. Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben sich 25:23 (12:7) durchgesetzt - ein eminent wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Nach dem überraschenden Coup des Konkurrenten Fuldatal/Wolfsanger gegen Großenlüder/Hainzell (34:28) war der Erfolgsdruck hoch. Doch die TGR-Spieler hielten ihm stand und siegten am Sonntagnachmittag bei der HSG Baunatal 25:23 (12:7). Der erste Vergleich in dieser Saison in Rotenburg war noch deutlich an die VW-Städter gegangen.

Uwe Mäusgeier, der die TGR diesmal alleine coachte, weil Robert Nolte krank passen musste, war angetan von der mannschaftlichen Geschlossenheit seines Teams. „Wir haben eine super disziplinierte Abwehr gespielt“, sagte er. Baunatals Spielertrainer Tobias Oschmann musste seine Angriffe immer wieder neu aufbauen, weil es der TGR gelang, sie ständig zu unterbrechen. „Jeder hat für jeden gekämpft und ausgeholfen“, freute sich Uwe Mäusgeier.

Kaum Lücken für die FSG Waldhessen: Hier haben zwei Fritzlarerinnen Alina Braun den Weg zum Gästetor versperrt. Ihr bleibt nur der Pass auf die Außenposition.© Walger

Kaum Lücken für die FSG Waldhessen: Hier haben zwei Fritzlarerinnen Alina Braun den Weg zum Gästetor versperrt. Ihr bleibt nur der Pass auf die Außenposition.© Walger

Rotenburg. Mehr Schatten als Licht gab es für Landesliga-Handballerinnen der FSG gegen den abwehrstarken SV Germania Fritzlar II.

Auf den Triumph in Baunatal folgte postwendend die Ernüchterung. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen unterlagen in eigener Halle dem SV Germania Fritzlar II 21:28 (10:12). Trotz phasenweise ordentlichen Spiels konnte die FSG den Abstand zum rettenden Ufer nicht verkürzen.

Nahtlos angeknüpft

Die Waldhessinnen knüpften nahtlos dort an, wo sie in Baunatal aufgehört hatten: Sie agierten schwungvoll, dynamisch und erfolgreich im Abschluss. Ehe sich die anfangs hypernervösen Fritzlarerinnen versahen, lagen sie schon 1:4 hinten. Per Siebenmeter hätte Luca Mäusgeier sogar auf 5:1 erhöhen können, doch die Keeperin parierte (7.). In den nächsten zwölf Minuten sollte sie sich nur noch einmal überwinden lassen. Dafür schepperte es im FSG-Kasten gleich siebenmal. Durch technische Fehler eingeleitete Konter saßen - und plötzlich lagen die Gastgeberinnen mit 5:8 im Hintertreffen (19.).

Phillip Debus im Anflug: Im Heimspiel gegen Baunatal war der Kreisläufer mit vier Treffern erfolgreichster Rotenburger Torschütze. Hier erzielt er einen davon. Foto: Walger

Phillip Debus im Anflug: Im Heimspiel gegen Baunatal war der Kreisläufer mit vier Treffern erfolgreichster Rotenburger Torschütze. Hier erzielt er einen davon. Foto: Walger

Rotenburg. Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg rangieren auf einem Abstiegsplatz. Aber sie haben alle Chancen, diesen noch zu verlassen. Zwölf Spiele stehen noch aus. Das erste davon am Sonntag um 15 Uhr in der Sporthalle Hertingshausen bei der HSG Baunatal.

Die Ausgangslage

Die Gastgeber, die der frühere Rotenburger Torwart Sascha Kurzrock gemeinsam mit Spielertrainer Tobias Oschmann coacht, sind Sechster. Mit 16:12 Punkten haben sie weder etwas mit dem Aufstieg, noch mit dem Abstieg zu tun.

Das Team des TGR-Trainergespanns Robert Nolte/Uwe Mäusgeier fährt unter den gegebenen Voraussetzungen als Außenseiter nach Baunatal. Es braucht allerdings dringend Punkte. Jeden Zähler, den es kriegen kann. „Unsere Ausgangsposition ist nicht so prickelnd“, sagt Uwe Mäusgeier, zumal einige Konkurrenten sich personell noch einmal verstärkt hätten. Aus Baunatal etwas mitzunehmen am Sonntag, ist deshalb auch sein erklärtes Ziel.