Neben Cookies, die zur Funktionalität unseres Angebots beitragen, verwenden wir für statistische Zwecke Matomo Analytics. In unserer Datenschutzerklärung findest Du alle detaillierten Informationen. Mit klick auf "Einverstanden" stimmst Du zu, dass Du sowohl diesen Hinweis gelesen, verstanden und akzeptiert hast als auch Cookies dritter Parteien zulässt. Mit klick auf "Ablehnen" unterbindest Du die Einbindung von Cookies dritter Parteien.

Einverstanden

Ablehnen

Handball-Landesliga: TG Rotenburg lässt in Baunatal zwei Ausgleichschancen liegen

Mit dem letzten Strafwurf leider gescheitert: Marcus Einhorn, mit sechs Treffern in Baunatal erfolgreichster TGR-Schütze. Foto: Walger

Baunatal. 29:29 hatte der Endstand im ersten Kräftemessen in der Hinrunde der Handball-Landesliga gelautet. Und um ein Haar hätte es gestern zwischen der HSG Baunatal und der TG Rotenburg wieder dieses Resultat gegeben. Doch zehn Sekunden vor Schluss bekam Rotenburgs Kreisläufer Jan-Oliver Holl, bei dem jeder Wurf ein Treffer war, nach einem schwierigen Anspiel den Ball nicht unter Kontrolle und verlor ihn. So siegten die Baunataler glücklich mit 29:28 (16:14).

„Mit unserer Leistung sind wir sehr zufrieden“, sagte TGR-Trainer Uwe Mäusgeier, „wir haben uns gut verkauft. Aber natürlich hätten wir gern die Punkte mitgenommen.“

Die Anfangsphase war gar nicht nach Mäusgeiers Geschmack verlaufen: „Da haben wir viele Fehler gemacht und in der Abwehr auch nicht die richtige Einstellung gezeigt. Über 3:0 setzte sich die HSG bis zur 15. Minute auf 10:5 ab. Doch die TGR fing sich, ging in der Deckung fortan konsequenter zur Sache und holte auf. Zur Pause betrug der Rückstand nur noch zwei Tore.

Balics im Doppelpack: Boze (links) am Ball, Tomislav (rechts) im Trikottest. Die beiden Rückkehrer sind entscheidende Verstärkungen vor der Partie in Baunatal. Foto: Walger

Balics im Doppelpack: Boze (links) am Ball, Tomislav (rechts) im Trikottest. Die beiden Rückkehrer sind entscheidende Verstärkungen vor der Partie in Baunatal. Foto: Walger

Rotenburg. Auf der Bank wird's fast schon eng: Mit annähernd zweistelliger Kaderstärke könnte Handball-Landesligist TG Rotenburg am Sonntag ins Duell mit der HSG Baunatal gehen. Anwurf in der Max-Riegel-Halle in der VW-Stadt ist um 17 Uhr.

Sehnlichst erwartet wird seitens der Rotenburger die Rückkehr der Brüder Boze und Tomislav Balic. Die waren gerade vor ihrem Ausfall zu großen Stützen der Mannschaft geworden. Uwe Mäusgeier, eine Hälfte des Rotenburger Trainergespanns, weiß, dass mit Boze Balic auf halblinks eine wichtige Alternative zum Kader stößt; Tomislav Balic sollte die Deckung lenken und damit Christian Eimer entlasten, der diese Aufgabe zuletzt „toll übernommen hat“, wie Mäusgeier sagt. Auf Daniel Holls Einsatz - der Routinier zog sich erneut eine Wadenblessur zu - setzen die Trainer Mäusgeier und Robert Nolte dagegen nicht.

Und der Gegner? Baunatal, der Tabellenvierte, ist zweifellos ein anderes Kaliber als Zwehren/Kassel, gegen das die Rotenburger am Wochenende ihren höchsten Saisonsieg landeten. „Da haben wir gezeigt, dass wir trotz knappen Personals in der Schlussphase das Tempo hochhalten können“, erläutert Mäusgeier, der darauf verweist, dass die TGR einige Partien in den letzten Minuten zu ihren Gunsten bog.

Jan-Oliver Holl spielt seit Wochen auf hohem Niveau: Das trifft sich gut. Denn wegen des Fehlens von Tomislav Balic und der Verletzung von Phillip Debus hätten die TGR-Trainer keine weitere Alternative am Kreis. Foto: Walger

Jan-Oliver Holl spielt seit Wochen auf hohem Niveau: Das trifft sich gut. Denn wegen des Fehlens von Tomislav Balic und der Verletzung von Phillip Debus hätten die TGR-Trainer keine weitere Alternative am Kreis. Foto: Walger

Handball-Landesliga: TGR muss ihren Gegner vor der Kür zunächst niederringen

Rotenburg. Mit acht Feldspielern schlugen sich die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg wieder bravourös. Wie schon in den vergangenen Wochen. Doch am Samstag gab es einen entscheidenden Unterschied. Diesmal belohnten sie sich für ihre große Einsatzbereitschaft. Sie gewannen ihr Spiel auch. Und sie landeten sogar ihren höchsten Heimsieg in der Saison. Mit 34:24 (14:12) schickten sie die HSG Zwehren/Kassel auf die Heimreise und zugleich wohl auch runter in die Bezirksoberliga.

Es war allerdings ein zähes Ringen für die TGR. Die Gäste wehrten sich entschlossen gegen den drohenden Abstieg, kämpften um ihre letzte realistische Chance. In Florian Wasmann hatten sie zudem einen Keeper, der sich alle haltbaren Würfe griff - und von dieser Sorte gab es in der ersten Halbzeit nicht wenige.