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Sie ist in Hoof wieder dabei: Stefanie Krestel, deren Treffer der FSG gegen Wollrode gefehlt hatten. © Thomas Walger

Sie ist in Hoof wieder dabei: Stefanie Krestel, deren Treffer der FSG gegen Wollrode gefehlt hatten. © Thomas Walger

Rotenburg. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen sind durch ihre deutlichen Niederlagen beim TSV Vellmar (22:30) und gegen den TSV Wollrode (29:37) in der Tabelle auf den viertletzten Rang abgerutscht. Die letzten drei Teams müssen die Klasse am Saisonende verlassen.

Höchste Zeit also, wieder ein Erfolgserlebnis zu landen. Allerdings ist der Gegner ein Hochkaräter. Die FSG muss am Sonntag um 18 Uhr in der Hoofer Schauenburghalle bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen antreten. Diese gehört zum Spitzentrio, das gemeinsam mit 10:2 Punkten das Feld anführt. Es ist kein Zufall, dass die HSG so weit oben zu finden ist. Schließlich ist sie der amtierende Meister, der jedoch auf den Aufstieg in die Oberliga aus finanziellen Gründen verzichtet hat.

TG Rotenburg unterliegt starker HSG Fuldatal/Wolfsanger. Hier beim Wurf: Phillip Debus. Foto: Walger

TG Rotenburg unterliegt starker HSG Fuldatal/Wolfsanger. Hier beim Wurf: Phillip Debus. Foto: Walger

Nach zwei tollen Auswärtssiegen haben die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger mit 30:34 (14:15) verloren.

Es war ein gutes, interessantes Spiel mit einem gerechten Ausgang. Der Gast hatte gerade in der zweiten Halbzeit Vorteile - an einem richtig guten Tag hätte ihm die TGR allerdings noch weitaus gefährlicher werden können.

Schon die Anfangsphase geriet zäh für die Rotenburger, die sich im Angriff ungewohnte Fehler leisteten und in der sechsten Minute mit 1:4 im Rückstand lagen. Doch sie kämpften sich sofort zurück. Als Marcus Einhorn zum 4:4 (12.) ausglich, war das schon sein dritter Siebenmeter, den er verwandeln konnte. In den ersten 13 Minuten nur ein Feldtor - das zeigt aber, wie hart es für das Team von Trainer Robert Nolte war, die gewohnt starke HSG-Defensive zu knacken.

Sie war mit acht Teffern erfolgreichste Torschützin bei der unterlegenen FSG Waldhessen: Spielmacherin Michelle Horn, die hier abzieht. Inken Niebuhr (rechts) schaut interessiert zu. © Thomas Walger

Sie war mit acht Teffern erfolgreichste Torschützin bei der unterlegenen FSG Waldhessen: Spielmacherin Michelle Horn, die hier abzieht. Inken Niebuhr (rechts) schaut interessiert zu. © Thomas Walger

Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen konnten nach der Niederlage in Vellmar auch das Heimspiel gegen den TSV Wollrode nicht gewinnen.

Sie unterlagen etwas zu hoch, aber verdient mit 29:37 (16:18). Um nicht auf einen Abstiegsplatz abzurutschen, muss jetzt bald wieder gepunktet werden. Allerdings findet das nächste Spiel beim Tabellenführer HSG Hof/Sand/Wolfhagen statt.

Die FSG trat die Partie personell gebeutelt an. Neben Torfrau Bianca Bär fehlten noch Rückraumschützin Stefanie Krestel und Rechtsaußen Johanna Drewer. Trotzdem setzte die FSG ihren Matchplan unter der Regie von Gerd Mohr, der die erkrankte Trainerin Simone Larsen Poulsen vertrat, um.

Am gegnerischen Kreis in seinem Element: TG Rotenburgs Jan-Oliver Holl, der sich in jüngster Zeit immer wieder über gute Anspiele aus dem Rückraum freuen konnte. © Thomas Walger

Am gegnerischen Kreis in seinem Element: TG Rotenburgs Jan-Oliver Holl, der sich in jüngster Zeit immer wieder über gute Anspiele aus dem Rückraum freuen konnte. © Thomas Walger

Rotenburg. In Hünfeld gewonnen, in Baunatal gewonnen, keine Verletzten, auch in dieser Woche wieder gut trainiert - bei den Landesliga-Handballern der TG Rotenburg läuft es rund.

Das soll so bleiben - auch wenn das Heimspiel am Samstag eine harte Prüfung werden dürfte: Um 17.30 Uhr stellt sich dann die HSG Fuldatal/Wolfsanger in der Rotenburger Großsporthalle vor.