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Ihre Tore verhinderten (noch) Schlimmeres: Anette Lusky traf zehnmal ins Schwarze für die FSG. Foto: Walger

Ihre Tore verhinderten (noch) Schlimmeres: Anette Lusky traf zehnmal ins Schwarze für die FSG. Foto: Walger

Rotenburg/Bebra. Das war ein herber Schlag: Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen kassierten beim Tabellendritten Hainzell/Großenlüder eine deutliche 20:35 (10:15)-Niederlage. Nur ein Tor trennt sie als Tabellenneunten jetzt noch von den Abstiegsrängen.

An der Niederlage gab es nichts zu deuteln. „Die waren einfach viel besser als wir“, brachte es Trainerin Simone Larsen Poulsen tags darauf auf den Punkt und mochte sich auch nicht mit der Tatsache herausreden, dass ihr Kader durch Verletzungen und Urlaube geschrumpft war. Gerade einmal acht Feldspielerinnen, die Trainerin eingerechnet, stellte die FSG - drei weniger als die Gastgeberinnen. Und hätte nicht Anette Lusky mit fünf Treffern aus dem Spiel und fünf vom Siebenmeterpunkt immer wieder Zielsicherheit bewiesen, es hätte ein Debakel gesetzt.

Spielte über die volle Distanz und traf dreimal für die Rotenburger: Philipp Debus. Foto: Walger

Spielte über die volle Distanz und traf dreimal für die Rotenburger: Philipp Debus. Foto: Walger

Rotenburg. Ein Treffer in letzter Sekunde hat Handball-Landesligist TG Rotenburg den sicher geglaubten Punktgewinn bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein gekostet.

Simon Adam erzielte das Tor zum 23:22 mit der Schlusssirene, nachdem die Rotenburger zur Pause noch mit 13:12 in Führung gelegen hatten.

„Das war sehr unglücklich“, ärgerte sich TGR-Trainer Robert Nolte, der sich sicher war, dass auch die Gastgeber eigentlich mit der Punkteteilung zufrieden gewesen wären. „Ein Einwurf, diagonal übers Spielfeld, und der Hofgeismarer Spieler hatte wohl eine Blitzeingebung und macht das Ding rein“ - so beschreibt der Coach die entscheidenden Sekunden der Partie.

Er geht voran bei der TGR und soll das auch in Grebenstein tun: Simon Golkowski (gelbes Trikot), der längst eine Führungsrolle im Team übernommen hat und immer wieder durch Leistung überzeugt - auch wenn es machmal hier und dort zwickt. Foto: Walger

Er geht voran bei der TGR und soll das auch in Grebenstein tun: Simon Golkowski (gelbes Trikot), der längst eine Führungsrolle im Team übernommen hat und immer wieder durch Leistung überzeugt - auch wenn es machmal hier und dort zwickt. Foto: Walger

Rotenburg. Es geht in Robert Noltes Heimat. Der Trainer der Landesliga-Handballer der TG Rotenburg stammt aus Hofgeismar, und am Samstag um 19 Uhr tritt seine Mannschaft in Grebenstein bei der SHG Hofgeismar/Grebenstein an.

Die Gastgeber sind Schlusslicht, die TGR rangiert mit 3:3 Punkten im Mittelfeld - worauf Robert Nolte wenig gibt: „Wir lassen uns nicht davon blenden. Hofgeismar/Grebenstein hat zwar noch keinen Punkt geholt, aber alle drei Spiele sehr offen gestaltet und nur knapp verloren.“

Die schlechte Platzierung der SHG könnte sogar ein Nachteil für sein Team sein, glaubt Robert Nolte: „Die werden bis zur letzten Sekunde versuchen, das Spiel irgendwie zu gewinnen. Da kommt richtig was auf uns zu. Das wird kein Schönheitswettbewerb.“

Auch selbst energisch auf dem Feld: Simone Larsen Paulsen. Foto: Kasiewicz/nh

Auch selbst energisch auf dem Feld: Simone Larsen Paulsen. Foto: Kasiewicz/nh

Rotenburg. Simone Larsen Paulsen hat eigens ihren Urlaub verschoben. Und wäre, wie sie halb im Scherz sagt, „schon ein bisschen sauer auf die Mädels, wenn das umsonst wäre".

Umsonst wäre die Aktion, wenn Frauenhandball-Landesligist FSG Waldhessen sein Spiel bei der HSG Hainzell/Großenlüder am Sonntag verliert. Anwurf in des Gegners Halle ist um 17 Uhr. Und die FSG hat zwar ihre Trainerin, beileibe aber nicht alle Spielerinnen an Bord. „Urlaub, Krankheit ...“ zählt die Dänin auf, warum ihr Team wahrscheinlich nur mit acht Akteurinnen beim Gastgeber auflaufen wird.