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Sie trug sich in Lohfelden viermal in die Torschützenliste ein: Johanna Drewer, Rechtsaußen der FSG Waldhessen. Zu einem Punktgewinn hat es allerdings nicht gereicht. Foto: Walger

Sie trug sich in Lohfelden viermal in die Torschützenliste ein: Johanna Drewer, Rechtsaußen der FSG Waldhessen. Zu einem Punktgewinn hat es allerdings nicht gereicht. Foto: Walger

Kassel. Unnötige Niederlage beim Aufsteiger HSG Lohfelden/Vollmarshausen führt zum Sturz auf Abstiegsrang.

Die Talfahrt der FSG Waldhessen in der Handball-Landesliga der Frauen hat sich beim Neuling HSG Lohfelden/Vollmarshausen fortgesetzt. Dort unterlag das Team von Spielertrainerin Simone Larsen Poulsen in einem wechselvollen Spiel 23:26 (11:13) und rutschte mit nunmehr 2:10 Punkten auf einen Abstiegsplatz ab. Der Gegner liegt mit 4:8 Zählern unmittelbar vor der FSG.

Die Gäste hatten die Vorgabe bekommen, sich diesmal besonders auf ihre Deckungsarbeit zu konzentrieren. Das setzten sie auch um. Dennoch lagen sie nach acht Gegentreffern in Folge bald mit 2:11 hinten. Was Simone Larsen Poulsen erklären kann: „Da haben wir viele Fehler im Angriff gemacht.“

Lieferte mit spektakulären Toren auch in Kassel Gesprächsstoff: TG Rotenburgs Rechtsaußen Marcus Einhorn, dem neun Treffer gelangen. Foto: Walger

Lieferte mit spektakulären Toren auch in Kassel Gesprächsstoff: TG Rotenburgs Rechtsaußen Marcus Einhorn, dem neun Treffer gelangen. Foto: Walger

Kassel. Die TG Rotenburg setzt sich bei der TG Wehlheiden knapp durch — nicht zuletzt dank der neun Tore ihres Rechtsaußens Einhorn.

Da ist er, der erste Auswärtssieg der Saison! Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben bei der TG Wehlheiden 31:30 (18:16) gewonnen und damit den Aufwärtstrend ihres Gegners gestoppt. Gleichzeitig haben sie ihr Punktekonto ausgeglichen. 7:7 Zähler stehen jetzt zu Buche.

TGR-Trainer Robert Nolte wirkte gelöst nach dem Happy End. „Wir sind super, super zufrieden“, sagte er. Die Leistung seiner Mannschaft hat gestimmt. Und das Ergebnis auch. Mit einem Sieg sei im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen gewesen, räumte er ein: „Schließlich haben wir in der letzten Saison hier hoch verloren. Aber wir haben den Fokus gehalten.“

Er wird in Wehlheiden besonders gefordert sein: Nach dem Ausfall von Jan-Oliver Holl soll es in erster Linie Phillip Debus am Kreis der TG Rotenburg richten. Foto: Walger

Er wird in Wehlheiden besonders gefordert sein: Nach dem Ausfall von Jan-Oliver Holl soll es in erster Linie Phillip Debus am Kreis der TG Rotenburg richten. Foto: Walger

Rotenburg. Die Landesliga-Handballer der TGR wollen am Samstag bei der TG Wehlheiden in Kassel bestehen. Das wird aber nur funktionieren, wenn sie in der Abwehr mehr Leidenschaft zeigen als zuletzt.

Das zweite Auswärtsspiel in Folge steht für die der TG Rotenburg am Samstag um 17.30 Uhr an. Dann muss sie bei der TG Wehlheiden in der Kasseler Königstor-Sporthalle antreten.

Feuerte aus allen Rohren: Boze Balic präsentierte sich in Großenlüder in Topform und erzielte achte Treffer für seine TG Rotenburg. Die reichten allerdings nicht, um Zählbares mitzunehmen. Foto: Walger

Feuerte aus allen Rohren: Boze Balic präsentierte sich in Großenlüder in Topform und erzielte achte Treffer für seine TG Rotenburg. Die reichten allerdings nicht, um Zählbares mitzunehmen. Foto: Walger

Großenlüder. Landesliga-Handballer der TGR kämpfen und geben alles — gegen den Titelkandidaten aus dem Hünfelder Land reicht das aber nicht.

Eine Auswärtsniederlage kassierten die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am späten Sonntagnachmittag in Großenlüder. Die fiel nach Ansicht von Gästetrainer Robert Nolte mit 29:35 (13:16) ein wenig zu hoch aus, auch weil sein Team einige Pfostentreffer zu verzeichnen hatte.

Boze Balic ragte bei der TGR hinaus. „Er ist in der Form seines Lebens und hat ein Riesenspiel gemacht.“ Acht Treffer erzielte der Kroate. Sein Bruder Tomislav, der sonst auch meist zu den Haupttorschützen zählt, ging stark gehandicapt in die Partie und kam nur in der Abwehr zum Einsatz. Als sich dann auch noch Kreisläufer Jan-Oliver Holl in der Anfangsviertelstunde nach einem Zusammenprall an der Schulter verletzte, drohten den Rotenburgern die Wechselmöglichkeiten allmählich auszugehen.