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Die lange Zwangspause ist vorbei: Johanna Drewer kann für ihre FSG Waldhessen wieder für Druck von außen sorgen. Foto: Walger

Die lange Zwangspause ist vorbei: Johanna Drewer kann für ihre FSG Waldhessen wieder für Druck von außen sorgen. Foto: Walger

Rotenburg. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen starten am Samstag um 15.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle gegen den TSV Ost-/Mosheim in die Saison.

Nach durchwachsener Vorbereitung, in der Trainer Jonggi Pasaribu meist nur im individuellen Bereich arbeiten konnte, ist das Saisonziel festgezurrt: Platz eins bis vier.

Sie feierte ihr Comeback im blauen Trikot der FSG Waldhessen: Eva Golkowski, die von ihrem Kreuzbandriss genesen ist. Foto: Walger

Sie feierte ihr Comeback im blauen Trikot der FSG Waldhessen: Eva Golkowski, die von ihrem Kreuzbandriss genesen ist. Foto: Walger

Handball-Frauenturnier des TSV Bebra: Ungeschlagener TSV Wollrode sichert sich den Sieg

Eine Überraschung brachte am Sonntag das elfte Bebraer Handball-Vorbereitungsturnier bei den Frauen. Von den drei Landesligisten setzte sich ausgerechnet der nicht so hoch eingeschätzte TSV Wollrode an die Spitze des Fünfer-Feldes. Der ursprüngliche Plan, mit sechs Teams in zwei Gruppen zu spielen, war Makulatur, weil die HSG Ruhmetal (Landesliga Braunschweig) kurzfristig absagte.

Die Wollröderinnen waren von Beginn an bereit, bis zum Umfallen zu kämpfen. Und das zahlte sich aus. Sie blieben ungeschlagen. Gleich zum Auftakt hatte sich Bezirksoberligist FSG Waldhessen I dem TSV knapp mit 9:11 beugen müssen.

Ausgerechnet beim Meister SG Kirchhof II besteht der Absteiger. Allerdings hatte der Favorit seine B-Besetzung aufgeboten.

Nicht zu bremsen von den Kirchhoferinnen: FSG-Kreisläuferin Inken Niebuhr, die mit Elisabeth Wehr eine tolle Achse bildete, war mit neun Treffern erfolgreichste Werferin der Waldhessinnen. Foto: Walger

Melsungen. Das war doch mal eine Überraschung! Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen sorgte zum Abschluss der Saison für einen Paukenschlag: Der Absteiger gewann beim Meister SG 09 Kirchhof II mit 29:26 (12:13) - es war der erste Auswärtssieg.

Und dabei waren die Gäste mit dem letzten Aufgebot angereist. Auf der Ersatzbank war viel Platz. Lediglich eine einzige Wechselmöglichkeit hatte FSG-Trainer Jonggi Pasaribu.

Der Spielbeginn entsprach dann auch den Erwartungen. Der offensive Abwehrverbund der SG 09 machte es der FSG sehr schwer, zum Tor durchzudringen und zu treffen. Nach zehn Spielminuten führte der Favorit bereits mit 4:1 - und das, obwohl er mit dem zweiten Anzug angetreten war. Allerdings zugleich mit großem Aufgebot, das gleich 14 Spielerinnen umfasste, darunter fünf Talente aus der Jugend. Nach dem Titelgewinn sollten vor allem die Ergänzungsspielerinnen Gelegenheit bekommen, sich zu beweisen.