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Sie war mit fünf Treffern erfolgreichste Torschützin der FSG Waldhessen in Vellmar: Stefanie Krestel, die noch zwei Siebenmeter ausließ. Foto: Walger
Vellmar. Eine deutliche 14:27 (5:14)-Niederlage kassierten die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballerinnen der FSG beim Favoriten.
Diese Niederlage ist kein Beinbruch. Denn nicht nur die FSG ging leer aus, sondern auch alle drei hinter ihr platzierten Rivalen im Kampf um den Klassenerhalt blieben ohne Punktgewinn.
„Simone Larsen Poulsen ist in der Abwehr und im Angriff nicht zu ersetzen“, sagte Harald Wolf, der die erkrankte Spielertrainerin in Vellmar auf der Bank vertrat. Trotz des klaren Ergebnisses war der Sportliche Leiter der FSG Waldhessen mit der Vorstellung seines Teams nicht unzufrieden.
Denn das hätte über weite Strecken umgesetzt, was im Vorfeld besprochen worden war. Die Waldhessinnen hatten sich vorgenommen, ihre Angriff lange auszuspielen und sich nicht überrollen zu lassen. „Das ist grundsätzlich geglückt“, sagt Harald Wolf. Mit 27 habe sich die Zahl der Gegentore im Rahmen gehalten.
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Er präsentiert sich momentan in Topform: TG Rotenburgs Distanzschütze Boze Balic, der hier zum Wurf ansetzt, steuerte gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein sechs Treffer zum souveränen Heimsieg bei. Foto: Hauptmann
Rotenburg. Die TGR lässt ihrem Gast im Punktspiel der Handball-Landesliga keine Chance und setzt sich 29:22 durch.
Auf einer echten Erfolgswelle schwimmt die TG Rotenburg zurzeit. Und auch wenn am Samstag das erste und das letzte Tor der Gast erzielte, so fuhr die TGR gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein doch mit dem 29:22 (15:12) wieder einen deutlichen Heimerfolg ein.
Es war der dritte Sieg hintereinander. Druch diesen 6:0-Punkte-Lauf ist die Mannschaft von Trainer Robert Nolte auf den fünften Tabellenplatz geklettert und kann mit 18:16 jetzt wieder eine positive Bilanz vorweisen. Die Gäste stecken dagegen als Vorletzter mittendrin im Abstiegsstrudel.
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Das Heimspiel gegen Hofgeismar/Grebenstein dürfte wieder ein heiß umkämpftes werden: So wie das vor fast genau einem Jahr, in dem Rotenburgs Tomislav Balic in dieser Szene den Wurf blocken konnte. Foto: Walger
Rotenburg. Wenn diese beiden Mannschaften sich messen, entscheidet oft ein Tor über Sieg und Niederlage. So war es zumindest die letzten fünf Male.
Richtig rund gelaufen ist es zuletzt für die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg. Dem imponierenden 32:22-Heimerfolg über den Eschweger TSV war ein 32:29-Auswärtssieg bei der MSG Körle/Guxhagen gefolgt. Nun soll in der Rotenburger Großsporthalle gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein der dritte Streich folgen. Anwurf wird zu gewohnter Zeit am Samstag um 17.30 Uhr sein.
Während die TGR mit 16:16 Punkten als Tabellenfünfter das Mittelfeld anführt, liegt Hofgeismar/Grebenstein (7:25) als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer ist schon fünf Zähler entfernt.
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Solche Glücksmomente muss man sich erarbeiten: Damit sollte die FSG Waldhessen schnell beginnen. Hier freuen sich (von links) Franziska Schlosser, Johanna Drewer, Anette Lusky, Stefanie Krestel und Alina Hollstein nach dem Sieg über Baunatal im ersten Spiel des Jahres Mitte Januar. Foto: Walger
Rotenburg. Als Team auftreten - das ist die Botschaft der Stunde für die abstiegsgefährdete FSG. Neues Spiel, neues Glück? Bei den letzten fünf Auftritten hatten es die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen zweimal mit Konkurrenten im Abstiegskampf und dreimal mit Teams aus dem Führungsquartett zu tun bekommen. Die beiden wichtigen Kellerduelle gewann das Team von FSG-Spielertrainerin Simone Larsen Poulsen, die drei Spitzenmannschaften erwiesen sich als eine Nummer zu groß.
Der Gegner
Auch am Sonntag, beim Tabellenzweiten TSV Vellmar - Anwurf um 15.45 in der Vellmarer Großsporthalle - steht die FSG vor einer hohen Hürde. Denn sie tritt bei einem sehr heimstarken Kontrahenten an. Der war bis zum vergangenen Wochenende zu Hause ungeschlagen. Dann aber stand das Gipfeltreffen an. Und das verlor der TSV gegen Spitzenreiter HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit 28:32.



