- Details
- Männer I — BOL Melsungen/Fulda
Er hat den Gegner in schlechter Erinnerung: TGR-Linksaußen Simon Golkowski sah bei der Hinspielniederlage gegen die TSG Dittershausen die blaue Karte. Er bekam eine Sperre aufgebrummt und fehlte seinem Team. © Thomas Walger
Die Sporthalle im Fuldabrücker Ortsteil Dörnhagen ist am Sonntag ab 18 Uhr Schauplatz eines brisanten Abstiegsduells der Handball-Landesliga der Männer. Dann empfängt die TSG Dittershausen (14:30 Punkte) die TG Rotenburg (16:28).
Die TSG ist Dritt-, die TGR Viertletzter vor dem 22. von 26. Spieltagen. Sollte es drei Absteiger geben, dann könnte es gut eine dieser beiden Mannschaften treffen. Da die Dittershäuser das Hinspiel in Rotenburg 26:24 gewonnen haben, liegen sie auch im direkten Vergleich vorne, der bei Punktgleichheit über die Platzierung entscheidet. Optimal für die TGR wäre es also, mit mehr als zwei Toren Differenz zu gewinnen. Aber in erster Linie geht es um die beiden zu vergebenden Punkte.
- Details
- Männer I — BOL Melsungen/Fulda
Es war ein verbissener Kampf: Nicolas Reuchsel, den hier die Rotenburger Christian Eimer (links) und Petar Cutura zu stoppen versuchen, erzielte sechs Feldtore für seine knapp unterlegene HSG Werra WHO. © Friedhelm Eyert
Das Kreisderby der Handball-Landesliga war ein Thriller und fand einen glücklichen Sieger: Die TGR nutzte ihren Heimvorteil im Kellerduell und bezwang die WHO 26:24.
Die Gastgeber haben es damit weiterhin selbst in der Hand, den Abstieg zu verhindern. Die Werrataler dagegen kann jetzt wohl nur noch ein Wunder retten. Dabei sah es über weite Strecken der Partie so aus, als würden sie ihre letzte Chance wahren - die erste Viertelstunde mal ausgenommen. In ihr standen sich beide Teams selbst im Weg.
- Details
- Männer I — BOL Melsungen/Fulda
Jan-Oliver Holl (am Ball) und die TG Rotenburg holten im Derby gegen Werra zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Foto: Gerhard Manns
Ganz wichtige Punkte für die TG Rotenburg: Am Samstagabend siegte der Handball-Landesligist im Derby gegen die HSG Werra WHO 09 mit 26:24 (12:14) und holte zwei eminent wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg. Bis sieben Minuten vor Schluss lagen die Gäste aussichtsreich in Führung, ehe die TGR mit einem 6:1-Lauf noch das Spiel drehte.
Als Dusan Duric in Minute 53 das 23:20 für den Aufsteiger aus dem Werratal erzielte, sah es so aus, als würde die WHO das Derby in Rotenburg für sich entscheiden und die zarte Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben erhalten. Sieben Minuten und nur ein eigenes Törchen mehr später verließ die Sieben von Trainer Jörg Fischer das Feld als Verlierer. "Wir haben uns leider nicht belohnt", haderte Fischer nach dem Spiel mit dem Ergebnis - wohl aber nicht mit der Vorstellung seiner Mannschaft.



