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Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA

Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA

Fuldabrück (pf) – Die TG Rotenburg hat einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt verpasst und am Sonntag eine Niederlage in den Playdowns der Handball-Landesliga kassiert: Beim 21:30 (10:12) bei der TSG Dittershausen wurde es am Ende sogar recht deutlich.

TGR-Coach Robert Nolte musste nach der Partie etwas schmunzeln. Mit einer Portion Ironie freute er sich, „dass Corona seinen Schrecken verloren hat“. Der Hintergrund: Dittershausen habe die Partie wegen einiger positiver Fälle verlegen wollen, „dann waren heute nach Wunderheilung doch gefühlt alle an Bord. Wir wurden wuschig gemacht und haben alles geprüft, dann ist das schon etwas eigenartig“.

Dass der Sieg für die Hausherren verdient war, das wollte Nolte nicht verneinen: „Das geht absolut in Ordnung. Wir haben versucht, den Rückstand aufzuholen, deshalb hatten wir dann ein paar unvorbereitete Würfe, ihr Torwart war stark und wenn sie einmal im Laufen sind, dann machen sie das schon genial“, so Nolte. Bei der TGR lief es in Hälfte eins noch etwas besser, wobei zehn eigene Treffer auch schon zu wenig waren. Dann wurde es deutlich. Vier Spiele hat die TGR noch, um den Klassenerhalt einzutüten, drei davon folgen jetzt hintereinander zuhause. „Einen Sieg brauchen wir noch, denke ich“, so Nolte – und das sollte drin sein.

Rotenburg: Dick, Harbusch (5/3), Hagemann (3), Fischer (3), Groth, Golkowski (1), Reyer (5), Drazen, Schuhmann (3), Hartung, Holl (1)

Quelle: osthessen-zeitung.de

Am Kreis durchgesetzt: Rotenburgs Jan-Oliver Holl (rechts) lässt Eschweges Jakob Mangold in dieser Situation stehen und bringt sich in eine aussichtsreiche Position für den Torabschluss. © Alicia Kreth

Am Kreis durchgesetzt: Rotenburgs Jan-Oliver Holl (rechts) lässt Eschweges Jakob Mangold in dieser Situation stehen und bringt sich in eine aussichtsreiche Position für den Torabschluss. © Alicia Kreth

Wird gespielt oder wird nicht gespielt? Diese Frage steht aktuell noch vor dem Duell am Sonntag, 17.30 Uhr, in der Abstiegsrunde der Handball-Landesliga zwischen der TSG Dittershausen und der TG Rotenburg.

Dittershausen – Wie TGR-Trainer Robert mitteilte, sei Dittershausens Betreuer mit dem Wunsch einer Spielverlegung an ihn herangetreten, da der Gastgeber Corona-Fälle in seinen Reihen hat.

Während das Team aus dem Landkreis Kassel bereits zwei Mal spielte und beide Male als Sieger das Parkett verließ – beim 32:25 gegen Wollrode und 28:25 in Hersfeld, absolvierten die Rotenburger in den Playdowns erst eine Partie. Doch die gestaltete das Team von Trainer Robert Nolte, nach einem spannenden Krimi mit 26:25 bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein, ebenfalls erfolgreich.

In Bedrängnis: Rotenburgs Michelle Horn (rechts) wird von Dittershausens Kathrin Hoppe gestoppt. © Alicia Kreth

In Bedrängnis: Rotenburgs Michelle Horn (rechts) wird von Dittershausens Kathrin Hoppe gestoppt. © Alicia Kreth

Nun geht es Schlag auf Schlag: Die Handballerinnen der TG Rotenburg treten in der Landesliga-Abstiegsrunde bereits heute Abend beim TSV Vellmar an. Anwurf ist um 20 Uhr.

Vellmar – Dort soll für das Team von Trainer Sebastian Jaschinski der erste Sieg der Playdowns her. Den verpassten die Rotenburgerinnen am vergangenen Wochenende beim 21:23 im Heimspiel gegen die TSG Dittershausen noch – auch wegen zu vieler selbst verschuldeter Fehler. Jaschinski hatte deshalb auch länger als gewöhnlich an der Niederlage zu knabbern. „Das hat schon wehgetan. Mit einem Sieg wäre das ein optimaler Start in die Schlussrunde gewesen.“

Sebastian Jaschinski. Foto: HNA

Sebastian Jaschinski. Foto: HNA

Mit einem Heimspiel starten die Handballerinnen der TG Rotenburg am Samstag die Mission Landesliga-Klassenerhalt. In der Abstiegsrunde trifft das Team von Trainer Sebastian Jaschinski um 17.30 Uhr auf die TSG Dittershausen.

Rotenburg – Die Anspannung in Rotenburg vor dem Auftakt ist trotz der langen Pause schon wieder da. „Ich freue mich“, berichtet Sebastian Jaschinski und behauptet dasselbe von seinem Team. „Wir waren am Dienstag 15 Leute im Training, das ist eine sehr gute Beteiligung“, sagt der Trainer, der mit seinen Mädels deshalb recht wettkampfnah trainieren konnte.