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Fehlt am Wochenende: Anette Richter. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga Frauen

FSG Schenklengsfeld/Ausbach - FSG Waldhessen (Sa., 17 Uhr in Ransbach). Beim Wiederaufsteiger muss der Tabellenführer auf seine beste Torschützin verzichten.

„Anette Richter ist nicht da, aber das ist auch eine Chance für andere Spielerinnen", lässt Gäste-Spielertrainerin Patricia Puskasova keinen Raum für mögliche Ausreden. Überhaupt sind ihre Anforderungen möglicherweise etwas höher als bei der Konkurrenz.

Das schützt - siehe die Niederlage gegen Flieden - zwar nicht vor Aussetzern, soll dem Team aber langfristig weiterhelfen. „Diese Liga gibt uns die Möglichkeit, technisch und taktisch einiges anders zu machen als die anderen", erklärt Puskasova.

Die Spielertrainerin zieht ab: Patricia Puskasova zog auch im Heimspiel gegen den überforderten Hünfelder SV mit Erfolg die Fäden beim Tabellenführer FSG Waldhessen. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga Frauen: Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen bauen ihre Erfolgsbilanz locker auf 10:2 Punkte aus und führen die Tabelle an.

FSG Waldhessen - Hünfelder SV 27:15 (14:4). Das Tempo, das der Tabellenführer von Anfang an angeschlagen hatte, war für die Gäste deutlich zu hoch. FSG-Spielertrainerin Patricia Puskasova musste sich zu keinem Zeitpunkt auch nur die geringsten Sorgen um ihr Team machen. „Wir sind unserer Favoritenrolle schon beim 10:2 nach 20 Minuten gerecht geworden, konnten durchwechseln und haben öfter die erste Welle spielen können als zuletzt", erklärte die nach der Partie leicht angeschlagene Slowakin zufrieden.

Rotenburg. An die gute Vorstellung der Vorwoche möchten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen morgen ab 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle gegen den Hünfelder SV anknüpfen. Das Heimrecht ist dabei sicherlich kein Nachteil.

Waldhessens Spielertrainerin Patricia Puskasova will sich und ihr Team eigentlich immer verbessern. Das gebietet schon ihr Ehrgeiz. „Mit dem Spiel in Grebenhain bin ich aber zu 80, 90 Prozent zufrieden gewesen", gibt sie zu.

Zumindest tabellarisch kann sich der kommende Gegner kaum mit dem Tabellenführer messen. Hünfeld hat erst einmal gewonnen. „Doch als Trainerin bin ich natürlich dankbar für solche Aufgaben, da wir testen können und mehr wechseln als zuletzt."