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TGR-Trainer Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA

TGR-Trainer Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA

TG Wehlheiden - TG Rotenburg 28:34 (16:14)

Lange musste die TG Rotenburg einem Rückstand hinterherrennen - die konditionelle Überlegenheit hat am Ende aber den Ausschlag gegeben. "Wehlheiden hatte Verletzungspech, das ist auch sehr schade. Deshalb haben die das Spiel langsam gemacht und wir haben uns wunderbar davon einlullen lassen", sagte TGR-Trainer Robert Nolte nach dem Spiel. So war auch die Halbzeitführung der Hausherren verdient.

"Manchmal kann man sowas nicht erklären", so Nolte, dessen Mannschaft aber den Schalter fand. "Wir sind dann schneller geworden. Wehlheiden war platt und wir konnten das Spiel drehen", so der TGR-Trainer. Ein 6:0-Lauf beim 22:24-Rückstand stellte den Wendepunkt da. Im Anschluss ließ sich Rotenburg das Spiel nicht mehr nehmen und feierte nach der Derbyniederlage vergangene Woche wieder einen Sieg.

TG Rotenburg: Dick, Drazen - Harbusch (4/4), Fischer, T. Balic, Golkowski (6), Reyer (2), B. Balic (5), Schuhmann (4), Günther (4), Holl (4), Cutura (4)

Quelle: osthessen-news.de

Wiedersehen mit Marc Imberger: Hier trägt der heutige Wehlheider noch das TGR-Trikot. © Thomas Walger

Wiedersehen mit Marc Imberger: Hier trägt der heutige Wehlheider noch das TGR-Trikot. © Thomas Walger

Platz zwei in der Handball-Landesliga der Männer – das blieb, wie nicht anders zu erwarten war, eine schöne Episode für die TG Rotenburg.

Rotenburg – Sechs Tage lang war sie erster Verfolger des Spitzenreiters HSG Großenlüder/Hainzell, bis der sie in Rotenburg mit 34:29 in ihre Schranken wies.

Am Sonntag nun fährt die TG Rotenburg als Tabellensechster zum Zehnten TG Wehlheiden. 12:8 Punkte hat das Team von TGR-Trainer Robert Nolte auf dem Konto, 7:13 der Aufsteiger aus Kassel.

Ein Blick auf die jeweiligen Torverhältnisse legt den Schluss nahe, dass beide Teams leistungsmäßig viel dichter beieinander liegen, als es ihre Zählerstände vermuten lassen: Die TGR hat in jeder ihrer bisherigen zehn Saisonpartien im Schnitt 28,7 Treffer erzählt, die TGW sogar 28,9. Dafür schneiden die Wehlheidener bei den Gegentoren mit 28,7 gegenüber den 27,6 der TGR ein wenig schlechter ab.

Und rein mit dem Ball: Maurice Reyer, der hier abzieht, gab dem Spitzenreiter aus Großenlüder und Hainzell gerade in der ersten Halbzeit manches Rätsel auf. © Thomas Walger

Und rein mit dem Ball: Maurice Reyer, der hier abzieht, gab dem Spitzenreiter aus Großenlüder und Hainzell gerade in der ersten Halbzeit manches Rätsel auf. © Thomas Walger

Das Gipfeltreffen hat die TG Rotenburg mit 29:34 (13:15) gegen die HSG Großenlüder/Hainzell verloren, die ihr Punktekonto auf grandiose 22:0 Zähler ausgebaut hat.

Gastgeber TGR, der das Feld der Verfolger in der Handball-Landesliga Nord der Männer vor dem Spieltag anführte, hat sich teuer verkauft und bis zum Schluss Widerstand geleistet. „Die Rotenburger haben uns in der ersten Halbzeit stellenweise vor erhebliche Probleme gestellt“, sagte HSG-Trainer Joachim Bug, „da haben wir im Angriff auch häufig die falschen Entscheidungen getroffen. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir den Sieg aber verdient.“

Durchsetzungsstark: Michelle Horn, vierfache TGR-Torschützin, lässt sich hier weder von Alina Braun (links), noch von Anna-Lena Hoffelner (rechts) am Wurf hindern. © Friedhelm Eyert

Durchsetzungsstark: Michelle Horn, vierfache TGR-Torschützin, lässt sich hier weder von Alina Braun (links), noch von Anna-Lena Hoffelner (rechts) am Wurf hindern. © Friedhelm Eyert

Im Kreisderby stoppten die Handballerinnen des TV Hersfeld ihre Negativserie mit einem verdienten 22:18 (11:6)-Heimsieg über die TG Rotenburg.

Während die Hersfelderinnen erst einmal aufatmen können, muss die TGR jetzt ihre zweite Auswärtsniederlage in Folge verdauen. Der TVH fand viel schneller ins Spiel. Luise Teichmann brachte ihn in der neuten Minute bereits mit 4:1 in Führung. TVH-Keeperin hatte mit einem parierten Siebenmeter (6.) ihren Anteil an diesem Vorsprung.

TGR-Coach Sebastian Jaschinski zog mit einer Auszeit die Notbremse (12.). Das zeigte Wirkung. In der 19. Minute stand es nur noch 5:4 für den TVH. Doch anschließend wirbelte das Team von TVH-Trainerin Sabine Teichmann die TGR mit einem Lauf von 4:0 Toren ordentlich durcheinander und zog mit diesem Zwischenspurt auf 9:4 davon (26.).