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Dynamisch und neunmal erfolgreich: Tomislav Balic war kaum zu bremsen. Foto: Walger

Dynamisch und neunmal erfolgreich: Tomislav Balic war kaum zu bremsen. Foto: Walger

Rotenburg. Der Spitzenreiter der Handball-Landesliga ließ bei der abstiegsgefährdeten TGR, die sich nach Kräften wehrte, nichts anbrennen.

Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg mussten die Überlegenheit ihres Gegners anerkennen. Sie unterlagen in eigener Halle dem überzeugenden und phasenweise glanzvoll aufspielenden Spitzenreiter Hünfelder SV 28:38 (15:20). Um ein paar Tore zu hoch sei der Erfolg der Gäste ausgefallen, sagte TGR-Trainer Robert Nolte, verdient sei er aber allemal gewesen.

An der Ausgangslage beider Teams hat sich wenig geändert. Die Hünfelder haben eine weitere Eappe auf dem in die Oberliga zurückgelegt, während die Rotenburger nach wie vor mitten im Abstiegskampf stecken.

Mit ihm soll es wieder aufwärts gehen für die TGR: Simon Golkowski feiert nach monatelanger Zwangspause gegen Hünfeld sein Comeback. Foto: Walger

Mit ihm soll es wieder aufwärts gehen für die TGR: Simon Golkowski feiert nach monatelanger Zwangspause gegen Hünfeld sein Comeback. Foto: Walger

Rotenburg. Die TGR will dem Spitzenreiter auf den Zahn fühlen. Denn eigentlich liegt der HSV den Gastgebern ganz gut.

TG Rotenburgs Landesliga-Handballer müssen dringend punkten, denn sie stecken mitten im Abstiegskampf. Gerade die Heimspiele gilt es in dieser prekären Situation zu gewinnen. Doch am Samstag wird das schwer. Um 17.30 Uhr empfängt die TGR dann den Hünfelder SV. Der reist als souveräner Tabellenführer beim Team des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier an.

Der Gegner

„Die Übermannschaft dieser Saison kommt zu uns. Dass sie erst drei Punkte abgegeben hat, ist schon beachtlich“, sagt Robert Nolte, „die werden mit viel Energie anreisen.“ Das Team ist mit guten Spielern gespickt. Der Kampf um die Stammplätze scheint sich leistungsfördernd auszuwirken. Obenauf bei den Hünfeldern, und das freut Robert Nolte, ist Kevin Houston, sein früherer Weggefährte aus Hersfelder Zeiten. „Kevin ist jetzt schon lange verletzungsfrei und spielt eine Riesensaison.“

Das Ziel fest im Visier: Stefan Ebenhoch im Anflug auf das gegnerische Tor. Der 25-Jährige trägt schon seit fast zwei Jahrzehnten das Trikot der TG Rotenburg. Foto: Walger

Das Ziel fest im Visier: Stefan Ebenhoch im Anflug auf das gegnerische Tor. Der 25-Jährige trägt schon seit fast zwei Jahrzehnten das Trikot der TG Rotenburg. Foto: Walger

Rotenburg. Einmal musste er bereits mit seinem Klub aus der Handball-Landesliga absteigen. Das will der 25-Jährige in diesem Jahr unbedingt vermeiden. Stefan Ebenhoch und die TG Rotenburg haben eine lange gemeinsame Geschichte. Sie begann, als Stefan sechs Jahre alt war und mit dem Handballspielen anfing. Heute, mit 25 Jahren, ist er ein fester Bestandteil der Landesligamannschaft und einer ihrer Leistungsträger.

Der Linkshänder wirft seine Tore als Halbrechter, aber auch als Rechtsaußen. Oft sind es viele Treffer. Beim jüngsten 22:21-Heimerfolg über Dittershausen war Ebbi, wie Ebenhoch im Team heißt, mit sechs Treffern erfolgreichster Schütze. Er hat der TGR damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt beschert.