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Ist in Abwehr und Angriff zurzeit eine Bank bei der TGR: Linkshänder Luca Schuhmann. © Thomas Walger
Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg erwartet ein weiteres Stück harter Arbeit. Sie treten am Samstag um 19.15 Uhr bei der sehr heimstarken HSG Twistetal an.
Die HSG Twistetal hat bislang vor ihrem sehr lauten Publikum erst einmal verloren. Das war im September gegen die TSG Dittershausen. Die mit der TGR punktgleiche MSG Körle/Guxhagen (beide 20:12 Zähler) zum Beispiel wurde dagegen in der engen Halle von Twistetal-Mühlhausen 34:24 abgefertigt. Die Rotenburger werden also einen guten Tag brauchen, um dort zu bestehen.
Aber der guten Tage hat sie ja viele in dieser Saison. Die letzten beiden Samstage mit den Heimsiegen über Dittershausen und Bettenhausen zählen dazu. In beiden Spielen hat die Mannschaft von Trainer Robert Nolte gezeigt, was in ihr steckt, welche mentalen Kräfte in ihr schlummern.
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Blickt fragend in die Runde: Stefan Grebe, der als Coach für TGR-Spielertrainer Sascha Köhler in die Bresche gesprungen und am Ende frustriert war.© Thomas Walger
Es trat ein, was zu befürchten gewesen war. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg haben ihre Talfahrt auch in eigener Halle gegen Bad Sooden-Allendorf fortgesetzt.
Völlig unnötig verloren sie 26:27 (11:13) gegen das Schlusslicht. Für den Gegner war es der erste Punktgewinn in der gesamten Saison.
Stefan Grebe, der den verhinderten TGR-Spielertrainer Sascha Köhler auf der Bank vertrat, sah seine Mannschaft vor der Begegnung in der Bringschuld. Als die bittere, am Ende auch etwas unglückliche Niederlage gegen die TSG feststand, stelle er fest: „Ich kann nicht viel sagen, mir fehlen die Worte. Durch Undiszipliniertheiten haben wir uns um den Lohn gebracht. Wir haben nur phasenweise gespielt wie geplant. Es ist Enttäuschung pur.“
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Was mein Papa alles kann - Tore werfen, tolle Pässe spielen, Gegentreffer verhindern und mich dann auch noch auf den Arm nehmen und jubeln: Tomislav Balic mit Sohn Lukas kurz nach Spielschluss.© Thomas Walger
Die letzten Reserven haben die stark ersatzgeschwächten Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag im Heimspiel gegen den VfB Viktoria Bettenhausen mobilisiert.
Es hat sich gelohnt. Am Ende bejubelten sie einen 35:33 (19:12)-Sieg, der in der zweiten Halbzeit auf Messers Schneide stand.
Dem ersten Durchgang hatte das Team von TGR-Trainer Robert Nolte noch alleine seinen Stempel aufgedrückt. „Wir mussten die langen Kerle in der Abwehr unseres Gegners in Bewegung bringen“, sagte der Coach und sah mit Genugtuung, wie das gelang. Dem schnellen, sicheren Kombinationswirbel hatte die VfB-Deckung nicht viel entgegenzusetzen, wobei Schlussmann Björn Frey noch Schlimmeres verhinderte. Gegen Jan-Oliver Holls Abschlüsse war aber auch er machtlos. Dreimal traf der Kreisläufer bis zum 8:5 (15.).


