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Er ließ sich nicht aufhalten: Daniel Holl war mit elf Treffern aus dem Spiel heraus der erfolgreichste Rotenburger Torschütze. Archivfoto: Walger

Handball-Landesliga: Knappe 38:41-Niederlage der Rotenburger in Melsungen

Melsungen. In einem rasanten Spiel unterlagen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg beim Tabellenzweiten MT Melsungen II knapp mit 38:41 (18:21). Als Abwehrstratege alter Schule hätte sich Rotenburgs Coach Uwe Mäusgeier den Spielverlauf sehr gut anders vorstellen können. Doch auch das Torefestival, das ohne Atempause für Akteure und Zuschauer abgelaufen war, zog alle in seinen Bann.

Schnelle Abschlüsse charakterisierten eine Partie, die die Gäste beim 8:7 (10.) noch in Führung gesehen hatte. Doch eine solche Spielweise ist natürlich auch fehleranfällig. So landete in der Folge mancher Wurf sogar neben dem Tor. Kaltschnäuzig ging die MT um ihre überragende Achse Schanze-Kothe-Hruby mit 11:8 in Führung (13.) und rettete ihren Vorsprung relativ problemlos in die Pause.

Gegen die MT-Reserve hat er schon häufiger einen Sahnetag erwischt: Tomas Pankiewicz, der Torwart der Rotenburger Landesliga-Handballer, die am Sonntag in Melsungen antreten. Foto: Walger

Handball-Landesliga: TG Rotenburg gastiert beim Tabellenzweiten MT Melsungen II

Melsungen. Auswärts beim Tabellenzweiten MT Melsungen II sind die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Sonntag ab 17 Uhr Außenseiter. Doch Duelle dieser beiden Teams garantieren eigentlich immer für Spannung.

Keine Frage: Einen vereinseigenen Bundesliga-Unterbau in der Oberliga hätten die Gastgeber gut gebrauchen können. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass der letztjährige Bezirksoberligist den direkten Durchmarsch in Hessens höchste Spielklasse schafft, ist nur noch gering. Drei Punkte Rückstand auf Klassenprimus SVH Kassel dürften in den zwei noch ausstehenden Partien nicht aufzuholen sein.

Dass es am Samstag im Rotenburger Angriff nicht lief, lag nicht an ihm: Denn Simon Golkowski kam gegen Eschwege nur zu einem Kurzeinsatz. Foto: Walger

Dass es am Samstag im Rotenburger Angriff nicht lief, lag nicht an ihm: Denn Simon Golkowski kam gegen Eschwege nur zu einem Kurzeinsatz. Foto: Walger

Die TG Rotenburg stand gegen den Eschweger TSV gefühlte 45 Minuten in der Abwehr und kam so im Angriff nicht auf Touren.

Rotenburg. Mit ziemlich viel Gleichmut haben die meisten Anhänger den schwachen Auftritt ertragen, den ihnen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg beim 24:22-Erfolg über Schlusslicht Eschweger TSV geboten haben. Mit vielen guten Leistungen in dieser Saison vor eigenem Publikum haben sich die Spieler von Uwe Mäusgeier und Robert Nolte aber offenbar viel Kredit erworben. So ist ein schwacher Tag eben auch mal zu verzeihen.

Und schwach war die TGR an diesem Tag gegen das abgeschlagene Schlusslicht. Vor allem im Angriff. „Die Abwehr war eigentlich okay, gerade in der ersten Halbzeit, in der wir nur acht Tore kassiert haben“, stellte Mäusgeier fest. Gleiches gilt für Tomas Pankiewicz, der die meiste Zeit über das TGR-Tor gehütet hat.

Dass es so zäh lief für seine Mannschaft, machte Mäusgeier auch an der Tatsache fest, dass die Eschweger ihre Angriffe ewig lang ausspielen durften, ohne dabei echten Druck aufs Tor zu entwickeln. „Wir haben doch gefühlte 45 Minuten in der Deckung gestanden. Und wenn wir den Ball dann hatten, haben wir ihn vorne vertändelt oder klare Chancen vergeben“, legte der Coach nach.