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Bekam in der Schlussphase zu wenig Zugriff: Die Rotenburger Deckung, hier mit Michelle Horn (in Rot, links) und Inken Niebuhr, ließ den Hersfelderinnen in der entscheidenden Phase zu viele Räume. Foto: Hartmut Wenzel

Bekam in der Schlussphase zu wenig Zugriff: Die Rotenburger Deckung, hier mit Michelle Horn (in Rot, links) und Inken Niebuhr, ließ den Hersfelderinnen in der entscheidenden Phase zu viele Räume. Foto: Hartmut Wenzel

Bad Hersfeld – In einem rassigen Handball-Derby mit vielen technischen Finessen besiegten die Landesliga-Frauen des TV Hersfeld am Samstag in der Hersfelder Geistalhalle die TG Rotenburg mit 24:21 (10:10). Damit überflügelten sie die Gäste und setzten sich in der Tabelle mit 4:0-Punkten auf den vierten Rang – direkt vor Rotenburg.

„Es war spannend bis zum Schluss. Wir haben spielerisch überzeugt und freuen uns über den Sieg, durch den wir nun das zweite Spiel in Folge gewonnen haben“, sagte Hersfelds Trainerin Sabine Teichmann nach Spielende. Und Rotenburgs Marina Denk, die TG-Coach Sebastian Jaschinski an der Seitenlinie vertrat, resümierte: „Das Derby hat seine eigenen Gesetze. Wir haben super gekämpft, aber zu viele Fehlwürfe gehabt.“

So war’s im April: Die Hersfelderinnen Anna-Lena Hoffelner (links) und Alina Braun (rechts) versuchen, Rotenburgs Elisabeth Pippert am Wurf zu hindern. archivFoto: stefan Kost-siepl/NH

So war’s im April: Die Hersfelderinnen Anna-Lena Hoffelner (links) und Alina Braun (rechts) versuchen, Rotenburgs Elisabeth Pippert am Wurf zu hindern. archivFoto: stefan Kost-siepl/NH

Bad Hersfeld. Und auf zum nächsten Handballderby: Eine Woche nach den Männern messen sich die Frauen des TV Hersfeld und der TG Rotenburg im direkten Vergleich. Anwurf ist am Samstag um 17.30 Uhr in der Bad Hersfelder Geistalhalle.

Zwar stiegen die Hersfelderinnen als letztes der zwölf Teams in die Saison ein und haben als einziges erst ein Spiel absolviert – das aber sehr erfolgreich. Mit dem 30:25 bei Böddiger/Brunslar war Trainerin Sabine Teichmann mehr als zufrieden. Doch die Gäste kommen mit der Empfehlung eines fast ebenso klaren 26:22 gegen Zwehren/Kassel in die Lullusstadt.

Harter Gang für die Rotenburgerinnen um Michelle Horn (Mitte), hier gegen Vanessa Jopp (links) und Laura Fleckenstein. /// Starker Rückhalt: Laura Wiedemann. Fotos: Alicia Kreth

Harter Gang für die Rotenburgerinnen um Michelle Horn (Mitte), hier gegen Vanessa Jopp (links) und Laura Fleckenstein. /// Starker Rückhalt: Laura Wiedemann. Fotos: Alicia Kreth

Rotenburg – Dank einer überragenden Leistung von Torhüterin Laura Weidemann feierten die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg am Samstagabend ihren zweiten Heimsieg in Folge. In der Großsporthalle in Rotenburg gewann das Team von Trainer Sebastian Jaschinski mit 26:22 (13:13) gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Aufsteiger HSG Zwehren/Kassel.

„Das war ein ganz harter Gang. Wir hatten es heute im Angriff wesentlich schwerer, das war mehr Kampf als Show“, resümierte Jaschinski, der die gesamte Mannschaftsleistung hervorhob. „Dieser Wille macht Spaß.“