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Patricia Puskasova

Der Tabellenführer tritt am Samstag um 18.30 Uhr beim TSV Grebenhain an

Rotenburg/Bebra. Nach wochenlanger Pause greifen die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen endlich wieder in den Spielbetrieb ein.

Das Duell zweier Landesliga-Absteiger könnte interessanter werden, als den Gästen lieb ist. Denn Siege kommen auch auf Bezirksebene nicht von alleine, sondern sind oft reine Willenssache. „Diesen Willen, zu gewinnen, habe ich bei unserer Niederlage gegen Flieden etwas vermisst", bekennt FSG-Spielertrainerin Patricia Puskasova. Dass sie selbst beim letzten Auftritt Mitte Oktober nicht mitwirken konnte, taugt nicht als Entschuldigung.

Eva Golkowski

Flieden. Am vierten Spieltag hat es die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen erwischt: Unerwartet verloren sie ihre Auswärtspartie beim TV Flieden mit 24:26 (15:15).

In einer spannenden Begegnung scheiterten die Gäste an ihrem mangelhaften Zweikampfverhalten und ihrer mäßigen Spielübersicht. Als sich in den Schlussminuten dann noch Inken Niebuhr (Hand, 53.) und Eva Golkowski (Knie, 56.) verletzten, kam erst recht keine Ruhe mehr ins Spiel.

Bis zur Anfangsphase der zweiten Halbzeit hatte die 6:0-Deckung der Gäste wenigstens noch annähernd die Aggressivität gezeigt, die sich die angeschlagene und deswegen nicht eingesetzte Spielertrainerin Patricia Puskasova erhofft hatte. Nur Anette Richter versuchte, den Angriffen Struktur zu verleihen. Sie musste aber letztlich ihren Rückenbeschwerden Tribut zollen.

Die FSG Waldhessen hat ihren dritten Saisonsieg eingefahren: Dazu trug mit fünf Treffern auch die junge Linksaußen Selina Sitzmann bei, die hier ihrer Gegnerin aus Neuhof das Nachsehen gibt. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga Frauen: FSG Waldhessen gegen Neuhof nicht gefordert

Rotenburg. Dass die Leistungsunterschiede in der Frauenhandball-Bezirksoberliga mitunter recht groß sind, ist kein Geheimnis. Der haushoch überlegenen FSG Waldhessen konnte das bei ihrem 27:11 (13:3)-Erfolg zur Heimpremiere gegen einen überforderten SV Neuhof am Sonntag nur recht sein.

Wunderlicher Zwischenstand

Wer erst nach 40 Spielminuten den Weg in die Rotenburger Großsporthalle gefunden hatte, dürfte sich verwundert die Augen gerieben haben. Doch auch beim zweiten Blick auf die Anzeigetafel hätte man keine anderen Zahlen gesehen: 20:3 führte der gastgebende Spitzenreiter nach zwei Dritteln der Spielzeit.