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Korbach. Viel Lob vom Gegner, aber keine Punkte - die TG Rotenburg unterlag beim Titelkandidaten TSV Korbach knapp mit 31:34 (14:14).

Er glänzte mit sehenswerten Toren: Marcus Einhorn, der neunmal traf.© Foto: Walger

Sie hätten an einem Überraschungserfolg beim zu Hause noch ungeschlagenen Favoriten geschnuppert, sagte TGR-Trainer Robert Nolte und lobte: „Dass wir in der Lage sind, spielerisch so zu überzeugen, das hat mich schon gefreut.“

Er sprach von der besten ersten Halbzeit, die sein Team in dieser Saison gezeigt hat, und belegt das mit Zahlen: 4:2, 6:3, 7:4 - so lauteten die Führungen der Rotenburger in der Anfangsphase. Nach zwölf Minuten lagen sie sogar mit 9:4 vorne.

Zufall war das nicht. „Wir hatten einen Plan und haben den sehr konzentriert durchgezogen. Das heißt, die TGR hat die kompakte Abwehr des Gegners dank der klugen Regie von Martin Denk mit schönen Kombinationen in Bewegung gebracht und auf den richtigen Moment zum Wurf gewartet.

Handball-Landesliga Frauen: FSG Waldhessen muss im Kellerduell punkten

Leidenschaft zeigen wie ihr Trainer Jonggi Pasaribu: Das müssen seine Spielerinnen am Sonntag in Wollrode. Foto: Walger

Rotenburg. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen gastieren am Sonntag ab 16 Uhr bei ihrem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, dem TSV Wollrode. Für FSG-Trainer Jonggi Pasaribu ist dies ein Schlüsselspiel. Gegen Wollrode konnte sein Team einen seiner beiden Saisonsiege landen. Zu Hause gewann man 26:23.

Die Form In der vergangenen Woche hat der Aufsteiger aus Rotenburg, Lispenhausen und Bebra eine ansprechende Leistung gegen den Tabellenzweiten geboten und nur knapp verloren. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns. Endlich haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, blickt Jonggi Pasaribu zurück.

Der Gegner Der TSV Wollrode ist ein junges Team, das seit längerer Zeit in kaum veränderter Formation das Parkett betritt. Es verfügt über keine herausragenden Einzelspieler, sondern sucht - ähnlich wie die FSG - , den Erfolg übers Kollektiv. Zwei Siege gegen Kellerkinder sowie ein Überraschungserfolg gegen Wesertal stehen für den TSV bisher zu Buche.

Als Rechtsaußen, Kreisläufer oder im Rückraum einsetzbar: Auf die Vielseitigkeit von Phillip Debus, der hier wirft, baut sein Trainer Robert Nolte auch in Korbach. Schließlich dürften im Team wieder zwei Lücken zu schließen sein. Foto: Walger

Als Rechtsaußen, Kreisläufer oder im Rückraum einsetzbar: Auf die Vielseitigkeit von Phillip Debus, der hier wirft, baut sein Trainer Robert Nolte auch in Korbach. Schließlich dürften im Team wieder zwei Lücken zu schließen sein. Foto: Walger

Rotenburg. Die TG Rotenburg fährt zum Herbstmeister nach Korbach.

Auf die Landesliga-Handballer der TGR wartet zum Rückrundenstart eine ganz schwere Aufgabe. Am Samstag um 16.30 Uhr treten sie beim TSV Korbach. Der ist zu Hause noch ungeschlagen und hat überhaupt in dieser Saison erst einmal verloren: Am ersten Spieltag mit 22:23 bei der TGR.

Diese Scharte werden die Korbacher auswetzen wollen. „Die brennen gegen uns“, ist sich TGR-Trainer Robert Nolte sicher, „wir müssen eine Menge Leidenschaft mitbringen, sonst werden wir überrannt.“ Kein Zweifel, der TSV ist Favorit. „Aber wir sind gut drauf“, hält der Coach entgegen.

Ihm ist klar, dass „viel zusammenpassen muss“, um in Korbach vor meist stattlicher, lautstarker Kulisse zu bestehen. Bisher ist nur die MSG Hainzell/Großenlüder nicht als Verlierer aus der Sporthalle der Korbacher Kreisberufsschule gegangen. Sie schaffte ein 31:31. Das Hauptproblem für die Rotenburger wird sein, den starken Rückraum des Gegners unter ihre Kontrolle zu bringen.

Neuhof. Mit einem 38:21 (16:13)-Kantersieg kehrten die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II von ihrem Gastspiel beim Tabellenletzten TV Jahn Neuhof zurück. Die Neuhofer stellten für das Team von Coach Frank Hofmann keine Herausforderung dar.

Erfolgreichster Torschütze: Stefan Ebenhoch. Foto: Walger

„Denen mangelt es einfach an Qualität für diese Liga“, so das Urteil des TGR II-Trainers. Dennoch hatten die Gastgeber ihre ganz eigene Methode, um sich einen Heimvorteil zu verschaffen. Mit einem Ball, „den sie wohl vorher an der Tankstelle mit 8 bar aufgepumpt haben“, mussten sich die Rotenburger herumschlagen.

Magerer Vorsprung

Für die schwache erste Hälfte war das freilich keine Ausrede. Mit gerade einmal drei Toren Vorsprung ging es in die Pause. Die TGR-Reserve unterschätzte ihren Gegner zunächst und nahm ihn offenbar nicht ernst genug. Schon beim zweiten Treffer wurde gezaubert - er fiel per Kempa-Trick.