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Völlig losgelöst: Der Rotenburger Phillip Debus kommt zum Wurf. Die Szene stammt aus der Partie der TGR gegen Hünfeld, die die Rotenburger mit 26:24 gewannen. Es war der bislang letzte Heimsieg des Teams von Robert Nolte. © Thomas Walger

Völlig losgelöst: Der Rotenburger Phillip Debus kommt zum Wurf. Die Szene stammt aus der Partie der TGR gegen Hünfeld, die die Rotenburger mit 26:24 gewannen. Es war der bislang letzte Heimsieg des Teams von Robert Nolte. © Thomas Walger

Wer hätte das noch vor ein paar Wochen gedacht: Das Kreisderby in der Handball-Landesliga zwischen der TG Rotenburg und der HSG Werra WHO ist zum Kellerduell geworden. Anwurf ist am Samstag um 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle.

Während die WHO seit Saisonbeginn Schlusslicht ist, zuletzt aber einen deutlichen Aufwärtstrend zeigte und Spitzenreiter Vellmar beim 26:26 am Rand einer Niederlage hatte, ist die TGR mit nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Partien auf den drittletzten Platz abgerutscht. Zuletzt gab es das 28:31 bei Fuldatal/Wolfsanger.

Anette Lusky zieht ab: Wegen einer Handverletzung hatte sie ihrer FSG einige Wochen gefehlt. Am vergangenen Spieltag feierte sie ihr Comeback und präsentierte sich gleich wieder in Torlaune. © Thomas Walger

Anette Lusky zieht ab: Wegen einer Handverletzung hatte sie ihrer FSG einige Wochen gefehlt. Am vergangenen Spieltag feierte sie ihr Comeback und präsentierte sich gleich wieder in Torlaune. © Thomas Walger

Es gibt leichtere Aufgaben als die, vor der die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen stehen.

Rotenburg – Am Samstag um 15.30 Uhr empfangen sie den souveränen Spitzenreiter und designierten Meister HSG Hoof/Wolfhagen/Sand in der Rotenburger Großsporthalle. Eine Woche später muss die abstiegsgefährdete FSG zum Tabellendritten HSG Großenlüder/Hainzell fahren.

„Für das Spiel am Samstag ist es ganz einfach: Wir müssen es besser machen als am vergangenen Wochenende“, sagt Waldhessen-Trainerin Simone Larsen Poulsen, „wenn wir das nicht tun, dann werden wir richtig, richtig hoch verlieren.“

Er überzeugte im Team der unterlegenen TGR: Marcus Einhorn sor gte als Rechtsaußen und sicherer Vollstrecker von der Siebenmeter-Marke für acht Treffer der Gäste. © Thomas Walger

Er überzeugte im Team der unterlegenen TGR: Marcus Einhorn sor gte als Rechtsaußen und sicherer Vollstrecker von der Siebenmeter-Marke für acht Treffer der Gäste. © Thomas Walger

Teuer verkauft haben sich die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag.

Sie boten dem gastgebenden Tabellenzweiten, der HSG Fuldatal/Wolfsanger, bis in die Schlussphase hinein Paroli. Am Ende unterlagen sie aber 28:31 (14:14) und müssen nun andernorts die zum Klassenerhalt nötigen Punkte einzusammeln versuchen.

„Schade“, sagte TGR-Trainer Robert Nolte, „wir haben ein tolles Spiel abgeliefert. Wir waren sehr konzentriert, unser Matchplan ging bis zur 55. Minute auf.“ Dann aber hätten die Schiedsrichter, die bis dahin gut gepfiffen hatten, wohl gemeint, das Spiel in die Hand nehmen zu müssen, ärgerte sich Rotenburgs Coach. Sie hätten „zwei völlig unberechtigte Zeitstrafen“, so Nolte, gegen seine Spieler Christian Eimer und Tomislav Balic ausgesprochen.

So frei wie hier kommt man gegen Fuldatal/Wolfsanger selten zum Wurf: Beim letzten Kräftemessen nutzte Phillip Debus die Gunst der Sekunde und traf. © Thomas Walger

So frei wie hier kommt man gegen Fuldatal/Wolfsanger selten zum Wurf: Beim letzten Kräftemessen nutzte Phillip Debus die Gunst der Sekunde und traf. © Thomas Walger

Die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballer der TG Rotenburg treten am Samstag um 18 Uhr beim Tabellenzweiten HSG Fuldatal/Wolfsanger an. Und der wird auf Wiedergutmachung aus sein.

Denn am vergangenen Sonntag erlebte die Mannschaft von HSG-Trainer Hazim Presic ein Debakel. Im Gipfeltreffen beim TSV Vellmar hätten sich die Fuldataler bis auf einen Punkt an den gastgebenden Liga-Primus heranschieben können. Doch davon blieben sie Lichtjahre entfernt. Presics Team ging vor der rekordverdächtigen Kulisse von 1150 Zuschauern mit 16:30 (5:13) regelrecht unter.