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Kein Durchkommen: Rotenburgs Michelle Horn versucht sich hier gegen zwei Spielerinnen der Gäste, die ihren Angriff unter anderem durch einen Griff an den Wurfarm unterbinden.© Stefan Kost-Siepl
Im letzten Ligaheimspiel dieser Saison vor der Relegationsrunde unterlag die TG Rotenburg dem Favoriten HSG Großenlüder/Hainzell zwar mit 22:27 (11:13), hielt aber lange Zeit das Spiel offen und konnte die hohe 19:33-Niederlage aus dem Hinspiel weitgehend vergessen machen.
Rotenburg – Die Rotenburgerinnen kamen konzentriert und spielstark in die Partie. Die Gäste, die sich im gesamten Spiel ungewöhnlich viele Ballverluste erlaubten, hatten zunächst Probleme mit der robusten TGR-Deckung. So verwunderte es nicht, dass der Spielstand bis zur 13. Minute 6:6 lautete. Obwohl die HSG im Angriff flexibler agierte, konnte sie sich erst in der 23. Minute mit 11:9 absetzen. Die TGR hatte selbst dazu beigetragen, weil sie drei völlig freie Würfe nicht verwandeln konnte (32.). Trotzdem kam sie aber durch Tore von Luca Mäusgeier (9:10) und Marina Denk (10:12) sowie Michelle Horn (11:12) wieder heran und musste nur noch den 13. Gegentreffer zum Pausenstand einstecken.
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Stütze der TGR: Inken Niebuhr.© Thomas Walger
Rotenburg – Zwangspause beendet: Die Handballerinnen der TG Rotenburg erwarten am Samstag bereits ab 15 Uhr die HSG Großenlüder/Hainzell in der Rotenburger Großsporthalle.
Das Landesliga-Schlusslicht prüft somit den Tabellenzweiten, und auch Trainer Sebastian Jaschinski ist klar: „Da müssen wir einen extrem guten Tag haben, um etwas Zählbares hierzubehalten.“ Wichtiger aber ist ihm, dass seine Mannschaft überhaupt antreten kann. Die vier Spielerinnen, die vergangene Woche wegen Coronainfektionen nicht auflaufen durften, sind laut Jaschinski inzwischen allesamt freigetestet. Bis auf die weiterhin verhinderte Carina Wellmann ist der Kader somit komplett.
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Rotenburg – Es sollte das Kellerduell werden, nach dem die Handballerinnen der TG Rotenburg die Rote Laterne an ihren Gegner Reichensachsen abgeben wollten. Doch die Partie der TGR gegen die Wehretalerinnen fällt aus.
Gleich vier Coronafälle haben die Rotenburgerinnen im Team, wie Trainer Sebastian Jaschinski am Donnerstag vormittag berichtete.
Alle vier Fälle wurden per Schnelltest dokumentiert, und alle vier kommen von außen, wie Jaschinski weiter erklärt. Bereits vor einer Woche sei eine Spielerin positiv gewesen und seither in Isolation. „Alle anderen haben sich vor jedem Training getestet“, betont der Trainer. Nun berichtet er von drei weiteren Fällen. Alle Akteurinnen haben sich mutmaßlich im privaten Umfeld und über Familienangehörige angesteckt.
„Da wird es dann personell langsam eng“, sagt Jaschinski. „Es geht aber auch darum, die Mannschaft zu schützen – und natürlich den Gegner“, betont er. Bis zum 3. April muss das Spiel ausgetragen werden; über einen Termin gibt es aber noch keine Einigung.
Angefressen sei man auf TGR-Seite aber schon: „Wir wollten unbedingt spielen“, sagt Sebastian Jaschinski. Und verweist darauf, dass in der gesamten Mannschaft bis auf eine doppelt geimpfte Akteurin alle geboostert seien.
Quelle: HNA


