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- Männer I — BOL Melsungen/Fulda
Statt auf der Regieposition soll Martin Harbusch als Linksaußen zum Zug kommen: Simon Golkowski muss nämlich eine Sperre abbrummen, und Jonas Barzov ist verhindert. Foto: Walger
Der Ärger ist längst verraucht bei Robert Nolte. Der Trainer des Handball-Landesligisten TG Rotenburg war am Samstag nach der unnötigen 24:26-Heimniederlage gegen Dittershausen ziemlich angefressen. Aber nach ein paar intensiven Gespräche mit Spielern hat sich sein Frust verflüchtigt. „Mit ein wenig Abstand sieht man die Dinge auch ein bisschen anders“, sagt der Coach.
Er hat seinen Blick auch mittlerweile ausschließlich auf den morgigen Samstag gerichtet: Dann steht um 18 Uhr in der Wandfrieder Großsporthalle an der Schulstraße das Spiel beim VfL Wanfried an. Dort gilt es, sich die beiden gegen Dittershausen verlorenen Punkte wieder zurückzuholen.
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- Männer I — BOL Melsungen/Fulda
Nils Gerlich erzielt hier einen seiner fünf Treffer: Der junge TGR-Rechtsaußen hatte viele gute Szenen, vor allem in der ersten Hälfte, als das TGR-Angriffsspiel noch lief. Foto: Walger© Walger/HNA
Ernüchterung machte sich am Samstagabend in der Rotenburger Großsporthalle breit. Erst hatten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen mal wieder verloren, und dann taten es ihnen die Landesliga-Männer der TG Rotenburg nach. Sie unterlagen der TSG Dittershausen 24:26 (13:10) und haben jetzt nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
Wo man auch hinhörte: „Selbst schuld“ - das war der vorherrschende Tenor nach der unnötigen Niederlage. Die Heimspielstätte der TGR, in den vergangenen Jahren ein von den Gegnern gefürchtetes Pflaster, hat in dieser Saison viel von ihrem Schrecken verloren. 3:7 Punkte lautet die Heimbilanz. Der letzte Sieg vor eigenem Publikum liegt mehr als zwei Monate zurück.
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Im Derby in Obersuhl fehlte er stark erkältet, morgen ist er wieder dabei: TG Rotenburgs Tomislav Balic, der in der Abwehr und im Angriff gebraucht wird. Foto: Walger© Walger/HNA
Direkt nach der Heimniederlage gegen die starke HSG Fuldatal/Wolfsanger hatte Robert Nolte, der Trainer des Handball-Landesligisten TG Rotenburg, schon in die nahe Zukunft geblickt: „Jetzt kommen Gegner, die wir schlagen können. Da müssen wir Farbe bekennen.“
Gesagt, getan - beim 31:22 bei Schlusslicht HSG Werra WHO ist die TGR am vergangenen Wochenende Noltes Worten gefolgt und hat nie Zweifel an ihrem Sieg aufkommen lassen. Tags darauf, am Morgen nach dem Pflichtsieg, wirkte TGR-Torjäger Boze Balic beim Brötchenholen entsprechend aufgeräumt. „Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht“, stellte Boze zufrieden fest und schien den Derbyerfolg schon abgehakt zu haben.
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Macht es noch einmal: Nach dem letzten Heimspiel gegen Wesertal gab es lachende Gesichter bei der FSG - hier die von Johanna Drewer (links) und Anette Lusky. Foto: Walger© Walger/HNA Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen haben ihre letzten drei Spiele deutlich verloren. In Vellmar und gegen Wollrode lagen sie am Ende mit acht Treffern hinten, am vergangenen Sonntag in Hoof mit sieben.
Und nun rollt der nächste dicke Brocken auf das Team von Trainerin Simone Larsen Poulsen zu: Am Samstag um 15.30 Uhr gastiert die HSG Wesertal in der Rotenburger Großsporthalle. Dann heißt es: Tabellenneunter gegen Tabellenfünfter. Nur drei Teams liegen zwischen den beiden Kontrahenten.
Großer Abstand
Und doch ist die Kluft groß, die sie trennt. Die FSG kämpft mit 4:10 Punkten mal wieder gegen den Abstieg, die Frauen von der Weser mit 9:5 um den Anschluss an die Spitze. An der thronen die HSG Großenlüder/Hainzell und die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit jeweils 12:2 Zählern. Gegen beide sind die Wesertalerinnen bereits angetreten, gegen beide zogen sie den Kürzeren. Ein Remis gab es für sie in Vellmar. Die vier anderen Gegener in dieser Saison bezwang die HSG.



