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Ein bisschen Verzweiflung ist spürbar: Jonggi Pasaribu hatte es in vielen Spielen nicht leicht mit seinem Team. Die Niederlage vom Samstag aber schmerzte ihn besonders. Foto: Walger
Pleite bei HSG Twistetal: FSG Waldhessen muss die Landesliga verlassen
Rotenburg. Die FSG Waldhessen muss nach ihrer Pleite bei der HSG Twistetal die Landesliga wieder verlassen.
Mit einer verheerenden 18:25 (8:9)-Niederlagen kehrten die LandesligaHandballerinnen der FSG Waldhessen von ihrem wegweisenden Auswärtsspiel bei der HSG Twistetal zurück. Die Stimmung auf der Rückfahrt war sehr getrübt, da nun auch die letzte Chance auf den Klassenerhalt vertan ist.
Auch am Tag nach der Begegnung konnte man FSG- Trainer Jonggi Pasaribu seine Enttäuschung noch deutlich anmerken. Der eigentlich stets optimistische Coach wirkte niedergeschmettert und gab einen kleinen Einblick in sein Seelenleben: „Ich konnte diese Nacht nicht wirklich gut schlafen und musste die Begegnung noch einmal im Kopf durchgehen. Leider sind wir tatsächlich am gestrigen Tag abgestiegen.“
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Jan-Oliver Holl spielt seit Wochen auf hohem Niveau: Das trifft sich gut. Denn wegen des Fehlens von Tomislav Balic und der Verletzung von Phillip Debus hätten die TGR-Trainer keine weitere Alternative am Kreis. Foto: Walger
Handball-Landesliga: TGR muss ihren Gegner vor der Kür zunächst niederringen
Rotenburg. Mit acht Feldspielern schlugen sich die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg wieder bravourös. Wie schon in den vergangenen Wochen. Doch am Samstag gab es einen entscheidenden Unterschied. Diesmal belohnten sie sich für ihre große Einsatzbereitschaft. Sie gewannen ihr Spiel auch. Und sie landeten sogar ihren höchsten Heimsieg in der Saison. Mit 34:24 (14:12) schickten sie die HSG Zwehren/Kassel auf die Heimreise und zugleich wohl auch runter in die Bezirksoberliga.
Es war allerdings ein zähes Ringen für die TGR. Die Gäste wehrten sich entschlossen gegen den drohenden Abstieg, kämpften um ihre letzte realistische Chance. In Florian Wasmann hatten sie zudem einen Keeper, der sich alle haltbaren Würfe griff - und von dieser Sorte gab es in der ersten Halbzeit nicht wenige.
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Das Kreuzband ist beschädigt: Im wichtigen Endspurt der Saison fehlt Anna-Lena Geyer, die hier wirft, ihrer FSG Waldhessen. Foto: Walger
Handball-Landesliga Frauen: Pasaribus Team steht bei Twistetal unter Erfolgsdruck
Rotenburg. Es ist ein echtes Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt: Wenn die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen morgen um 17 Uhr als Tabellenschlusslicht beim Vorletzten HSG Twistetal antreten, ist ein Sieg Pflicht.
„Verlieren wir am Wochenende, können wir nur noch vier Punkte holen, womit wir insgesamt maximal auf zwölf Punkte kommen könnten“, rechnet FSG-Trainer Jonggi Pasaribu vor. Da sein Team im direkten Vergleich mit der Konkurrenz den Kürzeren ziehen würde, wäre mit einer Niederlage am Samstag der Abstieg praktisch besiegelt.
HSG als heimstark bekannt
Die HSG Twistetal ist seit eh und je für ihren großen Kampfgeist und ihre Heimstärke bekannt. Letztere untermauerte sie kürzlich eindrucksvoll bei der knappen 18:19-Niederlage gegen Ligaprimus Kirchhof II. Zudem scheint die Verletztenliste der Gastgeberinnen zum Saisonende immer kürzer zu werden. „Twistetal ist daheim sehr unangenehm zu bespielen. Es müsste bei uns also mal wieder alles stimmen“, weiß auch Pasaribu.
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Er wird auch gegen Datterode/Röhrda wieder auf Chancen zum Tempogegenstoß lauern: Stefan Sangmeister, der seine Schnelligkeit für die TGR II nutzen will. Foto: Walger
Handball-Bezirksoberliga: Bei Datterödern rollt’s
Rotenburg. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II müssen sich morgen zu Hause gegen den Tabellennachbarn SG Datterode/Röhrda behaupten. Wollen die Schützlinge von TGR-Trainer Frank Hofmann den sechsten Platz festigen, muss ein Sieg her.
TG Rotenburg II - SG Datterode/Röhrda (Sa., 19.30 Uhr). Den Angriff der Gäste aus dem Ringgau abzuwehren, wird alles andere als ein leichtes Unterfangen. Datterode/Röhrda war gänzlich schwach in die Saison gestartet. Auch aufgrund großer Verletzungsprobleme fand sich die Spielgemeinschaft zunächst in den hinteren Regionen der Tabelle.



