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Stütze im Hinspiel: Rotenburgs Stefanie Deringer (Mitte), die sich hier gegen Sophie Hohmann (links) und Lisa Weiner durchsetzt, erzielte in Wollrode sieben Treffer.© Alicia Kreth

Stütze im Hinspiel: Rotenburgs Stefanie Deringer (Mitte), die sich hier gegen Sophie Hohmann (links) und Lisa Weiner durchsetzt, erzielte in Wollrode sieben Treffer.© Alicia Kreth

Wenn der Erstplatzierte beim Tabellenschlusslicht antritt, sieht dies zunächst nach einer klaren Angelegenheit aus.

Rotenburg – Allerdings haben die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg, die am Samstag, 17.30 Uhr, Spitzenreiter TSV Wollrode zu Gast haben, am vergangenen Sonntag beim Tabellenzweiten TV Hersfeld gezeigt, dass sie mit allen Teams mithalten können.

Duell aus dem Hinspiel: Hersfelds Alina Braun, in dieser Partie besonders stark in Eins-gegen-Eins-Situationen, stoppt die Rotenburgerin Michelle Horn (in Blau). Horn musste schon in der Anfangsphase vom Feld.© Alicia Kreth

Duell aus dem Hinspiel: Hersfelds Alina Braun, in dieser Partie besonders stark in Eins-gegen-Eins-Situationen, stoppt die Rotenburgerin Michelle Horn (in Blau). Horn musste schon in der Anfangsphase vom Feld.© Alicia Kreth

Derbyzeit zum Rückrundenbeginn in der Handball-Landesliga Nord der Frauen: In der Gruppe 2 erwartet der TV Hersfeld am Sonntag um 15 Uhr in der Geistalhalle die TG Rotenburg.

Bad Hersfeld/Rotenburg – Obwohl die Teams Tabellennachbarn sind, sind die Blicke in unterschiedliche Richtungen gerichtet. Die Hersfelderinnen dürfen sich auf Rang drei hinter den führenden Großenlüder und Wollrode in Lauerstellung noch Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde machen – der Zug scheint für die TGR bereits abgefahren. In vier Spielen gab es erst zwei Punkte. Und 83 geworfene Tore sind zudem mit Abstand der schwächste Wert der Staffel. Dennoch: „Wir freuen uns auf das Ding“, erklärt Sebastian Jaschinski, Trainer der Rotenburgerinnen. Und weiß: Schafft der TVH nicht den Sprung unter die ersten zwei der Fünferstaffel, werden die Punkte in die Abstiegsrunde mitgenommen.

Inken Niebuhr. Foto: osthessen-zeitung.de / Christine Görlich

Inken Niebuhr. Foto: osthessen-zeitung.de / Christine Görlich

Großenlüder. Die Handballerinnen der HSG Großenlüder/Hainzell haben am Sonntag eine positive Reaktion auf die erste Saisonniederlage in Wollrode gezeigt und ihr Heimspiel gegen die TG Rotenburg deutlich mit 33:19 (16:8) für sich entschieden. Das Siegerteam belegt Rang zwei der Landesliga Nord, Gruppe 2 – einen Punkt hinter Spitzenreiter Wollrode, einen Zähler vor dem TV Hersfeld.

Von Beginn an dominierte das gastgebende Team das Spiel, nur früh lag es zurück (0:1, 2:3). Dann aber riss die HSG das Spiel an sich, führte nach einer Viertelstunde erstmals mit sechs Toren Vorsprung. Marie-Sophie Weitzel, mit zehn Treffern abermals erfolgreichste Torschützin ihres Teams, erzielte zu diesem Zeitpunkt das 9:3. Zur Pause lag Großenlüder/Hainzell mit 16:8 vorn. Kontinuierlich baute die HSG ihre Führung aus, am Ende sprang ein Sieg mit 14 Toren Differenz heraus. Trainerin Sanja Fabijanic hatte allen Grund, ihr Team zu loben. „Wir haben eine gute Abwehr gespielt, auch gut und mit Tempo nach vorne. Wir hätten noch mehr Tore werfen können, bei Tempogegenstößen haben wir einige Male den Pfosten getroffen.“ Mit Carolin Greulich und Katharina Hölzinger hielten beide Torfrauen der HSG stark.

Für die HSG Großenlüder/Hainzell war es das in diesem Jahr. Weiter geht es am 16. Januar mit dem Heimspiel gegen Reichensachsen.

Rotenburg: Wellmann, Horn (8), Rollmann (1), Malsch (1), Groth, Denk (1), Hollstein, Mäusgeier, Stiefel (5), Pippert, Seemayer, Niebuhr, Deringer (2), Weidemann

Quelle: osthessen-zeitung.de