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Spielte stark auf: Simon Golkowski , dessen völlig unangebrachte Zeitstrafe die TGR auf die Verliererstraße brachte. Foto: Walger

Spielte stark auf: Simon Golkowski , dessen völlig unangebrachte Zeitstrafe die TGR auf die Verliererstraße brachte. Foto: Walger

Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg hatten den Klassenerhalt schon so gut wie in der Tasche. Als Marcus Einhorn in der 56. Minute seinen sechsten Siebenmeter verwandelte, führten sie bei der TSG Dittershausen mit 28:25. Doch es sollte der letzte Treffer für das Team des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier am Samstagabend bleiben. Die TGR verlor dieses Abstiegsduell mit 28:29 (13:12) und muss nun im letzten Saisonspiel gegen Wehlheiden punkten.

Mäusgeier fassungslos

„Das ist unfassbar“, sagte Uwe Mäusgeier. Er war auch eine Stunde nach dem Spielende aufgewühlt. Das lag daran, was sich nach Einhorns 25:28 in den Schlussminuten abgespielt hatte. Das Unheil für die Rotenburger nahm in der 57. Minute seinen Lauf.

Er kommt zur TGR: Jendrik Janotta von der TG Münden. Foto: nh

Er kommt zur TGR: Jendrik Janotta von der TG Münden. Foto: nh

Rotenburg. Handball-Landesligist TG Rotenburg meldet einen weiteren Neuzugang: Jendrik Janotta, der zurzeit noch das Spiel des Verbandsligisten TG Münden dirigiert.

Der torgefährliche Rechtshänder trete im August seine zehnmonatige Ausbildung an der Landesfinanzschule Rotenburg an, teilt sein künftiger Coach Robert Nolte mit, und hat sich deshalb entschlossen, zunächst einmal in der nächsten Saison das TGR-Trikot überzustreifen.

Quelle: HNA

Ein feines, aber anstrengendes Comeback zum Saisonausklang: Die FSG Waldhessen kann in Zukunft wieder mit Anette Luskys Toren rechnen. Foto: Walger

Ein feines, aber anstrengendes Comeback zum Saisonausklang: Die FSG Waldhessen kann in Zukunft wieder mit Anette Luskys Toren rechnen. Foto: Walger

Melsungen. Jonggi Pasaribus Landesliga-Handballerinnen verkaufen sich beim Meister SG Kirchhof II unter Wert

Die Erfolgsserie ist gerissen. Nach sechs Siegen in Folge verloren die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen bei Meister SG Kirchhof II 23:34 (11:22). Dass Trainer Jonggi Pasaribu, der am Samstag Geburtstag hatte, mit einer Niederlage von der FSG scheidet, wird er verkraften. Denn nicht abzusteigen war das große Ziel, das nach tollem Endspurt ja am vorletzten Saisonspieltag erreicht wurde. „Wir waren so happy über den Klassenerhalt, danach war bei uns die Luft raus. So haben wir auch gespielt“, sagte Rechtsaußen Johanna Drewer, „wir haben uns unter Wert verkauft.“

Grandioser Start

Der Start in die Partie war für die Gäste noch grandios verlaufen. Nika Rollmann, Inken Niebuhr, Stefanie Krestel und Luca Mäusgeier sorgten dafür, dass die FSG nach gut fünf Minuten 4:1 führte. Keine drei Minuten später war der Außenseiter beim Stand von 4:4 allerdings schon wieder eingefangen. Als der Meister seinen Lauf auf sechs Tore in Folge ausgebaut hatte, stand es auch schon 7:4 (11.). Damit war der Weg, den das Spiel nehmen sollte, vorgezeichnet.

Er fackelte nicht lange: Stefan Ebenhoch sorgte auf dem rechten Flügel für Gefahr. Er traf von der Halb- wie von der Außenposition und verwandelte zudem alle vier Siebenmeter, zu denen er antrat. Foto: Walger

Er fackelte nicht lange: Stefan Ebenhoch sorgte auf dem rechten Flügel für Gefahr. Er traf von der Halb- wie von der Außenposition und verwandelte zudem alle vier Siebenmeter, zu denen er antrat. Foto: Walger

Rotenburg. Es sollte ein weiterer Schritt ans rettende Ufer werden für die Landesliga-Handballer der TGR. Doch der Gegner erwies sich als einen Tick zu stark für sie.

Die Überraschung ist ausgeblieben: Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenvierten MSG Großenlüder/Hainzell 29:31 (15:14) verloren und müssen weiter um den Klassenerhalt zittern.

Schon vor dem Anwurf standen die Vorzeichen schlecht für die Gastgeber. Nach Tomas Pankiewicz hatte sich mit Florian Schmidt der nächste Keeper einen Kreuzbandriss zugezogen. Allerdings nicht beim Sport, sondern bei einem Verkehrsunfall. Artur Kutscher rückte für ihn in den Kader nach. Den Kasten aber hütete Alexander Dick, der eine ansprechende Leistung bot.

Schmerzlich vermisst wurde Rechtsaußen Marcus Einhorn. Seine Tore sollten der TGR in der Endabrechnung fehlen. Einhorns Position übernahm Allrounder Phillip Debus. Der wurde aber bereits ab der fünften Minute an anderer Stelle gebraucht. Denn TGR-Kreisläufer Jan-Oliver Holl, der nach einigen frühen Fouls gegen sich aufgebracht war, leistete sich ein Foul und sah die Rote Karte. Womit auch die zuletzt so gut funktionierende Achse zwischen Regisseur Martin Denk und dem gut disponierten Debus gesprengt war.