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Ein glückliches Siegerlächeln im Gesicht: Die Waldhessinnen (von links) Franziska Schlosser, Johanna Drewer, Anette Lusky, Stefanie Krestel und Alina Hollstein strahlen um die Wette.© Walger

Ein glückliches Siegerlächeln im Gesicht: Die Waldhessinnen (von links) Franziska Schlosser, Johanna Drewer, Anette Lusky, Stefanie Krestel und Alina Hollstein strahlen um die Wette.© Walger

Rotenburg. Der Heimerfolg im Kellerderby über Eintracht Baunatal gibt den Landesliga-Handballerinnen aus Waldhessen dringend benötigte Zuversicht im Kampf um den Klassenerhalt.

Geschafft - der erste Schritt bei der Aufholjagd ist getan. Mit einem 30:24 (17:9)-Heimsieg zogen die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen nach Pluspunkten mit ihrem geschlagenen Gast Eintracht Baunatal und TuSpo Waldau gleich.

Die souveräne Art, in der dieser Sieg eingefahren wurde, lässt für die kommenden Aufgaben hoffen. Wenn es an der guten Vorstellung der FSG überhaupt etwas auszusetzen gab, dann die verbesserungswürdige Chancenverwertung.

Ihr Comeback steht an: Jenny Werner, hier am Ball, ist Mutter geworden und will nun wieder Handball spielen. Der Gegner auf diesem Bild und am Samstag heißt Eintracht Baunatal. Foto: Walger

Ihr Comeback steht an: Jenny Werner, hier am Ball, ist Mutter geworden und will nun wieder Handball spielen. Der Gegner auf diesem Bild und am Samstag heißt Eintracht Baunatal. Foto: Walger

Rotenburg. Punkten, punkten, punkten – das ist die Devise für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen. Die sind mit 2:20 Zählern Letzter der Tabelle, ihr Gast Eintracht Baunatal mit 4:18 Vorletzter. Davor rangieren TuSpo Waldau (4:18) und die HSG Lohfelden/Vollmarshausen (6:16). Dieses Quartett wird wohl die drei Absteiger unter sich ausmachen.

Wenn am Samstag um 15.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle das Kellerduell zwischen der FSG Waldhessen und Eintracht Baunatal beginnt, zählt für beide Abstiegskandidaten nur ein Sieg. Da die FSG das erste Duell mit 24:27 verloren hat, bräuchte sie eigentlich sogar einen Erfolg mit vier Toren Differenz, um im direkten Vergleich vorne zu liegen. Denn der entscheidet bei Punktgleichheit.

Sie hielt in Fritzlar, was zu halten war: FSG Waldhessens Torfrau Bianca Bähr. Foto: Walger

Sie hielt in Fritzlar, was zu halten war: FSG Waldhessens Torfrau Bianca Bähr. Foto: Walger

Fritzlar. Das Schlusslicht der Handball-Landesliga der Frauen kämpft vorbildlich, verkauft sich aber beim Favoriten Germania Fritzlar II letztlich unter Wert.

Das dringend erhoffte Ende der Negativserie lässt weiter auf sich warten. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen verloren auch ihr zehntes Spiel in Folge, diesmal beim Spitzenteam SV Germania Fritzlar II. 23:30 (11:14) lautete der Endstand aus ihrer Sicht.

„Zweimal 20 Minuten haben wir sehr gut gespielt“, sagte FSG-Trainerin Simone Larsen Poulsen, „aber leider dauert ein Spiel zweimal 30 Minuten.“ In den Schwächephasen - in jeder Halbzeit eine - erfolgte die Weichenstellung gegen den Außenseiter. Da leistete sich die FSG jeweils zehn technische Fehler, die die erfahrenen Fritzlarerinnen konsequent mit Kontertoren bestraften - wobei die starke Gästekeeperin Bianca Bähr gegen alleine auf sie zustürmende Fritzlarerinnen noch einige Bälle glänzend abwehrte.