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Handball-Bezirksoberliga: Gehandicapte Puskasova nimmt ihr Team in die Pflicht
Rotenburg. Die Punkteausbeute stimmt, der spielerische Eindruck noch nicht ganz. Bei ihrer Heimpremiere in Rotenburg wollen die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen beides miteinander vereinbaren. Nach zwei glanzlosen Pflichtsiegen in der Fremde soll in der Rotenburger Großsporthalle jetzt auch attraktiv gespielt und so möglicherweise verlorengegangener Kredit beim Publikum zurückgewonnen werden. Doch leider verspürt die eine oder andere Spielerin der Gastgeberinnen vor dem ersten Heimauftritt längst nicht nur ein der Aufregung geschuldetes Magenkribbeln.
Spielertrainerin Patricia Puskasova ist derzeit ziemlich erkältet und plagt sich zudem mit Rückenproblemen. Letztere begleiten Anette Richter ja schon lange. Bisher hat die FSG weitgehend auf ihre Stammformation vertraut. Am Sonntag könnte sie zu einer neuen personellen Strategie gezwungen sein. Vielleicht haben Verletzungen und Krankheiten ja auch dazu beigetragen, dass das Team trotz spielfreier Woche nur drei Trainingseinheiten vor dem ersten Heimspiel absolviert hat.
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Handball-Landesliga im Blickpunkt: TV Hersfeld erwartet Samstagabend die TG Rotenburg im Derby
Bad Hersfeld. Derby. Dieses Wort fällt immer wieder, wenn in unseren Breiten über die Handball-Landesliga der Männer gesprochen wird. Die Derbys, heißt es dann immer, machen den Reiz dieser Klasse aus. Eines dieser Derbys findet am kommenden Samstag statt. Um 18.30 Uhr erwartet der TV Hersfeld in der Geistalhalle die TG Rotenburg. Dieses Spiel ist nicht nur ein Derby – es ist ein ganz besonderes. Warum das so ist, erklären wir in in diesem Artikel.
Alte Bekannte
Tomas Pankiewicz, Sebastian Krause, Philipp Debus, Jan-Uwe Berz, Julian Pippert, Kurt-Max Beyer, Jonas Troch und Daniel Holl (verletzt). Dazu Robert Nolte und Uwe Mäusgeier, die beiden Trainer. Macht insgesamt zehn. Sie alle haben schon für den TVH gespielt. Oder, wie im Fall von „Robsen" Nolte, die Hersfelder auch schon gecoacht. Eine brisante Konstellation – bei der auch eines klar wird: Geheimnisse zwischen den Teams wird es keine geben. Wieviel Spieler des TVH im Männerbereich schon für Rotenburg gespielt haben? Sie ahnen es. Keiner.
Ausgangsposition
Hersfeld ist auf Kurs. Mit zwei Siegen und zuletzt einem Remis im – Achtung: Derby – in Hünfeld hat der TVH gleich zu Saisonbeginn seine Ansprüche untermauert und sich auf Rang zwei positioniert. Für Rotenburg, das erst zwei Spiele bestritten hat, stehen ein Sieg und eine Niederlage in der Saisonstatistik.
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Dem Gegner enteilt: So wie hier der ballführende Fabian Degenhardt, hatten auch seine Nebenleute gegenüber den Wanfriedern oft die Nase vorn. Am Ende stand ein überraschender Heimerfolg der TGR-Reserve. Foto: Walger
Bezirksoberliga: Bebra/Lispenhausen kann gegen Flieden nur zu Anfang überzeugen
Rotenburg. Den großen Wurf dieses Wochenendes landeten die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II mit einem Heimsieg über den favorisierten VfL Wanfried.
TG Rotenburg II - VfL Wanfried 35:32 (20:16). Die Rotenburger kamen gut ins Spiel und setzten sich gleich auf 5:2 (6.) ab. Fünf Minuten später hatten sie den Abstand sogar auf 8:4 ausgebaut. Ein Schlüssel dazu war Martin Harbusch, der den gegnerischen Mittelspieler 60 Minuten lang in Manndeckung nahm. „Das hat denen gar nicht geschmeckt", zeigte sich TGR-Trainer Frank Hofmann zufrieden mit seiner taktischen Maßnahme.
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Einer von vielen im TGR-Team, die ihre Sache richtig gut machten. Kreisläufer Jan-Oliver Holl erzielte drei Treffer selbst, holte ein paar Siebenmeter heraus und kämpfte leidenschaftlich in der Abwehr. Foto: Walger
Handball-Landesliga: TG Rotenburg steigert sich in der Deckung – der Schlüssel zum 31:25-Erfolg
Rotenburg. Der erste Saisonsieg ist unter Dach und Fach! Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben sich vor eigenem Publikum mit 31:25 (12:14) gegen die SHG Hofgeismar/Grebenstein durchgesetzt.
Lag's nun am Bullerschnaps, den der frisch gebackene Papa Simon Golkowski zum Abend vor dem Spiel ausgegeben hat? Oder doch an der Physiotherapeutin Ann-Kathrin Weix – immer wenn sie für ihre verhinderte Kollegin eingesprungen ist, verliert die TGR nicht. Nein, diesen Erfolg kann sich die Mannschaft ans Revers heften. Sie hat eine tolle zweite Hälfte gezeigt.
In den Schoß gefallen ist den Rotenburgern der Sieg nicht. Denn die Gäste erwiesen sich zunächst als der erwarte zähe, abwehrstarke Konkurrent, der auch im Angriff was zu bieten hatte. Einige Male deckte die SHG Abstimmungsprobleme in der Rotenburger Deckung auf und schaffte sich so exzellente Wurfpositionen. Als die TGR-Trainer Robert Nolte und Uwe Mäusgeier beim Stand von 10:12 (27.) eine Auszeit nahmen, gab es gezielte individuelle Ansprachen zum Abwehrverhalten.

