Neben Cookies, die zur Funktionalität unseres Angebots beitragen, verwenden wir für statistische Zwecke Matomo Analytics. In unserer Datenschutzerklärung findest Du alle detaillierten Informationen. Mit klick auf "Einverstanden" stimmst Du zu, dass Du sowohl diesen Hinweis gelesen, verstanden und akzeptiert hast als auch Cookies dritter Parteien zulässt. Mit klick auf "Ablehnen" unterbindest Du die Einbindung von Cookies dritter Parteien.

Einverstanden

Ablehnen

Die HSG Waldhessen bezwingt die TG Rotenburg mit einem 4:0-Lauf direkt nach der Halbzeit. Torfrau Stefanie Dehnhardt leitet mit starken Paraden immer wieder schnelle Gegenstöße ein.

Spielte ihre Erfahrung und ihr Tempo aus: Waldhessens Eva Golkowski (Mitte) war im Derby gegen Rotenburg, hier Sophie Kliebisch (Zweite von links) und Fabienne Grützmacher (rechts), mit zehn Toren erfolgreichste Werferin. © Alicia Kreth

Bebra – Die HSG Waldhessen zeigte sich nach der Auftaktniederlage in der Vorwoche in Röhrda gut erholt und fügte der TG Rotenburg am Sonntagnachmittag im Derby in der Handball-Bezirksoberliga eine empfindliche Niederlage bei. Das Duell in der Bebraer Großsporthalle endete 28:18 (13:10).

Wie erwartet verlief die erste Halbzeit dieses Nachbarschaftsduells zunächst ausgeglichen. Obwohl Rotenburgs Spielmacherin Johanna Grunwald krankheitsbedingt noch nicht wieder vollständig fit war, brachte sie die Gäste mit 1:0 in Führung (1.). Die TGR, für die es das erste Saisonspiel war, begann mit einem langsamen Spielaufbau und erhöhte anschließend das Tempo. Das zahlte sich aus: Nach fünf Minuten führten die Gäste mit 3:1.

Die aggressive Abwehr von Rotenburg bereitete der HSG zunächst einige Probleme, brachte den Gastgeberinnen allerdings auch zwei Siebenmeter ein, die Franziska Schlosser zum 3:3 (9.) nutzte. Ab der 13. Minute kam Waldhessen immer besser ins Spiel und ging nach einer Überzahlsituation mit 5:4 in Führung.

Anschließend nutzte die HSG die Lücken in der TGR-Abwehr konsequent und setzte sich bis zur 21. Minute auf 9:6 ab. Eine Auszeit von Gästecoach Sebastian Jaschinski in dieser Phase lief zunächst ins Leere, ehe ein Doppelschlag der Turngemeinde die Gäste beim 9:8 (24.) wieder heranbrachte. Doch die Waldhessinnen ließen sich nicht aus dem Rhythmus bringen. Torjägerin Eva Golkowski sorgte mit ihren Treffern dafür, dass die gastgebende Mannschaft mit einer 13:10-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel erwischte die HSG den besseren Start. Mit einem 4:0-Lauf zog Waldhessen auf 17:10 (38.) davon und stellte damit früh die Weichen auf Sieg. Einen großen Anteil daran hatte Torfrau Stefanie Dehnhardt, die mit starken Paraden immer wieder schnelle Tempogegenstöße einleitete, die die HSG erfolgreich abschloss.

Rotenburgs Trainer Sebastian Jaschinski reagierte früh mit einer Auszeit, doch eine Wende blieb aus. Der Angriff der Gäste fand nun kaum noch Lösungen. Hinzu kamen zahlreiche Ballverluste, die Waldhessen konsequent bestrafte. Bis zur 54. Minute bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 24:16 aus.

In der Schlussphase versuchte die TGR, Schlosser und Golkowski im Rückraum durch eine kurze Deckung aus dem Spiel zu nehmen. Dadurch entstanden jedoch Lücken am Kreis, die die HSG mit vier Treffern in Folge konsequent nutzte und den 28:18-Endstand herstellte.

HSG-Trainer Sascha Kepert zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben Rotenburg mit einer 1a-Deckung den Zahn gezogen und sind verdient Derbysieger. Unser Angriff hat gute Lösungen gefunden. Ich bin stolz auf mein Team“, bilanzierte er.

Rotenburgs Coach Sebastian Jaschinski fand nach der deutlichen Auftaktniederlage klare Worte: „Das war nichts. Es war typisch für unser erstes Spiel in der Saison. Wir waren ohne Spielfluss und konnten kein Paroli bieten.“ Als einen Grund für den schwachen Auftritt nannte Jaschinski auch die personelle Situation. Spielmacherin Grunwald sei die gesamte Woche krank gewesen und habe dadurch nicht die gewohnte Leistung abrufen können.

Die Statistik zum Spiel

Waldhessen: Dehnhardt (13 Paraden), Leinhos – Sinning 2, Claus, Morgner, Müller 4, Köthe, Brandau 3, Werner, Golkowski 10/3, Hedrich 1, Schlosser 7/2, Reichardt 3, Wendel, Jeppe 1

Rotenburg: Birkel (1 Parade), Waffenschmidt (4 Paraden) – Iscioglu, Kliebisch 4/4, Grützmacher 4, Frömel 1, Hollstein 1, Mäusgeier 2, L. Schaar, Brand, Knoth, Wager, Grunwald 3, Niebuhr 3

SR: Thomas Helferich (TSV Ost-Mosheim) – Z: 200

22.09.2026 - Burghardt Hauptmann, HNA