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Er drehte nach dem Wechel mächtig auf: TG Rotenburgs Linksaußen Simon Golkowski . Hier schließt er einen Konter erfolgreich ab.© Foto: Walger
Rotenburg. Robert Noltes Team setzt sich gegen HSG Fuldatal/Wolfsanger mit einem Tor Vorsprung durch.
Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben ihren zweiten Heimsieg gefeiert. Sie bezwangen die erwartet starke HSG Fuldatal/Wolfsanger 29:28 (14:14).
„So spannend hätten wir es gar nicht machen müssen“, ärgerte sich der herausragende TGR-Linksaußen Simon Golkowski ein ganz klein wenig über die Schlussphase, in der die TGR schon auf vier Treffer davongezogen war. Denn als Einhorn in der 56. Minute auch seinen sechsten und letzten Siebenmeter traumhaft sicher zum 28:24 verwandelt hatte, schien die Entscheidung gefallen zu sein - dachten vielleicht einige Rotenburger Spieler.
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Sein Einsatz ist fraglich: Kreisläufer Jan-Oliver Holl, der hier wirft, ist im Training umgeknickt. Foto: Walger
Rotenburg. Das Punktekonto durch einen Sieg ausgleichen - das ist das Ziel der Landesliga-Handballer der TG Rotenburg. Sie empfangen am Samstag um 17.30 Uhr in der heimischen Großsporthalle die HSG Fuldatal/Wolfsanger, die einen Zähler mehr als die TGR zu Buche stehen hat.
Bei der HSG stehen zwei Heimerfolgen zwei Niederlagen in fremden Hallen gegenüber. Zwar gilt das Team von Trainer Hazim Presic nicht gerade als auswärtsstark - aber die Ergebnisse bei den gut gestarteten Mannschaften MSG Körle/Guxhagen (23:27) und HSG Großenlüder/Hainzell (24:26) zeigen doch, dass die TGR höllisch aufpassen muss.
„Es gibt auch keine einfachen Gegner in dieser Klasse“, betont Rotenburgs Trainer Robert Nolte. Er erhofft sich von seinen Jungs im Angriff eine Steigerung gegenüber dem unglücklichen 22:23 in Grebenstein. „Das war eine unnötige Niederlage“, sagt Robert Nolte, „wir müssen sehen, wo wir uns die Punkte zurückholen können.“
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Ihre Tore verhinderten (noch) Schlimmeres: Anette Lusky traf zehnmal ins Schwarze für die FSG. Foto: Walger
Rotenburg/Bebra. Das war ein herber Schlag: Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen kassierten beim Tabellendritten Hainzell/Großenlüder eine deutliche 20:35 (10:15)-Niederlage. Nur ein Tor trennt sie als Tabellenneunten jetzt noch von den Abstiegsrängen.
An der Niederlage gab es nichts zu deuteln. „Die waren einfach viel besser als wir“, brachte es Trainerin Simone Larsen Poulsen tags darauf auf den Punkt und mochte sich auch nicht mit der Tatsache herausreden, dass ihr Kader durch Verletzungen und Urlaube geschrumpft war. Gerade einmal acht Feldspielerinnen, die Trainerin eingerechnet, stellte die FSG - drei weniger als die Gastgeberinnen. Und hätte nicht Anette Lusky mit fünf Treffern aus dem Spiel und fünf vom Siebenmeterpunkt immer wieder Zielsicherheit bewiesen, es hätte ein Debakel gesetzt.
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Spielte über die volle Distanz und traf dreimal für die Rotenburger: Philipp Debus. Foto: Walger
Rotenburg. Ein Treffer in letzter Sekunde hat Handball-Landesligist TG Rotenburg den sicher geglaubten Punktgewinn bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein gekostet.
Simon Adam erzielte das Tor zum 23:22 mit der Schlusssirene, nachdem die Rotenburger zur Pause noch mit 13:12 in Führung gelegen hatten.
„Das war sehr unglücklich“, ärgerte sich TGR-Trainer Robert Nolte, der sich sicher war, dass auch die Gastgeber eigentlich mit der Punkteteilung zufrieden gewesen wären. „Ein Einwurf, diagonal übers Spielfeld, und der Hofgeismarer Spieler hatte wohl eine Blitzeingebung und macht das Ding rein“ - so beschreibt der Coach die entscheidenden Sekunden der Partie.



