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Auf ihn kommt’s im Tor jetzt an: Florian Schmidt hütet für den verletzten Tomas Pankiewicz den Kasten der TG Rotenburg. Foto: Walger

Auf ihn kommt’s im Tor jetzt an: Florian Schmidt hütet für den verletzten Tomas Pankiewicz den Kasten der TG Rotenburg. Foto: Walger

Rotenburg. Jetzt beim Tabellenletzten nachlegen - so lautet die Devise für Handball-Landesligist TG Rotenburg vor der Partie beim Schlusslicht SVH Kassel. Gespielt wird am Samstag ab 19 Uhr in der Sporthalle Harleshausen in Kassel. Und Robert Nolte, mit Uwe Mäusgeier zusammen Trainer der Rotenburger, warnt vor jeder Form von Nachlässigkeit.

Stattdessen gilt sein Gedanke der Tatsache, dass der so hart erkämpfte Sieg gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein vor einer Woche teuer erkauft wurde. Torwart Tomas Pankiewicz hatte das Feld mit einer offensichtlich ernsten Knieblessur verlassen müssen; inzwischen haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Pankiewicz hat einen Kreuzbandriss erlitten. Die Saison ist für ihn naturgemäß beendet. „Im März wird er operiert“, sagt Nolte. Für „Pänkie“ rückt Florian Schmidt als Nummer eins zwischen die Pfosten des TGR-Tores. Wer zweiter Keeper sein könnte - Alexander Dick, Jan Schuster oder Artur Kutscher - weiß Nolte noch nicht.

Daumen hoch: Die Rotenburger feiern in der Kabine ihren hart erkämpften und so wichtigen 28:27- Heimsieg über die HSG Hofgeismar/Grebenstein. Foto:  nh

Daumen hoch: Die Rotenburger feiern in der Kabine ihren hart erkämpften und so wichtigen 28:27- Heimsieg über die HSG Hofgeismar/Grebenstein. Foto:  nh

Rotenburg. Die TGR ringt in einem spannungsgeladenen Landesliga-Spiel ihre Gäste von der HSG Hofgeismar/Grebenstein 28:27 nieder.

Die Serie hat gehalten: Zum vierten Mal in Folge hat die TG Rotenburg die HSG Hofgeismar/Grebenstein mit einem Tor Differenz geschlagen. In letzter Sekunde traf Marcus Einhorn per Siebenmeter zum 28:27 (13:13)-Heimsieg.

Es war ein Spiel mit Haken und Ösen. Geführt mit harten Bandagen und vor einem Gästeblock, in dem die Emotionen hohe Wellen schlugen. Mit drei Bussen waren Mannschaft und Fans der HSG Hofgeismar/Grebenstein angereist und eroberten die Rotenburger Großsporthalle im Handstreich. Mit Trommeln, Hupen, einem Megafon und mehreren Kisten Bier bewaffnet, bescherten sie ihrer Mannschaft Heimspielatmosphäre. Einige schlugen dabei hier und da - wohl dem Alkohol geschuldet - ein wenig über die Stränge.

Macht’s noch einmal, Jungs: Nach dem Hinrundenduell bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein war Selfietime. Am Samstag wollen die Rotenburger möglichst wieder jubeln.

Macht’s noch einmal, Jungs: Nach dem Hinrundenduell bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein war Selfietime. Am Samstag wollen die Rotenburger möglichst wieder jubeln.

Rotenburg. Auf die abstiegsbedrohten Landesliga-Handballer der TGR warten jetzt Gegner, die schlagbar sind. Zum Beispiel am Samstag die HSG Hofgeismar/Grebenstein.

Nach dem Auswärtserfolg in Baunatal gehen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg mit Rückenwind in ihr Heimspiel am Samstag um 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle.

Die Ausgangsposition

Trotz des 25:23-Sieges bei der HSG Baunatal rangiert die TGR auf einem Abstiegsplatz. Sie steht nun vor den Wochen der Wahrheit. Denn im Februar bekommt es das Team des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier mit Gegnern zu tun, die schlagbar sind. Nach dem Spiel gegen den nicht gefährdeten Tabellensechsten Hofgeismar/Grebenstein geht es gegen die SVH Kassel, die HSG Fuldatal/Wolfsanger, den TV Alsfeld und den Eschweger TSV - das sind ausnahmslos Teams, die ebenfalls um den Klassenerhalt ringen. Gleiches gilt für zwei Kontrahenten im März, den TV Alsfeld und den TSV Korbach.