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Da darf man sich ruhig mal selbst feiern: Die TGR-Handballer haben die Hürde in Baunatal nach einer formidablen Leistung genommen und lassen ihrer Freude darüber in der Kabine freien Lauf.
Baunatal. Der Ausstieg aus dem Jahr 2017 ist den Landesliga-Handballern der TG Rotenburg geglückt.
In einem Spiel auf hohem Niveau setzten sie sich am Samstagabend mit 32:30 (15:16) bei der HSG Baunatal durch und zogen mit dem Gegner gleich. Mit 12:10 Punkten führen nun diese beiden Teams gemeinsam mit dem VfL Wanfried auf den Rängen vier bis sechs das vordere Mittelfeld an.
„Wie erwartet sind die Baunataler extrem hohes Tempo gegangen“, stellte TGR-Trainer Robert Nolte fest. Das probate Mittel seiner Jungs gegen die Schnelle Mitte sowie die erste und zweite Welle der Gastgeber: Nach eigenem Abschluss trat die TGR sofort und geordnet den Rückzug an.
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Prominenz auf der Bank: Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg treten am Samstag bei der HSG Baunatal an, wo seit dieser Saison Ex-Nationalspieler Mike Fuhrig als Trainer das Sagen hat. Archivfoto: Hahn/nh // rechts: TGR-Trainer Robert Nolte
Rotenburg. Das letzte Spiel des Jahres steht für die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg an. Sie gastieren am Samstag beim Tabellenvierten HSG Baunatal. Anwurf ist um 18 Uhr in der Sporthalle Hertinghausen am Werraweg.
Der prominenteste Baunataler sitzt auf der Bank: Seit diesem Sommer ist Mike Fuhrig Trainer der HSG. Der 52-Jährige hat 165 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritten. Fuhrig, der in der damaligen DDR geboren wurde, trug 14 Jahre lang das Trikot des früheren Bundesliga-Spitzenteams SG Wallau/Massenheim.
Mit dieser Mannschaft gewann er auch den IHF-Cup, der heute EHF-Cup heißt. Bevor Mike Fuhrig die Baunataler Männer übernahm, hatte er schon zweimal in Nordhessen gearbeitet: Von 2010 bis 2012 trainierte er die Frauen der SG Kirchhof, von 2015 bis 2017 die Handballerinnen von Eintracht Böddiger. In Baunatal sah er für sich die besseren Perspektiven, zumal ihn die Rückkehr in den Männerhandball reizte.
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Im Anflug auf seinen früheren Klub: Daniel Holl vor zwei Jahren im Benefizspiel gegen den Bundesligisten MT Melsungen. Hier stellen sich ihm Golla (links) und Schneider in den Weg.© Walger
Rotenburg. Von der Bezirksoberliga bis hinauf zur 1. Bundesliga hat der Rotenburger Daniel Holl schon in allen Klassen Handball gespielt. Doch der Körper des 35-Jährigen hat zuletzt nicht mehr nach Wunsch mitgespielt.
Daniel Holl hat einen Schlussstrich gezogen. Nach dem Sieg seiner TG Rotenburg in Ostheim vor zwei Wochen teilte er Trainer Robert Nolte mit, er werde nicht mehr spielen. Es war das abrupte Ende einer erfolgreichen Handballerkarriere.
Die TG Rotenburg ist Daniel Holls sportliche Heimat. Vor 17 Jahren hatte er sie verlassen, um sich größeren Herausforderungen zu stellen. Über den TV Hersfeld fand er den Weg zum damaligen Zweitligisten MT Melsungen. Mit der MT stieg er in die erste Liga auf. Später folgten Zweitliga-Stationen bei Niestetal/Staufenberg und Augustdorf/Hövelhof. 2011 kehrte er zur TG Rotenburg zurück. Auch dank seiner vielen Toren ist es dem Verein gelungen, sich fest in der Landesliga zu etablieren.


