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Aus dem Tritt gebracht: Die Rotenburger um Simon Golkowski (links) und Johannes Krapf (rechts), der hier von Dittershausens Mathias Siebert bedrängt wird, fanden erst in der zweiten Hälfte zu ihrem Spiel. Foto: Stefan Kost-Siepl

Aus dem Tritt gebracht: Die Rotenburger um Simon Golkowski (links) und Johannes Krapf (rechts), der hier von Dittershausens Mathias Siebert bedrängt wird, fanden erst in der zweiten Hälfte zu ihrem Spiel. Foto: Stefan Kost-Siepl

Rotenburg – Die Handballer der TG Rotenburg haben ihr Heimspiel in der Landesliga Nord gegen die TSG Dittershausen mit 27:33 (14:23) verloren. „Es waren in der ersten Halbzeit zu viele technische Fehler, die Dittershausen gnadenlos bestraft hat“, nannte Rotenburgs Trainer Robert Nolte einen der Gründe für die am Ende deutliche Niederlage.

Bereits nach sieben Minuten musste sein Team zudem den verletzungsbedingten Ausfall von Leistungsträger Jan Dobriczikowski verkraften. Der sprunggewaltige Neuzugang wurde nach einem feinen Spielzug mit Petar Cutura von Dittershausens Magnus Benedix zu Fall gebracht und zog sich bei dem ungeschützten Aufprall eine Rückenprellung zu. „Nach dem Foul gegen Jan mussten wir das Spiel komplett umstellen“, erklärte Nolte. „Das war eine große Schwächung. Wir waren nicht in der Lage, seinen Ausfall zu kompensieren.“

Maurice Reyer (links). Archiv-Foto: HNA

Maurice Reyer (links). Archiv-Foto: HNA

Rotenburg. Nach der bitteren Derby-Niederlage in Bad Hersfeld wollen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg vor heimischem Publikum zu alter Stärke zurückfinden und ihre positive Heimbilanz ausbauen. Die Gelegenheit dazu bietet sich ihnen bereits am Samstag, ab 17.30 Uhr, im Heimspiel gegen die TSG Dittershausen.

Mit etwas Wut im Bauch werden die Rotenburger diese Partie angehen, denn das knappe 24:25 beim TV Hersfeld am vergangenen Wochenende haben die TG-Akteure noch nicht verdaut. „Das war ein Spiel, in dem sehr viele Emotionen dabei waren. Das kriegt man nicht so schnell aus dem Kopf“, sagt Trainer Robert Nolte, ergänzt aber auch: „Wir sind selber schuld. Wir hatten das Spiel selbst in der Hand.“ Nach der Pause führten die Rotenburger zwar 18:15, doch die Hersfelder kämpften sich zurück und entschieden die Partie in einer hektischen Schlussphase zu ihren Gunsten.

Verstärkte zusammen mit Julian Fischer das Team der TGR II — Jan Dobriczikowski (im Wurf). Archiv-Foto: Stefan Kost-Siepl

Verstärkte zusammen mit Julian Fischer das Team der TGR II — Jan Dobriczikowski (im Wurf). Archiv-Foto: Stefan Kost-Siepl

Vulkan Vogelsberg - TG Rotenburg II 25:28 (12:14). Die Rotenburger hatten das Spiel über die gesamte Dauer hinweg unter Kontrolle, auch wenn es ihnen nie gelang, einen hohen Vorsprung herauszuspielen. Jan Dobriczikowski, mit 12/2 Toren überragender TGR-Akteur, und Julian Fischer (7) verstärkten das Team aus der ersten Mannschaft. „Beide waren überragend und haben die Mannschaft zum Sieg geführt“, lobte Trainer Mensur Fitozovic.

Er sah vor allem eine sattelfeste Abwehr, zudem unterliefen den Gästen kaum technische Fehler. Beim 8:7 (18.) führten die Vulkanier letztmalig, doch auch danach ließen sie sich nicht abhängen. Direkt nach der Pause führte die TGR erstmals mit drei Toren (15:12), in der 37. Minute erstmalig mit vier Toren (18:14). In der 54. Minute schmolz der Vorsprung beim 26:25 noch einmal bedrohlich zusammen.

Tore TGR: Dobriczikowski (12/2), Fischer (7), Groth (4), Bonsack, Wiegand (je 2), Mäusgeier (1)

Quelle: HNA