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Eva Golkowski

Flieden. Am vierten Spieltag hat es die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen erwischt: Unerwartet verloren sie ihre Auswärtspartie beim TV Flieden mit 24:26 (15:15).

In einer spannenden Begegnung scheiterten die Gäste an ihrem mangelhaften Zweikampfverhalten und ihrer mäßigen Spielübersicht. Als sich in den Schlussminuten dann noch Inken Niebuhr (Hand, 53.) und Eva Golkowski (Knie, 56.) verletzten, kam erst recht keine Ruhe mehr ins Spiel.

Bis zur Anfangsphase der zweiten Halbzeit hatte die 6:0-Deckung der Gäste wenigstens noch annähernd die Aggressivität gezeigt, die sich die angeschlagene und deswegen nicht eingesetzte Spielertrainerin Patricia Puskasova erhofft hatte. Nur Anette Richter versuchte, den Angriffen Struktur zu verleihen. Sie musste aber letztlich ihren Rückenbeschwerden Tribut zollen.

Der Torminator hat abgezogen: Fabian Schmitt gelangen zum zweiten Mal hintereinander acht Treffer für die TGR II. Im drittletzten Spiel waren es sogar neun gewesen. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: TGR II mit einem Törchen vorne

TG Rotenburg - HSG Datterode/Röhrda 34:33 (17:16). Die TG Rotenburg kam sofort gut ins Spiel und setzte sich aus einer aggressiven Abwehr heraus bis zur neunten Minute auf 9:4 ab. Beim 10:5 (12.) sammelte sich der Gegner in einer Auszeit und kam daraufhin wieder etwas näher heran.

Der HSG gelang es, leichte Tore durch Tempogegenstöße zu erzielen, da die Gastgeber technische Fehler produzierten und die Bälle schnell verloren. Trotzdem war die TGR ihrem Gegner die komplette erste Halbzeit voraus.

Doch der kämpferisch sehr starke Gast blieb dran und belohnte sich mit dem 23:23-Ausgleich nach 40 Minuten. Auch einen neuerlichen Drei-Tore-Rückstand konnte die Mannschaft aus dem Ringgau noch egalisieren. Erst nach dem 29:29 (51.) bekamen die Gastgeber nach und nach endgültig Oberwasser.

Er traf fast nach Belieben: Marcus Einhorn war mit zehn Treffern der erfolgreichste Rotenburger Werfer beim unerwartet deutlichen Sieg über den bislang ungeschlagenen Hünfelder SV.

Handball-Landesliga: Vollgas-Handball der TGR

Rotenburg. Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben dem Hünfelder SV dessen erste Saisonniederlage beigefügt. Die Gäste hatten nie den Hauch einer Chance und mussten mit 28:36 (10:16) die Segel streichen.

Nachlässigkeiten der Rotenburger im Gefühl des sicheren Sieges verhinderten in der Schlussphase ein noch deutlicheres Ergebnis. In der 52. Minute war die TGR schon mit zwölf Toren Vorsprung auf 32:20 davongezogen.

Die klare Derby-Niederlage aus der Vorwoche beim TV Hersfeld hatte das Team der Trainer Uwe Mäusgeier und Robert Nolte offenbar bestens verarbeitet. Selbstbewusst und hoch motiviert ging es die Aufgabe gegen den HSV an.

Rotenburg. Völlig ohne Chance waren die Landesliga-Handballer des Hünfelder SV im Derby bei der TG Rotenburg: Vor 280 Zuschauern kassierte der HSV mit 28:36 (16:10) die erste Saisonniederlage, die Gastgeber feierten den zweiten Sieg der noch jungen Saison.

„Hätten wir die letzten zehn Minuten nicht Bambule gespielt, wäre das noch höher ausgegangen. Das war schon eine super Leistung, die wir da abgeliefert haben", frohlockte Rotenburgs Trainer Uwe Mäusgeier. Die TGR war von Anfang an gut im Spiel, hatte Hünfeld mit einer geschlossenen Deckung im Griff und ging in Führung. „Wir haben uns die Bälle geholt und uns durch Tempogegenstöße relativ schnell abgesetzt. Über die ganze Spielzeit war das eigentlich eine ungefährdete Sache", so Mäusgeier. Nach der Sechs-Tore-Führung zur Halbzeit kam Rotenburg gut aus der Kabine, erzielte zwei Tore in Folge und war von da an nicht mehr einzuholen, zehn Minuten vor dem Schlusspfiff lag Hünfeld gar mit elf Toren hinten. Die Gastgeber probierten nun einige Kempa-Tricks aus, ließen den HSV aber nicht mehr entscheidend herankommen. „Wir haben schlecht angefangen und hatten viele technische Fehler drin. Wir hatten heute überhaupt keine Chance, Rotenburg war einfach stärker. Da war heute wenig drin und auch wenn Tobias Abel und Norman Wild gefehlt haben, heute waren alle außer Form", gab sich Hünfelds bester Torschütze, Alex Unglaube, nach der Partie selbstkritisch.

Rotenburg: Pankiewicz, Krause; Einhorn (9/3), Debus, Golkowski (2), Berz (3), Balic (6), D. Holl, J.-O. Holl (4), Troch (1), Imberger (3), Pippert (8)

Quelle: osthessen-sport.de