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Unsanft gebremst: Marina Weyrauther wird hier beim Wurfversuch regelwidrig gestoppt. Das nutzte dem Gast aber wenig, denn der anschließende Siebenmeter brachte der FSG Waldhessen einen Treffer ein.

Rotenburg.  Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen haben das Verfolgerduell gegen den TSV Grebenstein mit 22:19 gewonnen. Der Tabellenzweite feierte einen verdienten 22:19 (11:10)-Heimsieg gegen seinen bislang ärgsten Widersacher im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz.

„Unser großes Manko heute war die Chancenverwertung. Wäre das nicht gewesen, hätte ich auf der Bank nicht so viel Stress gehabt", plauderte Coach Jonggi Pasaribu bekannt locker über einen Erfolg, der unnötig lange auf Messers Schneide gestanden hatte.

Die berechtigte Kritik des FSG-Verantwortlichen täuschte allerdings nicht über die gute spielerische Leistung hinweg. Dass Grebenhain insgesamt gleich dreimal die Deckung umgestellt hatte, sprach in dieser Hinsicht Bände. Doch weil selbst bei Strafwürfen das Runde nur allzu oft nicht ins Eckige wollte, führte Grebenhain durch vier Treffer in Folge plötzlich mit 9:7 (25.).

„Verantwortung übernehmen“ – das fordert Jonggi Pasaribu von den Spielerinnen der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Frauenhandball: FSG gegen Grebenhain

Rotenburg/Heringen. Der TSV Grebenhain kann den Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz noch gefährlich werden. Auch deshalb wäre ein Heimsieg morgen um 15.30 Uhr in Rotenburg besonders wertvoll.

„Das kann durchaus ein knappes Ding werden. Doch selbst wenn wir gewinnen, sind gerade gegen Ostheim, Wollrode und auch die Wundertüte Hünfeld noch kritische Punkte zu vergeben", misst FSG-Coach Jonggi Pasaribu der Partie gegen den Tabellendritten zwar große, aber noch längst nicht entscheidende Bedeutung bei.

Vertrat Anette Richter gut: Nachwuchssoielerin Anna-Lena Geyer. Foto: Walger

Zahlreiche Ausfälle vor und während des Heimspiels gegen den TV Flieden mussten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen verkraften. Sie schafften es und belohnten sich durch einen 22:19 (14:9)-Erfolg.

Rotenburg. Gar nicht erst dabei war die verreiste Anette Richter, deren Part im linken Rückraum Anna-Lena Geyer übernahm. Solange die Kräfte reichten, war die Nachwuchsspielerin in Abwehr und Angriff auch eine Bank beim Tabellenzweiten. Der tat sich in der neuen Konstellation zu Beginn zwar nicht leicht, führte nach einer Viertelstunde aber immerhin mit 7:3. Fünf Minuten später war dann auch für Fabienne Eidam auf der anderen Halbposition Feierabend. Ein geschwollenes Knie zwang sie zur Aufgabe. Mit etwas mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten hätte die FSG das Spiel dennoch schon zur Pause für sich entschieden haben können.