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Rotenburg – Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg mussten sich gegen Oberliga-Absteiger SVH Kassel denkbar knapp mit 23:24 (12:12) geschlagen geben. Dabei kämpfte die TGR aufopferungsvoll, schaffte es aber nicht, sich mit einem Unentschieden zu belohnen.

Uwe Mäusgeier

Dazu fehlte den Hausherren nur wenige Sekunden: Rotenburgs Spielgestalter Martin Denk versuchte alles, um seinen Tempogegenstoß kurz vor dem Ende noch zu Ende zu laufen, die Uhr tickte aber gnadenlos runder und die Sirene ertönte wenige Sekunden zu früh. „Wenn das Spiel fünf Sekunden länger geht, holen wir hier wahrscheinlich noch ein Unentschieden. Lob an die Mannschaft für diesen Kampf“, machte Uwe Mäusgeier aus dem Rotenburger Trainerduo Robert Nolte/Mäusgeier seinem Team aber keinerlei Vorwürfe. Ganz im Gegenteil: „Wir haben uns nie hängen lassen und eine Top-Abwehr gespielt. Darauf kann man aufbauen“, attestiere Mäusgeier.

Er präsentiert sich zurzeit in guter Form: Daniel Holl sorgt aus dem linken Rückraum für Torgefahr beim Gegner. Das wird auch morgen gegen die SVH nötig sein, wenn es mit dem ersten Heimsieg der TG Rotenburg etwas werden soll. Foto: Walger

Er präsentiert sich zurzeit in guter Form: Daniel Holl sorgt aus dem linken Rückraum für Torgefahr beim Gegner. Das wird auch morgen gegen die SVH nötig sein, wenn es mit dem ersten Heimsieg der TG Rotenburg etwas werden soll. Foto: Walger

Rotenburg. Als Kellerkind reist die SVH Kassel am Samstag bei den Landesliga-Handballern der TG Rotenburg an. Doch Vorsicht, denn eigentlich gilt der Oberliga-Absteiger als Spitzenteam.

Zwei Niederlagen hat die SVH bisher kassiert. Gegen den TSV Vellmar gab es in eigener Halle ein klares 23:35, beim Hünfelder SV ein 29:33. „Vellmar ist eine Klasse für sich“, stellt TGR-Trainer Uwe Mäusgeier dazu fest. „Aber von den Einzelspielern der SVH her kann es eigentlich gar nicht sein, dass sie in Hünfeld verlieren. Die hätten bestimmt nicht gedacht, dass sie nach zwei Spielen Vorletzter sein könnten.“

Keinen Schritt weiter: Simon Golkowski (rechts) glänzte nicht nur im Angriff der TGR. Der siebenfache Torschütze packte auch in der Abwehr beherzt zu. Hier bekommt das sein früherer Mitstreiter Marc Imberger zu spüren. Foto:  Raab

Keinen Schritt weiter: Simon Golkowski (rechts) glänzte nicht nur im Angriff der TGR. Der siebenfache Torschütze packte auch in der Abwehr beherzt zu. Hier bekommt das sein früherer Mitstreiter Marc Imberger zu spüren. Foto:  Raab

Alsfeld. Die deutliche Steigerung wurde belohnt: Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben sich für den verpatzten Saisonauftakt rehabilitiert und ihr zweites Spiel gewonnen. Sie setzten sich am Samstagabend mit 30:26 (16:11) beim TV Alsfeld durch.

„Das war sehr schön. Wir haben in Alsfeld noch nie gewonnen“, sagte TGR-Trainer Robert Nolte. „Das war eine sehr starke Leistung, vor allem in der Deckung. Gegenüber der Niederlage gegen Großenlüder waren wir nicht wiederzuerkennen.“