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Er geht voran bei der TGR und soll das auch in Grebenstein tun: Simon Golkowski (gelbes Trikot), der längst eine Führungsrolle im Team übernommen hat und immer wieder durch Leistung überzeugt - auch wenn es machmal hier und dort zwickt. Foto: Walger
Rotenburg. Es geht in Robert Noltes Heimat. Der Trainer der Landesliga-Handballer der TG Rotenburg stammt aus Hofgeismar, und am Samstag um 19 Uhr tritt seine Mannschaft in Grebenstein bei der SHG Hofgeismar/Grebenstein an.
Die Gastgeber sind Schlusslicht, die TGR rangiert mit 3:3 Punkten im Mittelfeld - worauf Robert Nolte wenig gibt: „Wir lassen uns nicht davon blenden. Hofgeismar/Grebenstein hat zwar noch keinen Punkt geholt, aber alle drei Spiele sehr offen gestaltet und nur knapp verloren.“
Die schlechte Platzierung der SHG könnte sogar ein Nachteil für sein Team sein, glaubt Robert Nolte: „Die werden bis zur letzten Sekunde versuchen, das Spiel irgendwie zu gewinnen. Da kommt richtig was auf uns zu. Das wird kein Schönheitswettbewerb.“
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Auch selbst energisch auf dem Feld: Simone Larsen Paulsen. Foto: Kasiewicz/nh
Rotenburg. Simone Larsen Paulsen hat eigens ihren Urlaub verschoben. Und wäre, wie sie halb im Scherz sagt, „schon ein bisschen sauer auf die Mädels, wenn das umsonst wäre".
Umsonst wäre die Aktion, wenn Frauenhandball-Landesligist FSG Waldhessen sein Spiel bei der HSG Hainzell/Großenlüder am Sonntag verliert. Anwurf in des Gegners Halle ist um 17 Uhr. Und die FSG hat zwar ihre Trainerin, beileibe aber nicht alle Spielerinnen an Bord. „Urlaub, Krankheit ...“ zählt die Dänin auf, warum ihr Team wahrscheinlich nur mit acht Akteurinnen beim Gastgeber auflaufen wird.
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Sie entwischte den starken Gästen immer wieder: Die achtfache FSG-Torschützin Johanna Drewer, die hier wirft. Foto: Walger
Rotenburg. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG haben sich gegenüber der Vorwoche deutlich gesteigert, eine mögliche Überraschung aber verpasst.
Mit einem engagierten Auftritt forderten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen dem Titelaspiranten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen lange Zeit alles ab. Am Ende aber verloren sie ihr Heimspiel 29:33 (13:15).
„Wir hätten ein besseres Ergebnis erzielen können, wenn wir nicht zweimal im Kollektiv geschlafen hätten“, ärgerte sich FSG-Spielertrainerin Simone Larsen Poulsen. Sie dachte dabei gerade an den Beginn der zweiten Halbzeit, als der Favorit seine Pausenführung von 15:13 auf 25:18 (42.) ausbauen konnte. Dieser Rückstand sollte sich für die FSG letztlich als uneinholbar erweisen.
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Die Augen vor lauter Glück weit aufgerissen: Drazen Cica, Rotenburgs Keeper und Matchwinner, nimmt die verdienten Glückwünsche von Martin Harbusch und Nils Gerlich (rechts) mit wildem Blick gerne entgegen. Foto: Walger
Rotenburg. Gegen den starken Aufsteiger Körle/Guxhagen krönt Keeper Drazen Cica eine tolle Aufholjagd seiner TGR.
Was für eine Steigerung! Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben ein fast schon verlorenes Spiel noch aus dem Feuer gerissen. Am Ende triumphierten sie mit 24:23 (8:11) über den erwartet starken Aufsteiger MSG Körle/Guxhagen. Damit ist der erste Saisonsieg im dritten Spiel eingefahren und das Punktekonto mit 3:3 ausgeglichen.
In der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten hatte es danach nicht ausgesehen. Die Gäste waren viel schneller auf den Beinen, nicht nur bei eigenem Ballbesitz. Auch wenn sie in der Abwehr standen, ließen sie die Rotenburger ihren Atem im Nacken spüren. Damit provozierte die MSG manchen technischen Fehler.



