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Mit Wucht: Der Rotenburger Jonas Troch steigt zum Wurf hoch; zwei Gegenspieler können ihn nicht aufhalten. Foto: Henkel

Handball-Bezirksoberliga: Sieg gegen Ost-/Mosheim II war lange Zeit in Gefahr

Rotenburg. Nicht mit Ruhm bekleckert haben sich am Wochenende die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II: Gegen den Tabellenvorletzten TSV Ost-/Mosheim gab es einen knappen 28:26 (14:12)-Heimsieg.

„Das war heute streckenweise ein ganz schönes Gegurke“, wollte TGR-Trainer Frank Hofmann nach dem Spiel nichts beschönigen. Vor allem der bestens aufgelegte Gäste-Keeper Hendrik Hofmann ließ die personell dezimierten Rotenburger im Angriff immer wieder schlecht aussehen. Daraus resultierten zahlreiche Tempogegenstöße der TSV-Reserve, die Christian Hartung ein ums andere Mal erfolgreich abschloss. So lagen die Gäste nach zehn Minuten mit 7:3 in Front.

Mit 18 Paraden ein guter Rückhalt: Auch die Leistung von Bianca Bähr macht der FSG Hoffnung. Foto: Walger

Mit 18 Paraden ein guter Rückhalt: Auch die Leistung von Bianca Bähr macht der FSG Hoffnung. Foto: Walger

Rotenburg/Bebra. Mit einer knappen Niederlage kehrten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen von ihrem Auswärtsspiel bei der Drittligareserve der SV Germania Fritzlar heim. Das Spiel ging nach starker Leistung mit 31:34 (18:20) verloren.

Vor Spielbeginn waren die Rollen klar und deutlich verteilt. Die Gäste reisten zu neunt nach Fritzlar – ihnen gegenüber standen 14 Akteurinnen der Heimmannschaft.

Doch die FSG bot den Gastgebern von Anfang an Paroli und konnte, gestützt auf eine gut aufgelegte Bianca Bähr im Tor, mit 6:5 (9.) in Führung gehen. Sicher bauten die Schützlinge von Trainer Jonggi Pasaribu ihre Angriffe auf und warteten geschickt, bis sich eine Lücke bot. Die Torchancen wurden in der Anfangsphase sicher verwandelt. Fritzlar stabilisierte dann seine Deckung und zwang die Gäste zu der einen oder anderen Unkonzentriertheit. Die Führung wechselte. In der 17. Minute lag die FSG mit 11:14 (18.) im Hintertreffen.

Neuer Mann zwischen den Pfosten: Florian Heni kam früh für die TGR zum Einsatz. Foto: Henkel

Neuer Mann zwischen den Pfosten: Florian Heni kam früh für die TGR zum Einsatz. Foto: Henkel

Rotenburg. Mit einer 44-Tore-Gala im Derby gegen den Hünfelder SV hat sich Handball-Landesligist TG Rotenburg im ersten Heimspiel des neuen Jahres bei seinen Fans zurückgemeldet.

44:33 (19:17) stand es nach 60 Minuten. „Es war eines unser besten Spiele in dieser Serie, vielleicht unsere beste Saisonleistung“, kommentierte ein strahlender Trainer Robert Nolte das Geschehen. 

Aus der tollen Mannschaft galt es dennoch, zwei Akteure hervorzuheben: Boze Balic, obwohl über weite Strecken in Manndeckung genommen, warf zehn Treffer und war Dreh- und Angelpunkt des Rotenburger Spiels. Und Simon Golkowski steuerte ebenso viele Treffer bei - und das gerade in der wichtigen Phase nach der Anfangsviertelstunde.

Rotenburg – Im Derby der Handball-Landesliga konnte sich die TG Rotenburg in einem sehr unterhaltsamen Spiel vor heimischer Kulisse gegen den Tabellennachbarn Hünfelder SV mit 44:33 (19:17) durchsetzen. Rote Karte, Spannung, Tore – das Derby hatte seinen Namen mehr als verdient. Die rund 300 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.

„Es war das erwartet schnelle Spiel. Eins der besten Landesliga-Spiele für uns, das war eine überragende Mannschaftsleistung“, freute sich Robert Nolte aus dem Rotenburger Trainerduo Nolte/Uwe Mäusgeier. Sein Gegenüber Gerald Birkel war hingegen weniger euphorisch: „Wir haben heute nicht auf Landesliga-Niveau gespielt. Wir hatten zu viele technische Fehler und Fehlwürfe, vor allem in der zweiten Halbzeit“, so Birkel.